08.02.2020

Horst Leitner: "Ein Zeichen, dass wir nicht tot sind."

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  • Horst Leitner: „Zuhause wird es immer laufen"
  • Sebastian Käferle: „Der Sieg heute war unglaublich wichtig"
  • Anton Mirolybov: „Wenn die Offensive nicht funktioniert, dann klappt es halt auch nicht in der Defensive"
  • Benedikt Güttl: „Es fehlt ein bisschen der Wille und der Biss"

Wien, 8. Februar 2020 -
Die Unger Steel Oberwart Gunners gewinnen gegen die Swans Gmunden nach zwei Verlängerung mit 103:97. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Unger Steel Oberwart Gunners - Swans Gmunden 103:97; 80:80, (41:40)

Horst Leitner (Head Coach Oberwart Gunners)
...über den heutigen Sieg: „Grundsätzlich ist es wichtig, dass wir gewinnen. Schön, dass jetzt mal Gmunden auch auf der Liste drauf ist und man ein Hackerl dran machen kann. Aber nicht mehr und nicht weniger."

...über die zwei Verlängerung: „Was hilft ist, wenn du mehr Vertrauen in deine Mannschaft setzen kannst, weil du im Training siehst, dass sie die Dinge umsetzen. Wir sind das zweit jüngste Team der Liga und das hinterlässt Spuren bei unserer Mentalität ein bisschen, wenn wir das erste Mal ein wenig struggeln. Aber es war super, dass wir heute in der Overtime zweimal wieder das Kommando übernommen haben, einmal bisschen wieder ausgelassen haben. Am Ende des Tages haben wir das Spiel nach Hause gespielt und ich bin sehr zufrieden mit der Situation."

...über die Leistung von Lawrence Alexander: „Bin generell zufrieden mit meinen Guards heute. Sie waren heute sehr diszipliniert, bis auf eine Phase im ersten Viertel, aber am Ende des Tages war es solide und mental solider. Das ist auch der Grund warum wir gewonnen haben, wir waren solider als die letzten Spiele zuvor."

...über die Rolle von Sebastian Käferle: „Er übernimmt Verantwortung und das ist für einen 22-jährigen nicht selbstverständlich. Oberwart hat auch einen gewissen Flair, was die Erwartungshaltung an den Leading Guard ist, die muss man auch mal wegstecken. Das Team unterstützt ihn, das war das gleiche mit Lawrence. Sie nehmen die Rolle an und es gefällt mir."

...ob die Durststrecke von Oberwart vorbei ist: „Der Struggle ist nicht vorbei. Es war wichtig, dass wir wieder Daheim Präsenz zeigen. Weil am Ende des Tages, kannst du Auswärts immer schlecht spielen. Wir spielen ja gegen richtig gute Mannschaften. Der Kern unseres Selbstvertrauens ist, dass wir immer nach Hause gehen können und zu Hause wird es immer laufen. Das lief in letzter Zeit ein wenig schlecht, jetzt läuft's wieder besser. Ein Zeichen, dass wir nicht tot sind."

Renato Poljak (Oberwart Gunners)
...vor dem Spiel, wieso es ihnen gegen Gmunden so schwer fällt: „Es ist eine ganz komische Mannschaft. Sie spielen sehr ähnlich wie wir, aber andere Regeln, andere körperliche Voraussetzungen. Nicht zu groß, aber sehr stämmig und klein. Es ist was ganz eigenes."

Lawrence Alexander (Oberwart Gunners)
...in der Halbzeitpause, was den Unterschied machen wird: „Defense, ganz klar unsere Defense. Wenn unsere Defensive jetzt funktioniert, werden wir leichte Stopps bekommen und dann bekommen wir auch leichte Würfe. Das wird einfach unser Selbstvertrauen steigern, aber es fängt alles mit unserer Defense an."

...über seine heutige Leistung: „Ich hatte es einfach satt zu verlieren. Wir haben die letzten drei der vier Spiele verloren. Wir waren es einfach alle satt zu verlieren. Der Trainer hat uns gesagt, dass wir bis zum Schluss hart spielen müssen. Ich hatte wichtige Würfe, aber mein Team hat mir auch vertraut. Ganz großes Kompliment an mein Team."

...was der Unterschied in der Verlängerung war: „Unsere Defensive und wir haben einfach besser exekutiert. Wir haben den Ball gut bewegt und somit gute Würfe bekommen."

Sebastian Käferle (Oberwart Gunners)
...wie wichtig der heutige Sieg war: „Der Sieg heute war unglaublich wichtig. Wir haben gewusst, dass wir eine gute Mannschaft sind, dass wir gut spielen können, aber das konnten wir in den letzten Spielen nie aufs Parkett bringen. Wir haben Up's and Downs gehabt, die Downs waren leider größer oder öfter da. Wir haben aber die letzten zwei Wochen hart trainiert und haben uns vorgenommen mal wieder einen Sieg einzufahren. Der ist uns schlussendlich gut gelungen."

...was eine Verlängerung mental ausmacht: „Es ist unglaublich schwierig. Speziell für mich, in solchen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren an und die Mannschaft ruhig in die Offence zu bringen. Wenn man aber in die zweite Overtime kommt, musst du halt durch. Da kannst du jetzt nicht sagen, dass du müde bist oder dass du raus willst."

Thomas Linzer (Präsident Oberwart Gunners)
...über den Ausfall von Austin Williams: „Das er sich jetzt verletzt hat und 6-8 Wochen ausfällt, ist sehr sehr bitter für uns. Wir können da auch gar nichts mehr tun, die Transferphase ist jetzt zu Ende. Austin ist ein total netter Kerl, er würde auch gut zu uns passen. Jetzt zählt aber, dass er wieder fit wird und ob er uns in den Playoffs noch helfen kann."

...über seine Rolle im Präventionsausschuss: „Der Präventionsausschuss wird drei wesentliche Punkte haben. Nämlich nicht nur der Wettspielbetrug und die Prävention dazu, sondern auch Doping und genereller Missbrauch. Als Folge der Graz Geschichte, arbeiten wir gerade an einer Art Unbedenklichkeitserklärung, die jeder, in den nächsten Wochen, der im österreichischen Basketball tätig ist, unterschreiben muss. Es steht ganz klar drinnen, wozu sich der Einzelne bekennt und es müssen auch die Konsequenzen aufgezeigt werden, was passiert, wenn es tatsächlich noch einen Wettbetrug geben wird."

...ob es die richitge Entscheidung war, Graz nicht zu bestrafen: „Ehrlich gesagt, nach allem was ich bis jetzt, über die Geschichte gehört habe, wüsste ich jetzt nicht, nach dem heutigen Wissensstand, warum man Graz bestrafen sollte. Ich glaube, der Herr Fuchs ist gestraft genug, weil er sich selber Vorwürfe macht, ob er es selber erkennen hätte können. Das sind Dinge, mit denen er sich sicher selbst beschäftigt. Es ist aber Graz als Verein, kein strafbares Handeln nachzuweisen, wie gesagt im Moment. Wir wissen ja nicht, was die Staatsanwaltschaft ermittelt. Daher finde ich es völlig korrekt und in Ordnung, dass der ÖBV hier den Grazern, keine Strafe zu Teil werden lässt und ich glaube, die anderen Clubs haben das bei der Klausur auch so gesehen."

Anton Mirolybov (Head Coach Swans Gmunden)
...über die heutige Niederlage: „Kompliment an die Heimmannschaft. Sie haben mit einer unglaublichen Energie gespielt hat, haben uns sehr gut verteidigt. Wir sind halt einfach ein Team, das mit der Offensive lebt und die Defensive kommt dann halt einfach. Wenn die Offensive nicht funktioniert, dann klappt es halt auch nicht in der Defensive. Daran haben wir versucht schon zu arbeiten, aber ich bin sehr stolz auf mein Team. Manche hätten schon im vierten Viertel oder in der ersten Verlängerung aufgegeben, aber wir haben weiter gekämpft."

...über die schlechte Leistung vom Dreier: „Die Heimmannschaft hat uns einfach wirklich gut verteidigt. Und manchmal gibt es halt einfach so Tage wo nichts klappt. Das ist uns jetzt schon zweimal in der Saison passiert. Einmal haben wir zu Hause gegen Klosterneuburg verloren, wo wir 59 Punkte erzielt haben und einen von 19 getroffen haben. Ich finde, wir haben trotzdem eigentlich eine gute Offense gespielt. Haben den Korb attackiert und nicht nur Dreier geworfen. Das ist einfach ein Teil des Lernprozesses in dieser Saison."

Benedikt Güttl (Swans Gmunden)
...über die Verlängerung: „Ich glaube, in der Verlängerung geht es immer darum, wer zuerst die Runs macht. In der ersten Overtime ist es uns nicht gelungen den Run zu machen, Oberwart haben den Run gemacht. Wir sind souverän zurückgekommen. In der zweiten Verlängerung dann noch einmal so einen Run zu kassieren, ist einfach zu viel. Wir müssen in der Defense die Schrauben anziehen, weil sonst werden wir noch viele bittere Niederlage haben."

...was in der Defense nicht passt: „Wir versuchen viel umzustellen. Man hat gesehen, dass wir können, wir müssen nur wollen. Wir haben im Alpe Adria Cup gezeigt, dass wir Defence spielen können. Auch zu Beginn der Saison haben wir gezeigt, dass wir Teams stoppen können. Es fehlt ein bisschen der Wille und der Biss, den müssen wir finden. Weil jetzt gibt's nichts mehr geschenkt hier."

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