02.12.2018

Dietmar Kühbauer: „Mit einem Sieg ist es so, dass du im Konzert drinnen bleibst.“

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  • Veton Berisha: „Wir haben keine gute Partie gemacht.“
  • Fredy Bickel über das Ziel Meistergruppe: „Es gibt keine Ausreden, keine Zeit mehr.“
  • Hans Krankl: „Es war glücklich.“
  • Walter Kogler über die Innsbrucker Defensive beim Gegentor: „Das ist man von den Innsbruckern nicht gewohnt, dass sie diese Räume nicht schließen.“
Wien, 2. Dezember 2018 – FC Wacker Innsbruck verliert gegen SK Rapid Wien mit 0:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

FC Wacker Innsbruck – SK Rapid Wien 0:1 (0:0)
Schiedsrichter: Rene Eisner

Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
…vor dem Spiel darüber, wie wichtig es ist, dass Dedic wieder in der Mannschaft steht: „Er hat in der Saison gezeigt, dass er uns immer wieder in schwierigen Situationen helfen kann. Leider hat er uns einige Male gefehlt und daher sind wir froh, dass er wieder zurück ist.“

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Wir nehmen den Sieg natürlich gerne mit. Ob es in der letzten Viertelstunde ist, ist mir gleich. Das spricht auch dann für die Mannschaft, dass sie da wirklich nicht aufgegeben haben, dass wir eine gute Aktion ausgespielt haben und der Veton dann eben das Tor gemacht hat. Umso schöner, weil der Gegner dann wirklich nicht mehr reagieren kann. Wir wussten schon ganz genau, dass es ein wichtiges Spiel ist. Wenn du ein X machst, wird die Chance nicht größer. Mit einem Sieg ist es so, dass du im Konzert drinnen bleibst. Das muss unser Ziel sein. Wir haben nicht allzu schlecht begonnen. Wir haben dann die Bälle nicht allzu gut in die letzte Zone gebracht. Zweite Hälfte war es dann ein sehr offenes Spiel, wo beide was gehabt hätten. Wir hatten dann das bessere Ende. Man muss aber eben auch diese vielen Spiele bedenken. Da muss ich der Mannschaft dann schon ein Lob aussprechen, dass man dann auch so einen Sieg macht.“

…über die Bedeutung der letzten beiden Siege für die Mentalität: „Für uns war es beginnend mit Donnerstag schon sehr wichtig für die Köpfe. Auch heute dieser Sieg bewegt Berge, weil wir schon wieder das dritte Spiel in einer Woche hatten. Das ist dann schon eine gute Sache.“

…vor dem Spiel über die Gründe, warum Schobesberger heute nicht im Kader steht: „Er spürt ein bisschen was. Es war eine Vorsichtsmaßnahme. Er hätte heute nicht spielen können, aber nächste Woche gegen Sturm ist er zu hundert Prozent dabei und wir werden jetzt nicht allzu viel riskieren. Das ist zwar schade für uns, aber das ist Fußball.“

Veton Berisha (SK Rapid Wien):
…über das Spiel und seinen entscheidenden Treffer: „Es tut richtig gut, weil es ein richtiger Lucky Punch war. Wir haben keine gute Partie gemacht. Man kann auch sagen es war unverdient, aber wir nehmen diese drei Punkte in unserer Situation mit. Der Trainer hat gesagt, ich soll reingehen, viel in die Tiefe gehen und den Ball halten. Ich habe versucht meine Aufgabe zu machen und habe auch das Tor gemacht. Vom Spielaufbau, von hinten bis nach vorne haben wir nicht gut gespielt und wir haben auch im letzten Drittel zu viele Fehlpässe gemacht. Ich verstehe nicht warum wir in der Europa League am Donnerstag gut spielen und heute kein gutes Spiel machen. Wir nehmen diese drei Punkte trotzdem mit.“

…über das Ziel Top Sechs: „Das ist ganz klar unser Ziel in die Top Sechs zu kommen. Diese drei Punkte sind ganz wichtig. Ich glaube wir sind jetzt nur drei Punkte hinter Hartberg. Wir müssen einfach weiter Punkte machen, jetzt auch gegen Sturm und die Austria sechs Punkte. Dann, glaube ich, sind wir auf einem guten Weg.“

Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien):
…im Videobeitrag über die Unterschiede der Form von Rapid in Bundesliga und Europa League: „Ich glaube, dass wir bis jetzt eine sehr gute Europacup – Saison gemacht haben und wir uns jedes Mal erhofft haben, dass das auch in der Meisterschaft den Knoten löst. Das ist bis jetzt nie aufgegangen. Ich schöpfe Hoffnung, dass wir es irgendwann lernen.“

…im Videobeitrag über das Saisonziel der Top Sechs: „Es gibt keine Ausreden, keine Zeit mehr. Es sind so wichtige Spiele, wo wir das jetzt einfach richten müssen und die Ausgangslage schaffen müssen, damit wir die ersten Sechs noch erreichen, was für uns unglaublich wichtig ist.“

…im Videobeitrag über seine Situation bei Rapid und ein mögliches Aus: „Diese Situation wird auch kommen, ganz klar. Es hat aber nichts damit zu tun, dass du das Gefühl hast, du bringst die Kraft nicht mehr auf oder dass ich mit dem Druck nicht umgehen kann. Du überlegst dir aber wie du dieser Mannschaft, dem Verein helfen kannst. Ich mag diese Mannschaft unheimlich, sodass du dann auch die Gedanken hast, ob es helfen könnte, wenn du vielleicht nicht mehr da bist. Würden sich solche Anzeichen vertiefen, dann denke ich schon, dass ich alt genug bin und soweit wäre um zu sagen es würde helfen, wenn ich diesen Schritt mache. Ganz so weit ist es noch nicht.“

…im Videobeitrag zu den Transfers, die er im Sommer getätigt hat: „Ich stehe dazu, dass es ein großes Risiko war, dass du eigentlich fünf Spieler geholt hast, die mit Problemen kommen. Es war auch die Chance um zu diesen Spielern zu kommen und die Überzeugung war aber schon von allen da, dass das Potenzial bei all diesen Spielern vorhanden ist. Trotzdem bin ich heute noch davon überzeugt, dass ich die gleichen Transfers heute wieder so tätigen würde, vielleicht nicht mehr in diesem Ausmaß mit den Problemen.“

Hans Krankl (Sky Experte):
…über das Spiel: „Das war ein ganz ein wichtiger Sieg. Es war glücklich. Zweite Hälfte war Innsbruck sogar besser als Rapid, aber Rapid hat bis zum Schluss nicht aufgehört und hat in der Nachspielzeit eben dieses Tor erzielt. Es ist unheimlich wichtig von den Punkten her für die Tabelle.“

…darüber, ob Euphorie bei Rapid aufgrund der letzten beiden Siege angebracht ist: „Nein, noch nicht. Wie gesagt, es sind diese zwei Spiele gegen Sturm und die Austria und es wäre ungemein wichtig, das habe ich schon im Vorhinein gesagt, dass diese zwei letzten Spiele auch gewonnen werden. Dann schaut es wieder ein bisschen anders aus.“

…vor dem Spiel darüber, welche Schlüsse Rapid aus der verkorksten Herbstsaison ziehen könnte: „Sie brauchen keine Schlüsse ziehen. Sie müssen Punkte machen.“

…vor dem Spiel über den Rückzug von Rapid – Präsident Krammer: „Ich habe das auch erfahren. Ich will es nicht kommentieren. Er war sicherlich nicht mein Präsident, den ich gerne bei Rapid sehen will, aber ich bin nicht entscheidend.“

…vor dem Spiel über eine mögliche Vertragsverlängerung von Bickel und ob er das für sinnvoll erachtet: „Nein, wenn ein neuer Präsident kommt sicherlich nicht.“

…über Rapids Europa League Sieg gegen Spartak Moskau: „Bei Rapid war es ganz einfach wichtig das ganze Minus aufzufangen. Es hat keiner damit gerechnet, dass sie in Moskau gewinnen, weil die Vorzeichen nicht so standen.“

Walter Kogler (Sky Experte):
…über das Spiel: „Vor allem in der zweiten Hälfte war Innsbruck die aggressivere Mannschaft, auch die Mannschaft die mehr Chancen vorgefunden hat. Rapid hat aber bis zuletzt auch versucht dieses Tor zu machen und das ist ihnen gelungen. Im Hinblick auf die Ergebnisse und die letzten Runden im Grunddurchgang war das schon sehr wichtig.“

…darüber, was beim Gegentreffer in der Innsbrucker Defensive falsch gelaufen ist: „Zum Einen lässt man Schwab hier gewähren, dass er den Ball in die Mitte spielt. Bolingoli ist fünfundzwanzig Meter vor dem Tor völlig frei. Das ist man von den Innsbruckern nicht gewohnt, dass sie diese Räume nicht schließen. Dann ist es ein gutes Zuspiel auf Berisha und der lässt sich die Chance nicht entgehen. Innsbruck war in dieser Situation in der Verteidigung nicht nahe genug beim Mann.“

…zur Halbzeit über die Leistung der Innsbrucker: „Die Innsbrucker verstehen es im Mittelfeld sehr aggressiv zu spielen. Das war auch die Ankündigung. Mit Henning haben sie einen Spieler, der dort sehr zweikampfstark ist.“

…über den Sieg der Rapidler bei Spartak Moskau: „Der Sieg in Moskau ist sehr wichtig für die Fünfjahreswertung, international, als auch vom Prestige her. Rapid hat jetzt die Möglichkeit mit dem letzten Spiel in dieser Gruppe vielleicht in die K.O. – Phase einzuziehen.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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