01.12.2018

Bayern-Trainer Kovac: „Mannschaft glaubt wieder an sich“

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  • Doppeltorschütze Gnabry: „Wissen um die Lage in der Tabelle“
  • Dortmund-Coach Favre zufrieden: „Gegen solche Mannschaften nicht einfach“
  • Hannovers Füllkrug sauer: „So dürfen wir niemals auftreten“
  • Sky Experte Metzelder zu Alcacers Jokerrolle: „Dauerhaft wird das so nicht gehen“

Wien, 01. Dezember 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 13. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky Sport Austria HD.

Serge Gnabry (Doppeltorschütze FC Bayern München):
… zur Bedeutung des Sieges: „Wir wissen um die Lage in der Tabelle. Jedes Spiel ist wichtig um die drei Punkte einzufahren und den Rückstand zu verkleinern. Die Siege sorgen für gute Stimmung nach dem Spiel. Es gibt uns Selbstbewusstsein, dass wir die Siege einfahren. Heute war es zwar wieder 2:1, aber wir haben nicht viel zugelassen. Das gibt uns Sicherheit.“

… zu seinem zurückhaltenden Jubel: „Ich bin natürlich überglücklich über die zwei Tore und dass ich der Mannschaft helfen konnte. Ich habe aber wenig gejubelt aus Respekt, ich hatte eine super Zeit hier in Bremen.“

… zum Konkurrenzkampf: „Wir sind wieder gut besetzt, nachdem Kingsley wieder fit ist. Das ist wichtig für uns, wir brauchen alle Spieler. Der Trainer stellt auf, ich versuche mich in jedem Training zu beweisen. Die anderen haben am Dienstag ein super Spiel gemacht. Es ist die Aufgabe des Trainers, immer wieder aufzustellen.“

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München):
… zur Stimmung im Team: „Die Mannschaft glaubt wieder an sich, sie ist felsenfest davon überzeugt, dass wir es schaffen können. Wenn jeder für den anderen da ist, offensiv und defensiv, sind wir schwer zu bespielen und zu besiegen.“

… zu seiner Entwicklung in den letzten Wochen: „Ich reflektiere mich immer, nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch. Wir haben schon einige Sachen gesehen, die wir immer wieder angesprochen haben, aber manchmal reicht das Reden nicht, da muss man auch andere Dinge in den Vordergrund setzen. Das haben wir getan.“

… zur Systemumstellung: „Durch die Veränderung, Kimmich in die Mitte zu stellen und Rafinha nach außen, haben wir deutlich an Stabilität gewonnen, weil wir auch mit Doppelsechs gespielt haben. Das haben wir auch in Dortmund schon gemacht, aber dort wurde sie nicht so interpretiert wie ich es mir vorgestellt habe. In den letzten beiden Spielen war es außerordentlich gut, Kimmich und Goretzka ergänzen sich gut.“

… zur Verletzung von Ribery: „Er hat einen Schlag gegen den Oberschenkel abbekommen, da macht der Muskel zu. Er hat es rechtzeitig angezeigt. Coman sollte nur zehn, 15 Minuten spielen, dass er aber eine ganze Halbzeit gespielt hat, zeigt, dass unsere Athletiktrainer gute Arbeit geleistet haben.“

Manuel Neuer (Kapitän FC Bayern München):
... zum Gegentor: „Man sollte die Situation immer für sich bewerten. Es ist eine Flanke zum Tor, die man relativ einfach verteidigen kann. Wir lassen sie aber zu und ich versuche, nah heranzukommen um mich anköpfen zu lassen. Wenn ich im Tor bleibe sind es vier Meter, da habe ich es schwer. Ich wurde ja auch angeköpft, aber nicht entscheidend genug.“

Max Kruse (Kapitän SV Werder Bremen):
„Wir haben ungünstige Gegentore kassiert, das darf uns nicht passieren. Es sind zu einfache Gegentore, wenn du solche gegen die Bayern kriegst, auch in ihrer derzeitigen Situation, verlierst du.“

Nuri Sahin (SV Werder Bremen):
„Einige Spiele hängen uns nach, wie Mainz oder Freiburg. Nächste Woche müssen wir unbedingt gewinnen, damit wir uns stabilisieren.“

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund):
„Es ist nicht einfach, gegen solche Mannschaften zu spielen. Man muss Geduld bewahren, viel spielen, um die Lücke zu finden. Sie haben sehr kompakt und tief gespielt, für keine Mannschaft der Welt ist es einfach, die Lücke zu finden. Das haben wir gemacht, das war gut.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
„Heute haben wir ein Spiel verloren, letzte Woche in der 91. Minute das 1:1 gekriegt. Dadurch fehlen Punkte. Es war heute knapp, letzte Woche war es knapp. Wir verlieren derzeit die knappen Spiele, das ist schade.“

Dominique Heintz (SC Freiburg):
„Ich ärgere mich über den Elfmeter. Sancho macht das sehr gut, er hat ein gutes Tempo. Ich berühre ihn glaube ich im letzten Schritt. Schade, dass wir durch den Elfmeter 0:1 in Rückstand geraten. Es tut mir leid für die Mannschaft. Die zwei Chancen, die wir hatten, haben wir nicht gut zu Ende gespielt.“

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC):
„Ich bin sehr zufrieden und wir sollten damit auch zufrieden sein. Nach so einer langen Zeit, in der du viele Tore kassiert hast, ist ein 2:0 ein Top-Ergebnis..“

Davie Selke (Hertha BSC):
„Ibisevic und ich verstehen uns auf und neben dem Platz. Wir haben uns gut vorbereitet, haben es gut umgesetzt, vor allem auch gegen den Ball. Einige Chancen nach vorne haben wir auch herausgespielt. Ich kann noch eine Menge von ihm lernen, wir haben uns heute ganz gut ergänzt.“

Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96):
„Wir haben zu wenig Punkte, das ist auch meine Verantwortung. Wir schaffen es nicht, kleine Fehler abzustellen. Heute haben wir so gewirkt wie lange nicht mehr. Da können wir uns nur gemeinsam herauskämpfen. Wir brauchen Erfolgserlebnisse.“

Niclas Füllkrug (Hannover 96):
„Natürlich war das eine grausame erste Halbzeit, was Körperspannung und Auftritt betrifft. Die zweite Halbzeit war etwas besser, aber so wird es eng. So dürfen wir niemals auftreten.“

Waldemar Anton (Kapitän Hannover 96):
„Natürlich sind wir sehr enttäuscht. Wir müssen das Spiel analysieren und abhaken. Die kommenden Tage müssen wir den Kopf hochnehmen und es besser machen.“

Horst Heldt (Manager Hannover 96):
„Wir müssen jetzt die Ereignisse sacken lassen und mit dem Trainerteam auf die Mannschaft einwirken. Das ist keine Qualitätsfrage, sondern ein Kopfproblem. Verunsicherung kommt zustande, wenn man nicht sicher ist und Zweifel hat. Am Ende können nur die Spieler auf dem Platz es umsetzen.“

Daniel Baier (FC Augsburg):
„Das Problem haben wir seit einigen Wochen. Ich habe auf dem Platz das Gefühl, dass wir mehr vom Spiel haben, aber quasi mit einem Torschuss verlieren wir das Spiel. Wir werden brutal bestraft für die eine Chance, die wir zugelassen haben. Wenn du 20 Versuche brauchst, um nicht einmal dann das Tor zu treffen, wird es schwer, Spiele zu gewinnen.“

Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart):
„In der aktuellen Situation brauchen wir Punkte. Der Sieg tut gut, weil wir Augsburg mit reinziehen und selbst zu Hause etwas geholt haben. Ich hoffe, dass wir bis Weihnachten noch ein paar Punkte holen.“

Markus Weinzierl (Trainer VfB Stuttgart):
„Solche Leistungen brauchen wir immer. Solche Leidenschaft müssen wir immer an den Tag legen. Gegen Nürnberg haben wir das schon gezeigt und drei Punkte geholt, heute wieder drei Punkte geholt. Das sind aktuell direkte Konkurrenten, gegen die musst du gewinnen.“

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg):
… zum Tor: „Ja-Cheol hat den Ball am Fuß, Kempf trifft ihn von hinten, berührt den Ball aber gar nicht. Daraus entsteht ein Tor. Da müsste sich eigentlich der Videoassistent anmelden.“

Sky Experte Christoph Metzelder:
… zum Jokertor von Paco Alcacer: „Das hat inzwischen eine eigene Psychologie, für die eigene Mannschaft und für den Gegner. Der trabt 20 Minuten vor Schluss auf das Feld und jeder weiß, es passiert etwas. Favre freut sich diebisch, aber Alcacer will 90 Minuten spielen. Dauerhaft wird das so nicht gehen.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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