13.09.2020

Christian Ilzer: „Wir sind noch nicht so weit, wie wir es uns eigentlich schon erwartet haben“

Pressetext (9855 Zeichen)Plaintext

  • Robert Ibertsberger zur Meistergruppe: „Solche Ziele sollte man sich stecken“
  • Stefan Hierländer: „Gefühlt war es ein Punkt, der sehr glücklich war“
  • Alexander Schmidt: „Wir hätten eigentlich mit drei Punkten heute vom Platz gehen sollen“
  • Kofi Schulz: „Wir haben uns heute ganz gut präsentiert, darauf können wir aufbauen“
  • Marc Janko über Sturm: „Es gibt noch viel Raum zur Verbesserung“

Wien, 13. September 2020 – spusu SKN St. Pölten trennt sich von SK Puntigamer Sturm Graz mit 0:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria.

spusu SKN St. Pölten – SK Puntigamer Sturm Graz 0:0 (0:0)
Schiedsrichter: Andreas Heiß

Robert Ibertsberger (Trainer spusu SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Grundsätzlich hatten wir eine gute Kontrolle über das Spiel. Wir waren noch nicht so griffig, auch im Pressing, das wird aber sicher in den nächsten Tagen und Wochen besser werden. Es war für uns wichtig, dass wir schon viele Dinge sehen, die wir uns vorgenommen haben und das war schon gut – ich sage nicht sehr gut, aber es war schon gut. Und da sind wir auf einem sehr guten Weg. (...) Wir sind mit einem Punkt mal reingestartet in die Saison, das ist okay. Es ist trotzdem Sturm Graz und wir sind St. Pölten, wir wissen das schon sehr gut einzuschätzen.“

...auf die Frage, ob es ihn freue, wenn die Spieler sagen, dass sie in die Meistergruppe wollen: „Na klar. Solche Ziele sollte man sich auch stecken. Ich glaube schon, dass sie auch realistisch sind. Aber ich habe immer auch betont, es geht um einen sehr guten Start in die Saison, das braucht es einfach, um nicht zu schnell den Anschluss zu verlieren und auch diese Ziele, die du vor Augen hast, sehr weit weg sind. Und klar, braucht es das, das höre ich gerne. Aber wir wissen auch, was war letztes Jahr, was war in den letzten Jahren. Und da müssen wir uns einfach stetig steigern.“

...vor dem Spiel über den großen Umbruch und die Tatsache, dass man sich auch von verdienten Spielern verabschiedet hat: „Es war grundsätzlich eine Entscheidung vom Verein und der sportlichen Führung mit mir gemeinsam. Der Verein hat dann einfach diese Gespräche geführt und ja, that‘s it. Wir haben uns dafür entschieden und dann war es auch so.“

...vor dem Spiel auf die Frage, warum es den großen Umbruch gab: „Es hat natürlich einen budgetären Hintergrund. Wir mussten auf jeden Fall abspecken und darum hat es dann einen wirklich sehr, sehr großen Umbruch gegeben. Wir wollten auch vielleicht neue Impulse setzen mit neuen Spielern. Das haben wir jetzt einfach getan. Es wird der ein oder andere Spieler noch zu uns stoßen. Und dann haben wir, glaube ich, wieder eine sehr, sehr schlagkräftige Truppe für die neue Saison.“

...vor dem Spiel über die Ambitionen in der neuen Saison: „Es muss mehr sein als ja nicht absteigen. Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Wir wollen einfach so weit wie möglich weg von den hinteren Rängen und sollte es mehr sein, wollen wir das natürlich so lange wie möglich verfolgen.“

...vor dem Spiel darüber, wie das Spiel des SKN heuer aussehen soll: „Es geht auf jeden Fall auch um das, dass wir flexibler werden in unserem Auftreten. Das heißt jetzt nicht, dass wir uns von diesem System, das wir davor gespielt haben, komplett verabschieden. Sondern einfach, dass wir variabler werden in der Systematik und das haben wir einfach versucht, in den letzten Wochen zu implementieren.“

Kofi Schulz (spusu SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Wir haben uns heute ganz gut präsentiert, darauf können wir aufbauen. Natürlich müssen wir unsere Chancen nützen und dann geht das Spiel auch für uns aus. Aber nichtsdestotrotz schauen wir nach vorne und nehmen die gute Leistung mit.“

Alexander Schmidt (spusu SKN St. Pölten):
...über das Spiel: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wir haben uns nicht belohnt. Wir hatten genug Chancen. Die Angriffe haben wir nicht so sauber fertiggespielt. Wir hätten eigentlich mit drei Punkten heute vom Platz gehen sollen. (...) Wenn wir unseren Job am Platz machen, die Basics einhalten, dann kommt das Spielerische auch dazu und wenn wir Woche für Woche an der Konsequenz vor dem Tor arbeiten und die Spielzüge einfach zu Ende spielen, dann sehe ich uns schon in der Meistergruppe.“

Peter Pokorny (spusu SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Ich glaube, wir hatten guten Ballbesitz und sehr viele Chancen. Leider war der Torabschluss nicht so aggressiv. Wir müssen uns dort vorne noch mehr durchsetzen und die letzten Pässe vielleicht besser machen. Und dann wird es fix besser.“

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
...über das Spiel: „Wir haben einen Punkt geholt. Ich denke, wir nehmen den Punkt mal gerne mit. Es war für mich schon ein Spiel auf Augenhöhe, wobei ich zugeben muss, dass St. Pölten schon die klareren Torchancen hatte. Von dem her nehmen wir den Punkt einmal mit. Ich war vor dem Spiel gespannt wie weit wir schon sind, jetzt habe ich die Antwort: Wir sind noch nicht so weit, wie wir es uns eigentlich schon erwartet haben. Enttäuscht bin ich nicht. Es war das erste Spiel in der Meisterschaft und wir haben jetzt ganz klar gesehen, wo wir noch Probleme haben. Es war bis auf die ersten zehn Minuten viel zu wenig Tempo in unserem Spiel, wir haben phasenweise sehr nervös gewirkt, langsam im Kopf beim Reagieren auf Situationen. Das sind jetzt Dinge, an denen wir jetzt arbeiten und wo ich schon überzeugt bin, dass wir das von Spiel zu Spiel viel besser hinkriegen werden.“

...auf die Frage, an welchen Schrauben man nun zuerst drehen müsse: „Da gibt es viele. Ich denke, wir müssen das jetzt schon ganzheitlich gut analysieren und ich denke, wenn wir dann auch lockerer werden, diese Nervosität aus dem ersten Spiel wegbekommen, dann werden wir vor allem in den Umschaltsituationen viel schneller reagieren – und da habe ich heute ein großes Problem gesehen. Wir haben Ballgewinne nach hinten weggespielt, bei Ballverlust sind wir mehr zurückgewichen als dagegen zu gehen. Das war eigentlich nicht die Idee, die wir jetzt schon eigentlich seit Wochen verfolgen und da habe ich meine Mannschaft in der Vorbereitung schon mit einem ganz anderen Gesicht gesehen.“

...über die von WSG-Tirol-Trainer Silberberger getätigte Aussage, dass er glaubt, dass Sturm es heuer nicht in die Top 6 schaffen wird: „Da hat er sich schon sehr früh auf was festgelegt. Das ist dann seine Analyse, für mich ist ganz wichtig, dass ich bei mir bleibe und bei meinem Verein. Ich will jetzt das erste Spiel nicht überbewerten, aber wie gesagt, wir haben gewusst, dass es unter die Top 6 sicher kein Selbstläufer wird. Es wird ein richtig schwerer Weg. Und wie man heute gesehen hat, wir haben richtig viel zu tun.“

...vor dem Spiel wie viel Druck er sich jetzt nach dem Kapitel in Wien auferlegt habe: „Ich denke, der Druck, den man sich selbst als ehrgeiziger Trainer auferlegt, der ist immer meist größer, als Druck, der von außen kommt. Das war immer so bei mir, das hat jetzt nichts mit dem Jahr bei der Austria zu tun. Klar war es nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, wie es sich der ganze Klub vorgestellt hat.“

...vor dem Spiel darüber, was für ihn ein erfolgreiches Jahr wäre: „Es ist ganz klar, dass wir, auch wenn wir diese Ergebnisziele jetzt ein bisschen runtergeschraubt haben, dass wir schon auch um diese Top 6 mitspielen wollen. Das will ja nahezu die ganze Liga. Aber primär ist es schon wichtig, dass wir diesen Weg, den wir nun vor sechs Wochen begonnen haben, dass wir da eine anständige Weiterentwicklung über das Jahr sieht, dass wir Spieler weiterentwickeln, dass wir von dem, was wir uns vorgenommen haben am Beginn der Saison dann am Ende ein richtiges Stück weitergekommen sind.“

Stefan Hierländer (SK Puntigamer Sturm Graz):
…über das Spiel: „Gefühlt war es ein Punkt, der sehr glücklich war, sagen wir mal so. Weil St. Pölten hatte schon die Chancen, wo sie vielleicht das ein oder andere Tor machen hätten können. Und dann sind wir sehr, sehr glücklich über den Punkt heute. Ein gewonnener Punkt würde ich mal sagen.“

...über die neue Spielidee: „Die Spielanlage ist natürlich ein bisschen anders. Wir haben es heute einfach nicht geschafft gegen den Ball dieses Gegenpressing besser zustande zu bringen. Wir waren sehr lethargisch gegen den Ball und dann kriegen wir Schwierigkeiten, weil wir dann immer den einen Schritt zu langsam sind. Und deswegen hatte St. Pölten die ein oder andere Chance und wir sind nicht so in unsere Umschaltsituationen gekommen. Und deswegen sind wir heute sehr, sehr froh über den Punkt.“

Marc Janko (Sky Experte):
…über die Lage bei Sturm Graz: „Sie stehen in der Entwicklung noch ganz am Anfang. Man kann jetzt auch nicht nach dem ersten Spieltag das Schwert über Christian Ilzer und Sturm Graz brechen. Es gibt noch viel Raum zur Verbesserung, das ist vollkommen klar. (...) Es ist momentan ein langer Weg, den Christian Ilzer mit seinen Grazern vor sich hat, aber wir sind noch weit weg von irgendeinem Fazit.“

Über Sky Österreich
Sky ist einer der führenden Entertainment-Anbieter in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Programmangebot besteht aus bestem Live-Sport, exklusiven Serien - viele davon Sky Originals - neuesten Filmen, vielfältigen Kinderprogrammen, spannenden Dokumentationen und unterhaltsamen Shows. Neben dem frei empfangbaren Sender Sky Sport News können Sky Abonnenten unser Programm jederzeit zuhause oder unterwegs über Sky Q und Sky X sehen. Die Entertainment-Plattform Sky Q bietet dabei alles aus einer Hand: Sky und auch Free-TV-Sender, tausende Filme und Serien auf Abruf, Mediatheken sowie viele weitere Apps. Mit Sky X streamen unsere Zuschauer Serien, Filme, Live-Sport und auch ihre Lieblings-Free-TV Sender räumlich und zeitlich völlig flexibel. Sky Österreich mit Hauptsitz in Wien ist Teil der Comcast Group und gehört zu Europas führendem Medien- und Unterhaltungskonzern Sky.

(. )

Maße Größe
Original x
Medium 1200 x
Small 600 x
Custom x