16.12.2017

Ruthenbeck über mögliche Vertragsverlängerung: „Sollte mir der Verein das Vertrauen schenken, werden wir das tun“


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  • Kölns Interimstrainer: „Definiere mich nicht darüber“

  • Stuttgarts Sportvorstand Reschke enttäuscht: „Leide mit der Mannschaft“

  • Baum von Videoassistent geschockt: „Da fasse ich mir an den Kopf“

  • Naldo begeistert: „Unsere Mannschaft ist einfach geil“
Wien, 16. Dezember 2017 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 17. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky Sport Austria HD.
 
Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln):
... zum Spiel: „Die Mannschaft hat so viel investiert und wir haben so viel in die Fresse bekommen in den vergangenen Wochen, teilweise nicht zu Unrecht. Aber in den vergangenen Wochen war schon zu sehen, dass es wieder vorangeht, schon mit dem letzten Spiel von Peter Stöger. Das hier war gut und tut uns allen gut. Das Zittern in den letzten Minuten war riesengroß, wir haben die Konter nicht mehr gut gefahren. Das können wir besser auflösen, dann hätten wir eine ruhigere Schlussphase.“ 
 
... zu einer möglichen Weiterverpflichtung als Trainer in der Rückrunde: „Die Leute kennen mich nicht. Ich muss das nicht. Ich definiere mich nicht über Champions League oder irgendetwas. Ich möchte gerne Arbeit machen, nach der ich am Abend nach Hause komme, in den Spiegel schaue und sagen kann, ich hab heute einen guten Job gemacht. Sollte mir der Verein das Vertrauen schenken und wir in Gesprächen zu dem Ergebnis kommen, dass wir das Ding zusammen machen wollen, dann werden wir das tun. Die Gespräche mit Armin Veh waren super. Aber wenn wir es nicht tun und es kommt jemand anderes, werde ich wieder die U19 übernehmen. Da habe ich auch tolle Jungs. Die Leute sollten wissen, ich muss das nicht.“    
 
Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg): 
„Wir sind erst nach dem Gegentor aufgewacht, da haben wir gemerkt, dass 15 Prozent weniger nicht gehen. Wir das Spiel klar in den ersten 60 Minuten verloren.“
 
Marco Höger (1. FC Köln): 
„Die Hinrunde war einfach zum Vergessen. Das haben wir uns alle ganz anders vorgestellt. Von Verletzungen zu katastrophalen Spielen, die wir teilweise gezeigt haben. Ich hoffe, dass in der Winterpause jetzt einige wieder zurückkommen und wir mit einer guten Mannschaft in der Rückrunde noch den ein oder anderen Punkt holen.“
 
Michael Reschke (Sportvorstand VfB Stuttgart): 
„Ich leide mit der Mannschaft und den Fans. Das wäre für uns natürlich wahnsinnig wichtig gewesen, sowohl für die Moral als auch wegen der Punkte. Das ist unglaublich bitter für uns im Moment. Es war von Anfang an klar, dass wir das Quäntchen Glück brauchen, aber heute hätte es auch ohne klappen können. Man kann die Mannschaftsleistung unserer Truppe nicht hoch genug loben.“ 
 
Holger Badstuber (VfB Stuttgart): 
„Das Spiel ist ein Synonym für die vergangenen Wochen. Wir verteidigen gut, hängen uns rein, haben Chancen. Dann machen wir die Dinger nicht und bekommen in der letzten Minute einen Elfmeter, ihn dann nicht zu machen, ist schade.“
 
Ron-Robert Zieler (Torwart VfB Stuttgart): 
„Heute hat wieder nicht viel gefehlt. Das ist für die aktuelle Situation sinnbildlich. Aber für mich ist wichtig, wie die Mannschaft sich präsentiert. Jetzt heißt es Batterien aufladen. Wenn wir unsere Qualität abrufen, bleiben wir auch in der Liga.“
 
Sven Ulreich (Torwart VfB Stuttgart): 
„Das ist natürlich erfreulich, wenn man den Elfmeter hält und der eigenen Mannschaft drei Punkte beschert. Ich hatte beim Elfmeter heute ein gutes Gefühl und ich bin froh, dass ich der Mannschaft so helfen konnte. Ich empfinde keine Genugtuung. Man freut sich, wenn man zurückkommen kann und zeigen kann, was man dazugelernt hat. Es war auch nicht einfach die vergangenen Jahre hier. Aber ich freue mich einfach, dass ich beim FC Bayern München helfen kann, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen.“
 
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): 
„Ich habe vor den letzten Spielen gesagt, ich hätte gerne sechs Punkte, jetzt haben wir sieben. Wir haben heute gegen eine sehr starke Schalker Mannschaft gespielt. Klar, haben wir 2:0 geführt, aber man muss auch sehen, wie wir zu den Toren gekommen sind. Wir hatten zwei Torschüsse und die waren dann drin. Der Ausgleich in der 94. Minute ist zwar bitter, aber ich nehme das Positive mit. Wir haben eine gute Hinrunde gespielt. Viele haben uns als Absteiger gesehen. Wir sind schon ganz zufrieden.“
 
Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): 
„Wir haben es verdient heute zu gewinnen. Die Mannschaft hat überragend gekämpft, dass wir nur einen Punkt hier mitnehmen, ist echt traurig.“
 
Naldo (Schalke 04):
... zum Spiel: „Wahnsinn, oder? Wahnsinn, dass wir nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 geschafft haben. Aber das wichtigste ist, dass wir immer an uns glauben und das haben wir heute gemacht. Unsere Mannschaft ist einfach geil. Die Jungs geben einfach alles.“
 
... zur Hinrunde: „Wir haben das in der Hinrunde gegenüber vergangener Saison sehr gut gemacht. Wir sind nicht nur elf Stammspieler, alle sind im Boot. Egal wer spielt, alle sind überzeugt. Der Trainer macht das überragend. Jetzt müssen wir gegen Köln gewinnen, um im Pokal zu überwintern.“
 
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg):
... zum Spiel: „Klar muss man am Ende zufrieden sein. Wir stellen uns bei den Gegentoren richtig schlecht an. Beim dritten Gegentor waren wir von der Videobeweis-Aktion noch etwas geschockt.“
 
... zum Videobeweis: „Nach der Regel entscheidet der Schiedsrichter schon richtig, aber dann soll er gleich pfeifen und nicht die Situation zu Ende laufen lassen. Wenn dann nicht gepfiffen wird und daraus entsteht ein Elfmeter, dann muss ich sagen, Pech gehabt. Der Schiedsrichter hat zwar keinen Fehler gemacht, aber dadurch entsteht der Unmut. Was mich tierisch aufregt, wir haben drei Minuten Nachspielzeit und allein die Situation für den Videobeweis braucht 1:40 Minuten. In der zweiten Halbzeit sind vier Tore gefallen und es gab fünf oder sechs Auswechslungen. Wie man da auf drei Minuten kommt, da fasse ich mir an den Kopf. Das kann nicht sein.“
 
Christian Streich (Trainer SC Freiburg): 
„Der FC Augsburg kann mit seinen überragenden Kopfballspielern den Ball immer in den Strafraum schlagen. Dann war es auch so, dass einige von uns natürlich vollständig am Anschlag waren. Ich mache ihnen keinen Vorwurf.“
 
Nils Petersen (Torschütze SC Freiburg): 
„3:1 geführt, in Köln hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite, heute nicht. Das ist schon ein ganz, ganz bitterer Moment heute.“ 
 
Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen): 
„Wir dürfen uns nicht kaputt reden lassen, auch wenn das heute total wehtut. Wir haben in den letzten Spielen viele Punkte gesammelt und sind nicht auf einem direkten Abstiegsplatz, das dürfen wir nicht vergessen. Wir wissen es wird eine schwierige Rückrunde, aber wir haben definitiv die Ausgangslage, die Klasse zu halten.“
 
Sandro Schwarz (Trainer FSV Mainz 05): 
„Hintenraus war das ein ordentlicher Abschluss. Es ist so ein bisschen symptomatisch für die Hinrunde, dass wir viele gute Phasen hatten und mal weniger gute Phasen.“
 
Fabian Frei (Torschütze FSV Mainz 05): 
„Ich bin stolz auf jeden Einzelnen. Dass ich das Tor gemacht habe, ist zweitrangig. Man hat bei jedem einzelnen den Stein gespürt, der ihnen vom Herzen gefallen ist. Wir sind happy mit dem Punkt, natürlich hätten wir vor dem Spiel gerne drei gehabt. So wie es gelaufen ist, müssen wir den Punkt nehmen.“
 
 
Über Sky Deutschland:

Mit über 5 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Über 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: September 2017).

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