03.11.2018

Rangnicks Leipziger seit sechs Pflichtspielen ohne Gegentor: „Das ist der Schlüssel für unser Spiel“

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  • Doppelpacker Werner: „Können in die Champions League kommen“
  • Herthas Preetz sucht Dialog mit den Fans: „Unsere Hand ist ausgestreckt“
  • Sky Experte Matthäus lobt Leipziger: „Kandidat für die Champions League“

Wien, 3. November 2018 - Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 10. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und RB Leipzig (0:3) bei Sky Sport Austria HD.

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig):
... zum Spiel: „Die Jungs machen einfach alle mit gegen den Ball. Das ist letztlich der Schlüssel für unser Spiel. Es ist schwierig, gegen uns zu Torchancen zu kommen. Wir wollen schon ganz gerne vorne mitspielen. Wir haben angeknüpft an die zweite Halbzeit vom Pokalspiel gegen Hoffenheim. Wir haben es sogar versäumt, in der ersten Halbzeit schon alles klar zu machen. Aber wir haben unsere Spielweise heute gut umgesetzt.“

... zu Timo Werner: „Er hat beim 1:0 den Schlag gekriegt, war dann ein paar Mal draußen. Ich gehe aber davon aus, dass das bis nächste Woche wieder geht. Timo ist ein Torjäger. Ich bin froh, dass er wieder zur Treffsicherheit zurückgefunden hat.“

... zur Defensive (vor dem Spiel): „Nach dem Salzburg-Spiel war offensichtlich, dass wir den Hebel in unserem Spiel gegen den Ball ansetzen müssen. In den letzten sechs Wochen hat ein Entwicklungsprozess eingesetzt, der dazu geführt hat, dass wir Spaß am verteidigen haben. Dabei kommt die Offensive aber trotzdem nicht zu kurz.“

Timo Werner (Doppeltorschütze RB Leipzig):
… zum Saisonstart: „Am Anfang der Saison haben wir unsere Probleme der letzten Saison noch ein bisschen mitgeschleppt. Die Defensive haben wir jetzt super im Griff. Heute war die Offensive bockstark. Wenn wir so spielen, können wir in die Champions-League kommen.“

… zum Doppelpack: „Ich hätte heute auch einen Dreierpack oder Viererpack machen können. Aber ich freue mich natürlich, wenn ich der Mannschaft so helfen kann. Die beiden Tore waren übrigens super rausgespielt. Man ärgert sich natürlich als Stürmer, wenn man dann das dritte oder vierte Tor nicht macht. Aber über zwei freue ich mich auch.“

… zur Zehenverletzung: „Mein Zeh ist ein bisschen dick und blau. Es tut sehr weh, aber ich habe mich 70 Minuten retten können.“

Michael Preetz (Geschäftsführer Sport und Kommunikation Hertha BSC):
… zum Spiel: „Nach 90 Minuten muss man sagen, dass Leipzig ein klasse Spiel gemacht hat. Sie haben verdient gewonnen, auch in der Höhe verdient gewonnen. Wir sind in beide Halbzeiten nicht gut reingekommen. Mein Eindruck war, dass die Leipziger griffiger und präsenter waren.“

… zum Stimmungsboykott: „An sich eine schöne Kulisse, aber relativ wenig Support. Ja, wir brauchen die Fans und ihre Unterstützung, aber nein, wir werden uns nicht alles gefallen lassen.“

… zur eigenen Fanszene (vor dem Spiel): „Man muss das getrennt betrachten. Wir haben mit den Ereignissen von Dortmund eine neue Situation. Wir haben unter der Woche diskutiert und eine entsprechende Reaktion gezeigt. Pyrotechnik und Gewalt haben in Stadien nichts zu suchen. Ein möglicherweise ungerechtfertigter Einsatz der Polizei darf nicht dazu führen, dass man die Beamten gewalttätig attackiert.“

… zu den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen (vor dem Spiel): „Für uns war unstrittig, dass wir reagieren mussten. Das ist unser Stadion, wir sind verantwortlich für die Sicherheit aller Zuschauer. Wir haben gesehen, wofür die Stangen und Banner letzte Woche eingesetzt wurden.“

… zum Austausch mit der eigenen Fanszene (vor dem Spiel): „Wir haben sehr intensiven Kontakt mit unserer Fankurve und allen anderen Fangruppierungen. Es ist ein kleiner Teil der Fans, mit dem wir aktuell nicht im Gespräch sind. Es gilt aber, dass unsere Hand auch nach dem Dortmund-Spiel ausgestreckt ist. Natürlich müssen wir einen Tisch. Es müssen Dinge besprochen und Grenzen gezogen werden.“

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC):
… zum Spiel: „Leipzig war stark. Wir sind in beide Halbzeiten nicht gut reingekommen. Wir hätten nach dem frühen Gegentor den Ausgleich machen müssen, aber heute war es so ein bisschen verhext. Das war eine verdiente Niederlage, da brauche ich nichts schönreden. Sechs, sieben Spieler haben eine schlechte Tagesform gehabt. Das geht auf meine Kappe und die Fehler müssen wir korrigieren.“

… zur Stimmung: „Das war schon eine komische Stimmung, aber wir müssen das akzeptieren.“

… zu Ralf Rangnick (vor dem Spiel): „Er ist ein sehr erfahrener Trainer. In Hoffenheim und Leipzig hat es mit ihm sofort geklappt. Es gibt die Rangnick-Schule mit viel Pressing.“

… zum Saisonstart (vor dem Spiel): „Wir bereiten uns auf jedes Spiel gut vor. Wir arbeiten immer mit kleinen Überraschungen, dadurch machen wir es schwer für den Gegner. Außerdem analysieren wir jeden Gegner sehr gut und reagieren auf die Spielweise. Würden wir immer die gleiche Taktik spielen, dann hätten wir Unordnung.“

… zu den eigenen Fans (vor dem Spiel): „Ich habe vor unseren Fans keine Angst. Wir reden mit ihnen, wir haben einen guten Dialog. Sie werden heute kein großes Chaos vorbereiten.“

Fabian Lustenberger (Hertha BSC):
... zum Spiel: „Wir hatten in der ersten Halbzeit unsere Chancen. Da können wir drei Tore schießen. Es ist Wahnsinn, mit was für einem Tempo Leipzig spielt. Wir wurden für unsere Naivität im Aufbau bestraft. Vielleicht hat es auch daran gelegen, dass wir zu Hause ein bisschen zu hoch gestanden haben. Sie haben verdient gewonnen.“

... zur Stimmung: „Es ist ein bisschen anders, aber manchmal muss man damit leben. Wir wollen uns kein Alibi suchen. Das war die Entscheidung der Fans, wir haben alles gegeben. Ich hoffe, dass sie uns nächste Woche wieder unterstützen.“

Sky Experte Lothar Matthäus:
... zum Spiel: „Leipzig spielt nicht nur einige Spiele gut, sondern sie sind sehr konstant. Es ist ja nicht nur Timo Werner, sie haben auch andere Stürmer, die immer für ein Tor gut sind. Die Basis ist ihre Defensive und vorne machen sie auch ihre Tore. Leipzig ist ein Kandidat für einen Champions-League-Platz.“

... zu RB Leipzig (vor dem Spiel): „Ralf Rangnick legt viel Wert auf die Defensive. Es ist eine Herkulesaufgabe, diese Defensive zu überwinden. Das ist momentan der Schlüssel dafür, dass sie in den letzten fünf Spielen kein Gegentor bekommen haben.“

… zu Hertha BSC (vor dem Spiel): „Sie spielen eine sehr gute Saison. Gegen große Mannschaften haben sie immer gut gespielt. Hertha ist auf dem Weg, eine große Mannschaft zu werden. Es ist attraktiver Offensivfußball, das hat sich in den letzten Jahren geändert.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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