03.11.2018

Rummenigge dementiert Medienberichte: „Fakt ist, dass kein europäischer Klub sich dem Thema Super League jemals genähert hat“

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  • Bayerns Vorstandsvorsitzender versichert: „Stehen zur Bundesliga und den UEFA-Wettbewerben“
  • Dortmunds Watzke stimmt zu: „Würden die Bundesliga für keinen Wettbewerb dieses Planeten verlassen“
  • S04-Sportvorstand Heidel: „Kann mir eine Bundesliga ohne Bayern schwer vorstellen“
  • Sky Experte Metzelder überzeugt: „Das Szenario Super League wird kommen“

Wien, 3. November 2018 - Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 10. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky Sport Austria HD.

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München):
... zur Super League: „Ich bin über die Berichterstattung irritiert. Es ist seit langem bekannt, dass mehrere europäische Klubs eine Anfrage zur Super League hatten. Fakt ist, dass kein europäischer Klub sich dem Thema Super League jemals genähert hat. Es ist normal, dass man sich damit juristisch auseinandersetzt. Ich sehe daran überhaupt keinen Skandal. Wenn so eine Anfrage kommt, ist es meine Aufgabe, diese zu prüfen und am Ende intern darüber zu diskutieren. Nicht mehr und nicht weniger ist passiert.“

... zur Bundesliga und der UEFA: „Wir stehen total zu unserer Mitgliedschaft in der Bundesliga und analog auch zu den UEFA-Wettbewerben. Das haben wir nie infrage gestellt.“

... zur Berichterstattung des Spiegel: „Wir werden das in den nächsten Tagen mit unseren Anwälten prüfen. Ich kann nur sagen, dass vieles an Halb- und Unwahrheiten verkauft worden ist, was nicht der Faktenlage entspricht. Der ganze Artikel hat einen etwas boulevardesken Stil.“

... zur angeblichen Absichtserklärung des FC Bayern: „Mit ist nicht bekannt, dass es irgendwelche Neuerungen zur Super League gibt. Die Überlegungen des Spiegel sind mir ebenfalls nicht bekannt. Wir haben da keine Kenntnis von, noch weniger haben wir an irgendwelchen Gesprächen teilgenommen. Sowas kommt für uns überhaupt nicht infrage. Wir stehen absolut zu den von der UEFA organisierten Wettbewerben.“

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund):
… zur Super League: „Ich habe deutlich gesagt, dass Borussia Dortmund für keinen Wettbewerb dieses Planeten die Bundesliga verlassen würde. Die Bundesliga ist mittlerweile deutsches Kulturgut. Wir fühlen uns in der Bundesliga pudelwohl und freuen uns, wenn die restlichen Bundesligavereine das auch so sehen. Ab und zu kriegt man mal was mit, aber in die Planungen sind Klubs wie Real Madrid und Barcelona viel mehr involviert.“

… zur Situation des BVB: „Die Mannschaft macht Freude. Die Fans sind euphorisiert, weil da was zusammenwächst. Wir sind auf einem guten Wege, für die nächsten Jahre eine richtig gute Mannschaft zu bauen. Fakt ist, dass Bayern das größte Potenzial hat. Wir sind aber ja auch erst am Anfang. Wir wollten einen Neustart und brauchen dafür zwei, drei Jahre.“

Christian Heidel (Sportvorstand FC Schalke 04):
... zur Super League: „Dieses Thema ist ja nicht erst seit 2016 ein Thema. Mit uns hat niemand direkt gesprochen. Da wird immer mal drüber diskutiert, aber da war nichts konkretes. Ich finde das alles nicht so dramatisch. Der FC Bayern hat etwas geprüft und kam zu dem Ergebnis, dass sie es nicht machen wollen. Ich kann mir eine Bundesliga ohne Bayern schwer vorstellen. Bayern gegen Schalke, Bayern gegen Stuttgart, Bayern gegen Dortmund - die Fans wollen das sehen. Bundesliga ist Fußballkultur.“

… zur Leistung in Leipzig (0:0): „Ich weise darauf hin, dass man sich die Ergebnisse von RB Leipzig zu Hause anschauen sollte. Wir haben die Stärken von Leipzig aus dem Spiel genommen, sie hatten seit fünf Jahren nicht mehr so wenige Torchancen wie gegen uns. Wir haben verdientermaßen dort einen Punkt geholt. Wir haben dort in den letzten Jahren meistens verloren. Jetzt haben wir uns eine andere Taktik einfallen lassen und einen Punkt geholt.“

… zur Kritik von Sky Experte Didi Hamann: „Ich habe kein Problem mit Didi Hamann. Ich denke einfach, dass er sich im Vokabular vergriffen hat. Natürlich würde ich mit ihm ein Bier trinken gehen, ich würde auch zwei Bier mit ihm trinken. Es ist doch völlig in Ordnung, wir müssen uns der Kritik stellen.“

Niko Kovac (Trainer FC Bayern München):
... zur Taktik gegen Freiburg: „Wir müssen mobil sein, wir müssen uns immer wieder auch anbieten. Wir brauchen ein gutes Positionsspiel. Wir müssen zusehen, dass wir hinter die Kette kommen. Wir waren der Meinung, dass Javi Martinez nach vier Spielen eine Pause braucht, deswegen spielt Joshua Kimmich heute dort.“

... zu Interna des FC Bayern, die an die Öffentlichkeit geraten sind: „Also ich war es nicht. Das müssen wir nicht überbewerten. Es ist kein Problem des FC Bayern München, das ist in Frankfurt auch passiert. Sie sind ja Journalisten und wollen jemanden anzapfen, der ihnen etwas sagt. Das ist die heutige Welt. Man versucht alle irgendwo anzuzapfen und natürlich zapft man dann eher die Leute an, die gerade unglücklich sind.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
... zur Taktik: „Wir gehen davon aus, dass die Bayern 4-3-3 spielen. Von daher ändert sich taktisch bei uns nicht viel, nur das Personal. Jetzt wollen wir mit einer veränderten Aufstellung ein gutes Spiel machen. Wir hatten ein langes Spiel bei Holstein Kiel unter der Woche.“

... zur schwachen Bilanz in München: „Wir freuen uns immer, wenn wir hier herkommen, auch wenn wir in den letzten Jahren nichts geholt haben. Heute ist eine neue Chance. Ich habe früher schon ein paar mal in München gewonnen, aber leider nicht mit den Profis.“

Sky Experte Christoph Metzelder:
... zur Super League: „Es war kein klares Dementi seitens des FC Bayern. Wir haben unterschiedliche Interessengemeinschaften. Jeder möchte für sich bestmögliche Ergebnisse erzielen. Ich glaube, dass die Fans die Superstars sehen wollen, sie wollen die besten Spieler sehen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es irgendwann eine Champions League oberhalb der Champions League gibt. Bisher war es ein Druckmittel, aber ich denke, dass dieses Szenario irgendwann kommen wird.“

… zur Situation des VfB Stuttgart: „Mit jeder Niederlage geht natürlich was kaputt. Es macht das Arbeiten nicht einfacher, weil die Überzeugung schwindet. Das Vertrauen muss sich Markus Weinzierl Stück für Stück erarbeiten. Sie bekommen zu viele Gegentore, da müssen sie den Hebel ansetzen.“

Sky Experte Reiner Calmund:
... zur Situation des VfB Stuttgart: „Im gestrigen Spiel haben die elementaren Voraussetzungen für Profifußball gefehlt. Herr Reschke ist ein anerkannter Kaderplaner, aber diesmal hat es nicht funktioniert. Da hat er auch die Verantwortung für zu tragen. Aber auch spielerisch sehe ich keine taktische Disziplin, zu wenig läuferische Qualität. Das war ein Satz mit X.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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