10.01.2020

Matt McIlvane: „Wir benötigten die große Leistung von JP Lamoureux“

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  • Dave Cameron: „Wir hatten gute Chancen, aber Lamoureux hat gut gehalten“
  • Jean-Philippe Lamoureux: „Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen ersten Platz halten konnten“
  • Mario Huber: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe“
  • Sondre Olden: „Wir hatten so viele Powerplays und so viele Möglichkeiten“
  • Bernd Brückler: „Getragen von diesem Publikum und einem in ausgezeichneter Form agierenden JP Lamoureux haben die Salzburger gewonnen“

Wien, 10. Jänner 2020 – EC Red Bull Salzburg gewinnt gegen spusu Vienna Capitals mit 3:2 OT. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

EC Red Bull Salzburg – spusu Vienna Capitals 3:2 OT (1:2, 1:0, 0:0, 1:0)

Matt McIlvane (Head Coach EC Red Bull Salzburg):
...über das Spiel: „Es war wirklich eng. Wir haben einen guten Start hingelegt, haben dann aber die Kontrolle etwas verloren, vor allem nach dem Treffer im PowerPlay der Wiener. Die beste Periode war die 3. Periode, aber wir benötigten die große Leistung von JP Lamoureux. Beide Mannschaften hatten riesen Chancen, die Partie zu entscheiden. Am Ende waren wir glücklich über den Treffer.“

...über die Wichtigkeit des Sieges in Hinblick auf die Tabelle: „Das war schon sehr wichtig. Es fühlt sich natürlich wie ein besonderer Sieg an, wenn man gegen den Zweiten gewinnt.“

...über die Leistung von Jean-Philippe Lamoureux: „JP war wirklich fantastisch, aber auch der Gäste-Goalie war gut.“

...über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben wirklich sehr gut gespielt. Wir hatten sechs ganz junge Spieler in der Mannschaft. Wir sind sehr stolz auf die Leistung, wie sie gespielt haben. Und die Älteren haben sie geführt. Es war eine gute Mischung.“

Jean-Philippe Lamoureux (EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Es war ein enges Spiel, es war eine PlayOff-Atmosphäre. Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen ersten Platz halten konnten.”

…über seine Leistung: „Ich versuche es der Mannschaft einfach zu ermöglichen, dass wir gewinnen können. Diese Chance hat die Mannschaft genutzt und ist nach dem Rückstand wieder zurückgekommen.“

…auf die Frage, ob es ein spezielles Spiel gegen seinen Ex-Verein war: „Es ist immer speziell gegen frühere Teams zu spielen – ich habe auch so gefühlt als wir gegen Villach spielten. Ich mag da viele Leute und habe Respekt vor vielen Leuten.“

Mario Huber (EC Red Bull Salzburg):
...über das Spiel: „Es war unglaublich wichtig für uns. Wir haben vor der Partie gewusst, dass es nicht einfach wird gegen Wien. Gott sei Dank haben wir dann in der Overtime gewonnen. Es war richtig knapp. Unsere Linie hat leider am Anfang zwei blöde Tore bekommen und das PowerPlay zum Schluss haben wir auch nicht genutzt. Jetzt freut es mich natürlich umso mehr, dass es in der Overtime geklappt hat. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und es war unglaublich lässig vor so einer Kulisse zu spielen. Es sind noch 14 Spiele bis zum PlayOff und da wollen wir alles geben.“

Raphael Herburger (EC Red Bull Salzburg) in der zweiten Drittelpause:
...über seine Verletzung: „Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg, um in ein, zwei Wochen wieder zu spielen.“

...über Mitspieler Connor Brickley: „Er ist ein ganz ein lustiger Typ, ich habe ihn wirklich gern. Er bringt einen guten Humor in die Mannschaft. Er hatte am Anfang ein bisschen Pech mit der Chancenauswertung, aber jetzt verdient er sich die Tore und ich glaube, er wird noch sehr wichtig für uns.“

...über die bisherige Saison der Salzburger: „Wir spielen seit Anfang der Saison okay Eishockey. Zurzeit spielen wir besser, obwohl wir eigentlich mehr Verletzte haben. Es ist noch viel vor uns, die Zwischenrunde kommt erst und abgerechnet wird am Schluss. Also sicher ist es schön so lange vorne zu sein, aber wenn wir am Ende nicht vorne sind, bringt das gar nichts.“

...über seinen anstehenden Wechsel zu Lugano: „Ich habe immer gesagt: Wenn ich die Chance habe bei einem Topklub in der Schweiz zu spielen, dann nehme ich sie gerne. Das war jetzt drei Jahre nicht so, ich war happy in Salzburg und bekomme jetzt wieder die Chance in Lugano. Und so jung bin ich nicht mehr, dass ich die Chance auslasse.“

...auf die Frage, wie sehr er sich seit seinem letzten Ausland-Abenteuer weiterentwickelt habe: „Ich glaube, sehr viel. Ich bin vielleicht ein bisschen routinierter geworden, habe zwei Trainer durchgemacht und bei Matt heuer wieder sehr viel gelernt. Zuerst wollen wir hier noch einen Titel holen und dann schauen wir, wie es in der Schweiz wird. Ich glaube, vom Niveau her ist es ein bisschen höher in der Schweiz. Ich freue mich schon auf das Abenteuer.“

Michael Schiechl (EC Red Bull Salzburg) in der ersten Drittelpause:
...über die jungen Spieler im Team: „Wir haben ein ganz ein gutes Klima in der Mannschaft. Die Jungen trainieren sehr oft mit uns mit. Bis jetzt haben sie noch keine Fehler gemacht, nützen ihre Chancen und wenn sie so weiterspielen, dann werden sie sicher noch mehr Einsätze bekommen.“

...auf die Frage, ob er den Jungen etwas weitergeben kann: „Ich muss sagen, früher war das genau gleich. Ich habe auch von den Älteren gelernt und es ist immer schön, wenn man was weitergeben kann und die das dann umsetzen.“

Paul Huber (EC Red Bull Salzburg) vor dem Spiel:
...über die jungen Spieler bei den Salzburgern: „Wir jungen Spieler kriegen viel Vertrauen von Matt (McIlvane, Anm.) und ich denke, wir tun uns ganz gut. Schön langsam leben wir uns in der EBEL ein und können zeigen, was wir drauf haben. (...) Ich glaube, dass es auch für unser Selbstvertrauen gut ist, dass wir so einen jungen Trainer haben, der auch wirklich auf uns baut.“

...auf die Frage, wie schwer es bei so vielen großen Routiniers sei ins Team zu finden: „Es ist nicht so leicht, weil das alles Topspieler bei Salzburg sind. Aber gerade als junger Spieler ist es so, dass man sich viel von den Großen abschauen kann. Sie sind nett, die Chemie im Team ist einfach richtig cool, sie helfen mir auch immer und sagen, was ich besser machen kann oder was ich nicht so gut gemacht habe. Man lebt sich da leicht ein, finde ich.“

Dave Cameron (Head Coach spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Es war eng, aber das haben wir so erwartet. In den ganzen Jahren, wenn wir gegen Salzburg gespielt haben, war es immer ein enges Spiel. Es waren sehr viele Chancen, aber Salzburg hat die letzte genutzt. Wir hatten gute Chancen, aber Lamoureux hat gut gehalten.“

...über die Tatsache, dass man nun die Tabellenspitze nicht erobern konnte: „Ich bin enttäuscht.“

Sondre Olden (spusu Vienna Capitals):
...über das Spiel: „Ich bin sehr enttäuscht. Es ist unsere eigene Schuld. Wir hatten so viele Powerplays und so viele Möglichkeiten. Wenn man das nicht nutzt, dann ist es schwer gegen Salzburg zu gewinnen.“

...über die Tatsache, dass man nun nicht an der Tabellenspitze steht: „Wir müssen weitergehen. Wir hatten ein paar gute Spiele davor. Wir müssen versuchen den Rest der Spiele zu gewinnen und hoffen, dass Salzburg ein oder zwei Spiele verliert.“

Ali Wukovits (spusu Vienna Capitals) in der ersten Drittelpause:
...über die Anfangsphase seiner Mannschaft: „Die Salzburger sind besser gestartet, waren die ganze Zeit auf uns drauf und haben uns keinen Patz gelassen. Wir haben uns am Anfang ein bisschen schwer getan reinzufinden. Aber wir sind gut damit umgegangen, ließen uns nicht einschüchtern und haben einen Weg gefunden und sind zurückgekommen.“

Bernd Brückler (Sky Experte):
...über das Spiel: „Getragen von diesem Publikum und einem in ausgezeichneter Form agierenden JP Lamoureux haben die Salzburger gewonnen.“

...über die Vienna Capitals: „Ich denke, dass diese Mannschaft weiß und heute auch gezeigt hat, dass sie mit den Salzburgern mitspielen kann, absolut auf Augenhöhe ist und sogar über Strecken der Partie das Spiel gemacht hat und die bessere Mannschaft war.“

...vor dem Spiel auf die Frage, ob man sich bei Salzburg mit dem jungen Weg ein Beispiel am Konstrukt der Red-Bull-Fußball-Abteilung genommen habe: „Das mag schon sein, dass man hier im Red-Bull-Konzern die gleiche Philosophie verfolgt. Aber grundsätzlich ist Eishockey ein eigenes Produkt und sie haben einfach in den letzten Jahren gezeigt, dass sie einen absolut tollen Weg haben und für mich kann sich ganz Europa ein Stück abschneiden.“

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