02.06.2020

Robert Ibertsberger: „Nach 15 Minuten 3:0 vorne zu liegen - habe ich mir so auch nicht erträumt“

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  • Stefan Köck: „Heute haben wir – auf gut tirolerisch – eine g‘sunde Watschn bekommen“
  • Kofi Schulz: „Wir haben uns heute selbst übertroffen“
  • Thanos Petsos: „Dass gleich vier Fehler in einem Spiel passieren, ist schon heftig”
  • Stefan Köck: „Ich glaube, ihm sind die Nähte am Fuß aufgegangen – so wütend war er“
  • Marc Janko: „Man hatte heute den Eindruck, dass sich die WSG solidarisch an der Narkose von Trainer Silberberger beteiligt hat“
  • Walter Kogler: „Dieser Sieg ist heute schon vor dem Spiel in den Köpfen entschieden worden“
Wien, 02. Juni 2020 – WSG Swarovski Tirol verliert gegen spusu SKN St. Pölten mit 0:5. Alle Stimmen zur Partie bei Sky X.

WSG Swarovski Tirol – spusu SKN St. Pölten 0:5 (0:3)
Schiedsrichter: Walter Altmann, MBA

Stefan Köck (Sportmanager WSG Swarovski Tirol):
...nach dem Spiel: „Wir haben fast alles, was im Fußballsport dabei sein muss, vermissen lassen. Natürlich haben wir einen richtigen scheiß Start gehabt, aber es ist keine Ausrede, dass wir behäbig spielen, die Zweikämpfe nicht annehmen und immer den Schritt hinten nach sein. Scheinbar habe ich mich in meinem Gefühl getäuscht, dass wir gut gearbeitet haben. Ich bin stinksauer. Die Spieler werden die Fehler klar präsentiert bekommen. Es war ein schlechter Start, aber es gibt noch weitere 27 Punkte zu holen. Heute haben wir – auf gut tirolerisch – eine g‘sunde Watschn bekommen. Heute ist Frust und eine riesige Enttäuschung dar. Es hat nach Altherrenfußball ausgesehen.“

…auf die Frage, ob er den Frust schon mit Thomas Silberberger geteilt hat: „Es hat schon zwei Telefonate gegeben. Ich glaube, ihm sind die Nähte am Fuß aufgegangen – so wütend war er.“

…vor dem Spiel auf die Frage, wie sehr das Sportliche durch den Unfall von Trainer Silberberger in den Hintergrund gerückt ist: „Es ist überhaupt nicht in den Hintergrund gerückt, weil der Thomas für den Sport rund um die Uhr lebt und er hat der Mannschaft sogar vor 10 Minuten eine Nachricht geschrieben. Er wird uns vielleicht auch den einen oder anderen Input geben, weil sechs oder acht Augen einfach mehr sehen als vier Augen.“

…vor dem Spiel über die Mannschaft: „Die Mannschaft war top vorbereitet, ich war immer eng bei der Mannschaft. Daher ist es nichts neues. Wir sind frohen Mutes und haben Selbstvertrauen.“

Thanos Petsos (WSG Swarovski Tirol):
...nach dem Spiel: „Wir haben in den ersten 15 Minuten drei Fehler gemacht – drei Gegentore. Das Vierte war auch ein individueller Fehler. Ich weiß jetzt nicht, ob wir so viel schlechter waren, aber wenn du krasse Fehler machst, kannst du laufen und kämpfen was du willst, das bringt alles nichts. Wenn man sich die Deutsche Bundesliga anschaut, sieht man, dass Fehler passieren, aber dass gleich vier Fehler in einem Spiel passieren, ist schon heftig.”

Robert Ibertsberger (Trainer SKN St. Pölten):
…nach seinem erfolgreichen SKN-Debüt: „Nach 15 Minuten 3:0 vorne zu liegen - habe ich mir so auch nicht erträumt. Wir haben aber auch sehr, sehr schöne Tore erzielt und genau das umgesetzt, was wir besprochen haben und sogar noch ein bisschen mehr. 5:0 ist auch für mich hoch, aber der Sieg war in dieser Höhe auch verdient. Wir hatten sogar noch die eine oder andere Chance, aber ich bin sehr zufrieden.“

…vor dem Spiel auf die Frage, ob er sich als Feuerwehrmann beim SKN fühlt: „Dieses Wort höre ich nicht gerne. Ich bin gekommen, um zu bleiben. Die Mannschaft hat auch die Klasse, die Liga zu halten.“

Kofi Schulz (SKN St. Pölten):
…auf die Frage, ob man sich den Start der Qualifikationsrunde schöner vorstellen hätte können: „Ich glaube nicht. Wir haben uns natürlich einen guten Start vorgenommen, aber dass wir so rauskommen – da haben wir uns heute selbst übertroffen. Super Start und hoffentlich geht es so weiter.“

Cory Burke (SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Es war eine lange Zeit ohne Fußball. Ich bin so glücklich, dass ich drei Tore erzielen konnte.“

Michael Ambichl (SKN St. Pölten):
…nach dem Spiel: „Wir haben sehr hart gearbeitet. Ich glaube, man hat es gesehen, aber natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial. Immer weiter, weiter, weiter.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…über das Spiel: „Dieser Sieg ist heute schon vor dem Spiel in den Köpfen entschieden worden.“

…vor dem Spiel über den Trainerwechsel beim SKN: „Der Trainerfriedhof ist dort relativ groß.“

Marc Janko (Sky Experte):
…nach dem Spiel: „Die WSG war heute unterirdisch. Man hatte heute den Eindruck, dass sich die WSG solidarisch an der Narkose von Trainer Silberberger beteiligt hat. Da ging gar nichts zusammen. Es muss auf jeden Fall besser werden, wenn man nicht absteigen will.“

…vor dem Spiel über den Ausfall von Trainer Thomas Silberberger: „Natürlich macht es etwas mit einer Mannschaft, wenn der Haupttrainer nicht da ist und der Co-Trainer übernimmt. Manchmal ist schon ein Unterschied in der Autorität zum Haupttrainer vorhanden.“

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