09.02.2019

Dortmund verspielt 3:0-Führung gegen Hoffenheim: „Das darf uns nicht passieren“

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  • Favre-Vertreter Stefes kritisiert Defensive: „Haben die Tore zu naiv verteidigt“
  • Herthas Selke hofft auf feucht-fröhliche Feier: „Heute haben wir uns das verdient“
  • Freiburger Heintz nach aberkanntem Tor sauer: „Schiri hat uns zwei Punkte gekostet“
  • Nürnbergs Sportvorstand Bornemann stärkt Trainer Köllner den Rücken: „Sehe keinen Ansatzpunkt für Diskussionen“

Wien, 9. Februar 2019 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 21. Spieltages der Deutschen Bundesliga bei Sky.

Mario Götze (Torschütze Borussia Dortmund):
... zum Spiel: „Wenn man zu Hause 3:0 führt gegen so einen guten Gegner wie Hoffenheim und dann noch 3:3 spielt, ist es sehr bitter. Das sollte uns nicht passieren. Wir haben lange nichts zugelassen, dann lief es einfach bitter.“

... zum Fehlen von Trainer Lucien Favre: „Natürlich ist es bitter, wenn der Trainer fehlt. Nichtsdestotrotz haben wir 3:0 geführt, das müssen wir einfach zu Ende spielen.“

… zu seiner eigenen Situation: „Für mich persönlich ist es heute gut gelaufen, aber ich hätte gerne heute gewonnen. Natürlich ist es schön, den Lauf zu haben, aber wir müssen die drei Punkte holen.“

Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim): „Daran sieht man, dass man nie aufhören sollte, zu glauben. Wir haben gespürt, dass noch etwas drin ist. Zum Glück ist es so für uns gelaufen. Am Ende ist Dortmund bei Standardsituationen immer gefährlich, aber wir haben das gut verteidigt.“

Ermin Bicakcic (TSG 1899 Hoffenheim): „Es spricht für die Moral der Mannschaft. Natürlich kann mir keiner erzählen, dass es nach dem 0:3 beim Tabellenführer keine Momente gab, die nicht einfach waren. Aber individuell haben wir das sehr gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir eine andere Mentalität auf den Platz gebracht.

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim):
… zum Fehlen seines Kollegen Favre: „Ich hätte ihn lieber dabei gehabt, ihn gerne getroffen. Gute Besserung an ihn. Im Spiel hat es wenig geändert, weil ich nicht permanent hinüberschaue. Mit der modernen Technik wird es auch möglich gewesen sein, mal ans Krankenbett zu schalten.“

Manfred Stefes (Co-Trainer Borussia Dortmund):
… zum Spiel: „Es ist extrem bitter. 75 Minuten haben wir ein tolles Spiel gemacht, 3:0 geführt und die Chance zum 4:0 gehabt. Dann noch unentschieden zu spielen, ist sehr bitter. Wir haben die Tore einfach naiv verteidigt und leider die entscheidenden Duelle verloren.“

… zum Kontakt mit Favre: „Wir hatten Kontakt und haben Kontakt gehalten. Wir haben eben kurz telefoniert, er ist enttäuscht wie wir alle. Aber wir haben einen Punkt, manchmal muss man sagen, ein Punkt ist ein Punkt.“

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): „Die Mannschaft war konzentriert, sie hat eine gute erste Halbzeit gespielt. Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben taktisch clever verteidigt, die Konterchancen gut gefahren. Wenn wir schneller das 3:0 machen, kann es noch deutlicher werden.“

Yann Sommer (Torwart Borussia Mönchengladbach): „Niederlage ist Niederlage. Es tut natürlich weh, es wäre ein schöner Rekord drin gewesen, der war das große Ziel. Aber wir haben nicht gegen irgendjemanden gespielt, sondern gegen eine starke Berliner Mannschaft, die die Räume gut eng gemacht und uns vor Probleme gestellt hat.“

Davie Selke (Torschütze Hertha BSC): „Mal gucken, ob wir morgen frei bekommen. Dann kann es schon sein, dass sich heute Abend noch etwas ergibt. Heute hätten wir es verdient.“

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig): „Insgesamt hatten wir die klareren Chancen, heute hat auch fehlendes Glück eine Rolle gespielt. Aber wir haben ein klasse Spiel gemacht, wenn man bedenkt, dass wir am Mittwoch noch ein hochintensives Pokalspiel hatten, Frankfurt dagegen nicht. Mit dem Punkt müssen wir heute leben.“

Gelson Fernandes (Eintracht Frankfurt): „Wir haben nicht das Spiel gemacht, das wir wollten. Aber wir können mit dem Punkt leben. Es war glücklich, aber es ist ein Punkt.“

Koen Casteels (Torwart VfL Wolfsburg):
… zum vermeintlichen 4:3 der Freiburger, das aberkannt wurde: „Es war ein Eckball, sie köpfen am ersten Pfosten, dann zieht er mich am Arm weg. Dann bin ich zum Schiri gelaufen und habe es ihm gesagt. Ich denke, im Strafraum ist das ein Foul.“

Dominique Heintz (SC Freiburg): „Wir waren alle einer Meinung, das Tor muss für mich absolut zählen. Knoche nimmt mich ins Sandwich, ich bleibe einfach stehen. Casteels wäre nie an den Ball gekommen. Wenn er ins kurze Eck geht, können wir über Abseits reden. Aber nicht, wenn er ins lange Eck geht. Der Schiri hat uns heute zwei Punkte gekostet.“

Dr. Felix Brych (Schiedsrichter Freiburg-Wolfsburg): „Er steht im Abseits und befindet sich im Zweikampf mit den Gegenspielern. Damit behindert er sie am Fortbewegen und damit ist es Abseits.“

Andreas Bornemann (Sportvorstand 1. FC Nürnberg):
… zum Spiel: „Es ärgert mich am meisten, dass du das Spiel heute mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verlierst, wenn du es zu elft zu Ende bringst. Wir hatten auch nach dem Platzverweis einige Chancen. Wie von Zauberhand kommen fünf Minuten Nachspielzeit, am ende des Spiels zwei Minuten. Es gab dieselbe Verletzungsunterbrechung, zwei Wechsel bei Hannover, drei bei uns. Ich bleibe bei meiner Meinung: Man sollte einen großen Stoffwürfel nehmen, da kann jeder nachvollziehen, wie Nachspielzeiten zustandekommen. Was hier passiert, ist für mich nicht nachzuvollziehen.“

… zu Trainer Michael Köllner: „Mit elf gegen elf hätten wir gute Chancen gehabt, die Mannschaft ist intakt, deshalb stellt sich die Frage für mich nicht. Sie gibt alles. In Hamburg hat sie einen katastrophalen Auftritt hingelegt, aber ich sehe keinen Ansatzpunkt, darüber zu diskutieren.“

Hanno Behrens (Kapitän 1. FC Nürnberg): „Es war heute ein sehr wichtiges Spiel. Wir wollten hier etwas mitnehmen, das ist uns nicht gelungen.“

Nicolai Müller (Doppeltorschütze Hannover 96): „Ich bin hierhergekommen, um mehr zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Jetzt bin froh, dass ich der Truppe helfen konnte.“

Thomas Doll (Trainer Hannover 96): „ich freue mich für die Spieler, die haben lange Zeit kein Erfolgserlebnis gehabt. Alle haben gesehen, dass es ein schwerer Weg wird. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Die Einstellung hat gestimmt, vielleicht fällt der eine oder andere Rucksack mal ab. Nach einem gewonnenen Spiel sollte man mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Wir haben den Anschluss ein bisschen geschafft und sind nicht mehr Tabellenletzter. Aber wir werden nach einem 2:0 keine Parolen raushauen.“

Sky Experte Christoph Metzelder:
… zum Spiel Dortmund-Hoffenheim: „Es hat mich ein wenig an das Derby vergangenes Jahr erinnert, gegen eine Mannschaft, die körperlich gespielt hat und mit langen Bällen. Nagelsmann hat für mich das spiel gewonnen, mit Geiger und Belfodil hat er die Matchwinner eingewechselt, er ist früher draufgegangen und hat die letzte Kette der Dortmunder früher attackiert. Dortmund hatte die Chance zum 4:0, aber es deutete sich von Minute zu Minute mehr an.“

Über Sky Österreich:
Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.


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