16.03.2018

Mike Aviani: „Das sind die Playoffs, das ist Hockey.“

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  • Fabio Hofer über die kommenden Auswärtsspiele: „Ja, da wird etwas Hartes auf uns zukommen.“
  • Troy Ward: „Es ist nur Hockey, nicht mehr und nicht weniger.“
  • Doug Bradley: „Da macht man eben Fehler und dafür zahlt man.“
  • Gregor Baumgartner: „So geht der Sieg in Ordnung.“

Wien, 16. März 2018 
–  EHC Liwest Black Wings Linz gewinnt gegen KHL Medvescak Zagreb mit 8:4. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
EHC Liwest Black Wings Linz – KHL Medvescak Zagreb 8:4 
 
Troy Ward (Head Coach EHC Liwest Black Wings Linz):
…über das Spiel und die schwierigen kommenden Auswärtsspiele: „Wir haben einen guten Start hingelegt. Dann haben wir leider diese Gegentore bekommen, aber wir sind wieder ins Spiel zurückgekommen. Es wird nicht einfach werden. Wir müssen einen Weg finden, damit wir dort erfolgreich sind. Es ist nur Hockey, nicht mehr und nicht weniger. Wir haben den Vorteil zuhause und sie glauben an ihren Vorteil in ihrem Stadion. Aber es kommt auf die Kleinigkeiten an, die Spiele entscheiden.“
 
vor dem Spiel über den Wechsel zwischen den Linien im letzten Spiel: „Wir haben das teilweise schon während des zweiten Spiels gemacht, weil es nicht so gut funktioniert hat. Wir hatten das schon einmal früher in der Saison und dabei haben sich die Reihen sehr gut gefühlt.“
 
Brian Lebler (EHC Liwest Black Wings Linz):
…über das Spiel: „Wir müssen einfach bei unserem Spiel bleiben. Die ersten beiden Spiele haben wir ein bisschen zu viel versucht und haben Sachen ausprobiert, die nicht zu unserem Spiel passen. Wir müssen in der Defensive stabil stehen und auf die Konter warten.“
 
...über die kommenden zwei Auswärtsspiele: „Natürlich haben wir hier in Linz einen Vorteil mit unseren eigenen Fans im Rücken. Es wird dort schwer werden mit den Fans. Wir müssen einfach fokussiert bleiben. Wir werden sehen was passiert.“
 
Fabio Hofer (EHC Liwest Black Wings Linz):
...über das Spiel und den Serienausgleich: „Wir haben das Spiel gewonnen und die Serie auf 2:2 gestellt. Aber das Spiel müssen wir jetzt abhaken. Am Montag geht es weiter und da wollen wir den nächsten Sieg einfahren.“
 
...über die bevorstehenden zwei Auswärtsspiele: „Ja, da wird etwas Hartes auf uns zukommen. Wir sind darauf gefasst und wir werden unser Bestes geben. Wir müssen in Zagreb probieren gleich zu spielen und hoffen, dass wir ein gleiches Ergebnis wie in Linz erzielen können.“
 
...in der ersten Drittelpause über das erste Drittel: „Wir sind gleich 2:0 in Führung gegangen, haben dann zwei dumme Tore gekriegt und dann noch einmal eines geschossen. Es ist eigentlich ein verrücktes Drittel.“
 
Andreas Kristler (EHC Liwest Black Wings Linz):
...vor dem Spiel über die Serie: „Wir hatten in den ersten beiden Spielen einfach nicht den nötigen Biss und die Leidenschaft. Das haben wir in Spiel drei, Gott sei Dank, aufs Eis gebracht.“
 
...vor dem Spiel über den Linienwechsel im letzten Spiel: „Die Linien haben natürlich nicht so gut funktioniert in den ersten beiden Spielen, aber ich glaube nicht, dass es an den Linien gelegen ist, sondern an unserem Einsatz. Der war im dritten Spiel auf jeden Fall besser.“
 
Robert Lukas (EHC Liwest Black Wings Linz):
...darüber, dass er krankheitsbedingt ausfällt: „Ich plane ganz sicher mit Montag. Ich war gestern das erste Mal seit drei, vier Tage wieder auf dem Eis. Es geht mir entsprechend, nicht gut, aber so, dass ich ein bisschen was machen kann. Wir haben gestern schon mit dem Trainer gesprochen und uns entschieden, dass es heute zu früh ist. Es tut mir in der Seele weh, weil ich schon letztes Jahr sehr lange ausgefallen bin und ich eigentlich da unten sein sollte, nicht da oben bei euch stehen, auch wenn ich es gerne mache. Aufgeben gibt es bei den Lukas’ sowieso nicht.“
 
...in der zweiten Drittelpause über das bisherige Spiel: „Ich bin guter Dinge und hoffe, dass wir mit einem 2:2 nach Zagreb fahren und dort bestehen können.“
 
...in der zweiten Drittelpause über die Wichtigkeit des Spiels: „Das ist ein unheimlich wichtiges Spiel für uns, vor allem durch diese Konstellation, dass wir jetzt eigentlich zwei Heimspiele hintereinander hatten und Zagreb jetzt zweimal zuhause spielen wird. Wir brauchen dieses 2:2 und wir brauchen es unbedingt. Alles andere wäre sehr schwierig für uns, für die Serie. Aber, wie gesagt, ich bin guter Dinge. 4:2 ist ein Vorsprung mit dem wir jetzt umgehen sollten.“
 
...in der zweiten Drittelpause über die neue Spielreihenfolge in den Playoffs mit zwei Heim- und dann zwei Auswärtsspielen am Stück: „Es ist einmal was Neues. Aber es ist einfach so wie es ist. Wir können es jetzt nicht ändern.“
 
Doug Bradley (Head Coach KHL Medvescak Zagreb):
…über das Spiel und die kommenden zwei Heimspiele: „Wir haben wirklich besser gespielt als noch im dritten Spiel. Wir haben zwar viele Fehler gemacht, aber so ist es halt im Spiel. Da macht man eben Fehler und dafür zahlt man. Es ist nur ein Spiel und jetzt fahren wir nach Hause. Wir sind bereit für die nächsten Spiele zuhause. Abhaken und nach vorne schauen. Es gibt uns jetzt noch einen extra Push von den Fans, weil wir einen zusätzlichen Mann auf dem Eis haben. Ich hoffe, dass die Mannschaft zurückkommt und. Ich glaube an meine Spieler. Ich glaube an das Team. Ich bin optimistisch, dass wir gewinnen können.“
 
...vor dem Spiel über den Torwartwechsel in der letzten Partie: „Wir haben den Torwartwechsel mehr wegen dem Momentum durchgeführt. Wir versuchten da etwas zu ändern, aber es hat nicht funktioniert.“
 
Mike Aviani (KHL Medvescak Zagreb):
…über das Spiel: „Sie haben uns ausgespielt. Ich denke wir hatten zu Beginn gute Drittel, aber die Partie ist uns im letzten Drittel abhanden gekommen mit den Strafen und so weiter. Jetzt haben wir dann zwei Heimspiele, dort sollte es dann bessergehen. Ich denke wir haben einige Sachen heute gut gemacht, aber wir können auf jeden Fall noch an Einigem arbeiten.
 
...darüber, wie es jetzt in der Serie weitergehen wird: „Es wird sehr schwierig. Playoffs sind immer schwierig. Sie haben ein wirklich gutes Team. Wir wissen was sie bringen können. Wir müssen einfach zuhause weiterhin hart arbeiten.“
 
...zu seinem Faustkampf mit Broda: „Er ist auf mich zugekommen. Ich wusste, dass er kommt. Er hatte seine Hände hochgenommen als wollte er kämpfen, also habe ich ein paar Mal zugeschlagen. Das sind die Playoffs, das ist Hockey. Sowas passiert.“
 
Garrett Noonan (KHL Medvescak Zagreb):
…in der zweiten Drittelpause über den Schlag und das darauffolgende Tackle, das er abbekommen hat: „Es ist gut. Das ist Playoff-Hockey. Du weiß, dass sie dich ins Visier nehmen und musst die Schläge einstecken, weiterspielen und versuchen einen reinzumachen.“
 
Roger Bader (ÖEHV-Teamchef):
...in der ersten Drittelpause über das erste Drittel und die vielen Treffer: „Es ist vor allem unüblich in den Playoffs. In den Playoffs gibt es in der Regel weniger Tore als in der normalen Qualifikationsrunde. Von daher sind fünf Tore in einer Periode für ein Playoffspiel schon sehr ungewöhnlich.“
 
...in der ersten Drittelpause über den zwischenzeitlichen 2:2 Ausgleich der Zagreber durch Aviani: „Persönlich glaube ich nicht, dass er das wollte, weil man da nie garantieren kann, dass so etwas gelingt. Ich glaube das ist aus dem Affekt passiert und er scheint gute koordinative Fähigkeiten zu haben und eine gute Augen-Hände Koordination, dass ihm das gelungen ist. Das hat er einfach gut antizipiert.“
 
...über die österreichischen Spieler, die er heute beobachtet und Mario Altmann: „Grundsätzlich schaue ich mir bei allen Spielen, die ich unter der Saison schaue, in erster Linie die österreichischen Spieler an. Das ist das was mich interessiert, ihr Formverlauf und ihre Entwicklung. So natürlich auch heute. In der Tat gibt es einige Kandidaten in Linz. Einige haben ja schon letztes Jahr bei der Weltmeisterschaft gespielt. Der Mario Altmann war letztes Jahr leider verletzt, sonst wäre er sicherlich auch dort ein Kandidat gewesen und er war jetzt auch im Februar bei uns dabei und ist sicherlich wieder ein Kandidat. Ich habe natürlich Freude, wenn er gut spielt.“
 
...über seine Zusammenarbeit mit Gregor Baumgartner: „Die ist ausgezeichnet. Ich meine wir hatten letztes Jahr einen sehr guten Staff, da hat der Gregor dazugehört. Der Gregor hat jetzt dieses Jahr neue Aufgaben übernommen, indem er Ausbildungs- und Entwicklungsleiter wurde. Ich habe ihn für diese Arbeit vorgeschlagen. Das zeigt die Wertschätzung, die ich für ihn habe. Er ist weiterhin auch der U-16 Nationalmannschaftscoach und jetzt wollte ich ihn gerne bei diesen Camps dabeihaben, weil ich weiß, dass er mich sehr gut unterstützt.“
 
...über das kommende Weltmeisterschaftsauftaktspiel gegen die Schweiz: „Na gut, ich freue mich natürlich generell auf die Weltmeisterschaft, darum auch auf das Auftaktspiel. Natürlich ist es für mich persönlich etwas Besonderes gegen die Schweiz zu spielen. Allerdings darf ich es nicht aus diesem Grund zu einem besonderen Spiel machen. Jedes Spiel muss gleich vorbereitet werden, auch dieses Spiel.“
 
Gregor Baumgartner (Sky Experte):
…über das Spiel: „Die Fans waren sehr lautstark, wie immer hier in Linz. Sie unterstützen das Team sehr gut. Die Mannschaft hat aber auch abgeliefert. So geht der Sieg in Ordnung.“
 
...über die teilweise hart geführten Zweikämpfe der Zagreber: „Das hat mir sogar sehr gut gefallen, dass Zagreb am Schluss, im dritten Drittel, Emotionen gezeigt hat, weil mir das in den Spielen zuvor komplett gefehlt hat. Sie müssen härter mit diesen Topspielern der Linzer umgehen, um sie etwas einzuschüchtern oder zu bremsen. Ich denke das könnte ein Mittel sein, wenn sie in Zagreb hart spielen, dass sie den Schwung der Linzer rausnehmen.“
 
...über die strittige Schiedsrichterentscheidung gegen die Zagreber im zweiten Drittel: „Das sieht man nicht so oft, dass da eine Schwalbe, dieses Diving, gepfiffen wird. Für mich war es nicht nachvollziehbar. Der Schläger war klar zwischen den Beinen. Er konnte wirklich nicht ausweichen. Es hat vielleicht extremer ausgesehen.“
 
…über den Treffer zum 3:2 von DaSilva: „Ich würde sagen, das war dann ausgleichende Gerechtigkeit. Der Schuss kam, wurde abgeblockt und abgefälscht und kam genau zu DaSilva. Der hat ihn dann mit Glück reingemacht. Ein Zufallsprodukt.“
 
…vor dem Spiel über die Veränderung der Linien von Troy Ward beim letzten Spiel: „Nach längerer Zeit hat er einen kleinen Tausch gemacht. Er hat Lebler und Broda bei den Linien getauscht. Das hat frischen Wind und Energie in die Linien gebracht. Ich glaube er wollte sie hier wieder mehr beleben.“
 
...über die kommende Zusammenarbeit mit Roger Bader im Trainingscamp der Nationalmannschaft: „Ich freue mich. Roger gibt mir wieder die Chance von ihm zu lernen. Wir sind ab Sonntag wieder im Einsatz und, wie gesagt, wir freuen uns schon. Wenn wir die Spieler gut vorbereiten, hoffen wir natürlich auf ein gutes Resultat.“
 
 
Über Sky Österreich:
Sky ist in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2017) eines der führenden privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.
 

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