16.12.2017

Oliver Lederer: „Das heutige Spiel ist stellvertretend für den SKN der Hinrunde.“

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  • Goran Djuricin: „Wir sind sehr froh, dass die Stürmer jetzt treffen konnten.“
  • Alfred Tatar: „Rapid hat mit einem kapitalen Auswärtssieg gezeigt, dass man vielleicht doch noch nicht aufgegeben hat den zweiten Platz ins Visier zu nehmen.“
  • Andreas Herzog: „Es hätte noch schlimmer für St. Pölten kommen können, wenn die Rapidler zweite Halbzeit genauer mit ihren Chancen umgegangen wären.“
Wien, 16. Dezember 2017 –  SKN St. Pölten verliert gegen SK Rapid Wien mit 0:5. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
SKN St. Pölten – SK Rapid Wien 0:5 (0:2)
Schiedsrichter: Christopher Jäger
 
Oliver Lederer (Trainer SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Wir haben ja das Ziel ausgegeben die Liga zu halten. Natürlich in erster Linie mit dem Ziel Platz Neun oder Platz Acht zu erreichen. Platz Acht scheint mir im Augenblick sehr weit entfernt, da muss man schon realistisch bleiben. Platz Neun, denke ich, ist mit einem Husarenritt in der Rückrunde trotzdem noch machbar. Dem Ziel werden wir uns in der Vorbereitung natürlich widmen. Es war noch einmal eine deftige Schleife zum Schluss. Ich denke es symbolisiert den SKN in der Hinrunde. Wir haben die erste halbe Stunde kein allzu schlechtes Spiel gemacht, haben die besten Chancen vernebelt und dem Gegner Geschenke gemacht. Wir haben es ihnen ganz leicht gemacht Tore zu erzielen. Wir haben uns, glaube ich, zum dritten Mal in den letzten vier Spielen mit einer Gelb-Roten selbst geschwächt. Das heutige Spiel ist stellvertretend für den SKN der Hinrunde. Es ist nicht so schlecht, vieles nicht so schlecht wie das Ergebnis vermuten lässt. Trotz allem muss man dann sagen, dass wir dringend Verbesserungen brauchen um diese Herausforderung in der Rückrunde dann dennoch zu meistern.“
 
Husein Balic (SKN St. Pölten):
…über das Spiel: „Es ist bitter, aber man kann nichts machen. Wir wissen was wir können. Wir versuchen jedes Training und jedes Spiel das Beste zu geben. Heute haben wir uns viel vorgenommen, aber haben es leider nicht umgesetzt. Dementsprechend sieht dann das Ergebnis aus. Ich denke wir werden jetzt in der Vorbereitung richtig hart arbeiten, damit die Rückrunde ganz anders aussieht.“
 
Goran Djuricin (Trainer SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Wir sind sehr froh, dass die Stürmer jetzt treffen konnten. Komischerweise haben wir gar nicht gut gespielt erste Halbzeit. Wir haben selten Zugriff bekommen. St. Pölten hat das sehr gut gespielt. Wir sind oft sehr tief gestanden, was eigentlich nicht unser Plan war, aber heute waren wir effizient. Wir haben die Fehler des Gegners gut ausgenützt. Das hat uns in letzter Zeit gefehlt. Zweite Halbzeit, glaube ich, waren wir drückend überlegen und waren dann sogar noch fahrlässig mit unseren Chancen. Das heißt der Sieg geht, glaube ich, voll in Ordnung, auch in dieser Höhe.“
 
...über seinen auslaufenden Vertrag: „Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir verlängern, aber ich habe mit dem Fredy diesbezüglich schon einmal kurz gesprochen. Mir ist aber wichtig, dass wir einen guten Abschluss hatten und einen kleinen Polster auf den vierten Platz haben.“
 
Dejan Ljubicic (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Es war eigentlich schwer gegen St. Pölten. In den letzten Wochen waren sie sehr gut. Wir haben uns gut vorbereitet und hart gearbeitet. Wir haben das umgesetzt, was der Trainer gesagt hat. Wir sind glücklich über die drei Punkte. Wir haben das gut gelöst.“
 
...über seine Herbstsaison: „Ich muss ehrlich zugeben die war überragend. Ich hätte mir nicht gedacht, dass es so gut läuft. Ich habe mir gedacht ich würde länger bei Wiener Neustadt bleiben, das ganze Jahr und Gott sei Dank haben mir der Trainer und der Sportdirektor das Vertrauen gegeben und ich habe das gut umgesetzt.“
 
Veton Berisha (SK Rapid Wien):
...über seinen ersten Treffer und das Spiel: „Es tut sehr gut endlich getroffen zu haben, wir haben 5:0 gewonnen und gehen mit einem sehr guten Gefühl in den Urlaub. Es ist schon Zeit geworden. Ich habe schon einige Chancen verbraucht und endlich ist das Tor gekommen.“
 
Giorgi Kvilitaia (SK Rapid Wien):
…vor dem Spiel im Sky Beitrag zu seiner Torflaute: „Das Gefühl ist natürlich nicht so gut. Wir sind am Ende des Jahres angekommen und haben einfach zu wenig Tore geschossen. Wenn ein Stürmer zu viele Chancen vergibt, dann kann das Gefühl ja kein gutes sein. Ich bin zum ersten Mal in meiner Karriere in einer derartigen Situation. Ich weiß nicht recht wie ich damit umgehen soll. Ich frage auch andere Stürmer von uns wie ich damit umgehen soll und sie sagen mir nur, ich soll nicht zu viel darüber nachdenken und weiter hart arbeiten. Ich denke vielleicht zu viel nach, vor dem Match und währenddessen. Das ist vielleicht das Problem.“
 
Fredy Bickel (Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien):
…über die mögliche Verpflichtung eines Stürmers im Winter: „Klar wissen wir auch, dass wir regieren würden oder könnten. Das würde der Mannschaft auch guttun, aber nochmals, es gibt so viele Dinge die vorher geklärt werden müssen. Was ist mit Joelinton, können wir ihn weiter bei uns behalten, was ist mit den Transfers, geht der Eine oder Andere noch? Das sind alles Dinge die wir vorher genau abklären wollen.“
 
...darüber, wie es mit Steffen Hofmann weitergeht: „Er hilft mir unheimlich viel. Als Talente-Manager macht er einen super Job. Wie er mit der Situation umgehen will, die für ihn ganz bestimmt nicht einfach ist, kann nur er entscheiden. Da lasse ich mich auch nicht raus. Ich spreche zwischendurch mit ihm, ist ja mit seiner Position jetzt auch klar, aber was auf dem Platz passiert, da hat er genügend Erfahrung und da muss er entscheiden wie weit er gehen will.“
 
...über eine mögliche Vertragsverlängerung von Djuricin: „Ich denke da steht überhaupt nichts im Wege. Es ist so, dass er jetzt in den sauren Apfel beißen muss, indem, dass die Spieler jetzt zuerst drangekommen sind, aber er weiß es von mir, wir machen das dann während oder nach der Vorbereitung und führen dann auch die Gespräche. Ich sehe keinen Grund, dass man das nicht in eine langfristige Tätigkeit umwandeln kann.“
 
Andreas Herzog (Sky Experte):
…über das Spiel: „Es war eine sehr gute Leistung, keine Frage. Es hätte noch schlimmer für St. Pölten kommen können, wenn die Rapidler zweite Halbzeit genauer mit ihren Chancen umgegangen wären. Auf der anderen Seite war der Elfmeter für mich ein bisschen strittig und das eine Tor war aus Abseitsposition. Am Anfang haben die St. Pöltner zwei Fehler gemacht, die sind bitter bestraft worden und dann hat Rapid einfach die Klasse gezeigt und hat das Spiel ganz klar dominiert.“
 
…zur Pause über das Tor von Joelinton: „Das macht er super. Er ist viel dynamischer mit Ball als die Gegenspieler ohne Ball, bleibt ruhig vorm Torhüter, überläuft ihn und rollt ihn ins leere Tor. Also wir haben ja die Stürmer vorhin ein bisschen kritisiert, dass sie Ladehemmung haben, aber das hat er wirklich sehr gut gemacht.“
 
…vor dem Spiel über die fehlende Effizienz der Stürmer: „Es ist nicht nur heuer so. Ich glaube die letzten zwei Jahre hatte Rapid nie einen Stürmer, der einmal an die fünfzehn Tore geschossen hat. Da war immer der mit den Meisten bei sieben, acht Toren. Das ist eines Spitzenclubs, des Rekordmeisters, nicht würdig.“
 
Alfred Tatar (Sky Experte):
…über das Spiel: „Rapid hat mit einem kapitalen Auswärtssieg gezeigt, dass man vielleicht doch noch nicht aufgegeben hat den zweiten Platz ins Visier zu nehmen.“
 
…zur Pause über die erste Spielhälfte: „Es gibt ja diesen schönen Ausdruck, das Publikum ist der zwölfte Mann. Heute ist der zwölfte Mann von Rapid St. Pölten.“
 
…vor dem Spiel darüber, ob Rapid im Winter einen Klasse-Stürmer holen sollte: „Man muss natürlich mehrere Scheine von den Euromillionen ausfüllen und hoffen, dass man dort den Jackpot mit hundertzwanzig oder hundertdreißig Millionen erbt, dann kann man nicht nur einen Klasse-Stürmer holen, sondern mehrere. Aber die Chance dort zu gewinnen, wissen wir alle, ist 0,0.“
Über Sky Deutschland:

Mit über 5 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Über 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: September 2017).
 

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