01.02.2019

Jean-Philippe Lamoureux: „Es war meine Schuld, dass wir verloren haben.“

Pressetext (9667 Zeichen)Plaintext

  • Dave Cameron: „Wir sind dem Spiel den ganzen Abend hinterhergejagt.“
  • Dominik Grafenthin über den ersten Tabellenplatz: „Es ist unbeschreiblich.“
  • Doug Mason: „Wir haben unsere fünf Möglichkeiten gut ausgenützt und Wien nicht.“
  • Gregor Baumgartner: „Sie haben einen super Auswärtssieg gefeiert und dürfen jetzt von da oben runterlachen.“

Wien, 1. Februar 2019 – spusu Vienna Capitals verliert gegen Moser Medical Graz99ers mit 3:5. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

spusu Vienna Capitals – Moser Medical Graz99ers 3:5 (0:2, 1:1, 2:2)

Dave Cameron (Head Coach spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Es ist enttäuschend. Wir sind dem Spiel den ganzen Abend hinterhergejagt. Wir haben einige unnötige Fehler gemacht. Wir hatten gute Chancen, haben sie aber nicht genutzt. Hut ab an Graz, sie haben gut gespielt. Ich glaube eigentlich, dass wir ganz gut reingefunden haben, bis auf das Toreschießen. Wir waren immer dran, haben alles versucht. Es waren zwei gute Mannschaften und ein gutes Spiel von uns. Sie haben einfach mehr Chancen verwertet.“

…über das aberkannte Tor von Dorion: „Ich habe es nicht genau genug gesehen. Das kann ich nicht beurteilen. Es wird schon in Ordnung gewesen sein.“

…darüber, ob er glaubt, dass seine Mannschaft den ersten Platz am Sonntag zurückerobern kann: „Ja, das schaffen wir.“

Jean-Philippe Lamoureux (Goalie spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Es war von uns heute einfach nicht gut genug in einem Spiel um den ersten Platz. Es war nicht die Leistung, die wir angestrebt haben. Die guten Spieler müssen gute Aktionen liefern und ich habe heute nicht genug davon geliefert. Die Jungs hatten gute Phasen, vor allem im zweiten Drittel. Ich muss besser sein, für die Jungs. Es war meine Schuld, dass wir verloren haben. Es ist vorbei. Es gibt noch ein Spiel. Da müssen wir rausgehen und alles geben.“

Philippe Lakos (spusu Vienna Capitals):
…darüber, dass er vom Verein für die erste Mannschaft abgemeldet wurde und derzeit für die zweite Mannschaft spielt: „Spaß macht es natürlich nie, wenn man abgemeldet wird, aber ich wusste immer, dass so etwas passieren kann. Darüber haben wir schon vor der Saison geredet. Ich habe in Wien als achter Verteidiger unterschrieben. Ich bin hier um der Mannschaft zu helfen. Falls ich doch noch gebraucht werde bin ich hier. Es gehört einfach zum Sport dazu und ich stehe total dahinter.“

…darüber, ob er noch eine Saison bei der zweiten Mannschaft der Capitals dranhängt: „Zurzeit gibt es noch überhaupt keinen Plan. Ich spiele derzeit dort und es macht Spaß. Eishockey macht noch immer Spaß. Jetzt schauen wir einmal wie die Saison zu Ende geht und im Sommer werden wir noch alles besprechen.“

…über seine weitere Zukunft beim Verein: „Wir haben schon öfter darüber geredet, aber ich habe immer gesagt, dass ich einmal schauen möchte wie lange ich noch spielen kann, wie lange es mein Körper noch zulässt und wie lange ich der Mannschaft oder der zweiten Mannschaft noch helfen kann. Wenn es einmal fix vorbei ist, dann werden wir Konkreteres besprechen.“

…darüber, ob er eine Trainerkarriere anstrebt: „Ich habe eigentlich immer gesagt, dass ich nicht so der Trainertyp bin. Sag niemals nie, aber zurzeit werde ich wahrscheinlich nachher nicht Trainer.“

Doug Mason (Head Coach Moser Medical Graz99ers):
…über das Spiel und den ersten Platz: „Ich bin natürlich stolz auf die Jungs. Wir haben das ganze Jahr darüber gesprochen, dass wir eine Mannschaft mit diesen Möglichkeiten haben. Die Jungs haben die ganze Saison über ganz konstant gespielt. Jetzt haben wir noch ein Spiel in Dornbirn. Beide Mannschaften hatten zehn super Torchancen, das Ergebnis hätte 13:12 sein können. Beide Torhüter haben gute Saves gemacht. Wir haben unsere fünf Möglichkeiten gut ausgenützt und Wien nicht. Ich vertraue den Spielern. Es ist eine schöne Gruppe.“

…vor dem Spiel darüber, ob die 99ers aufgrund der guten Leistungen diese Saison eine Topmannschaft sind: „Ich glaube der Terminus des Topteams kommt über Jahre zustande. So weit sind wir noch nicht. Wir wollen natürlich unseren Ruf aufbauen, dass Graz ein super Platz für österreichische Spieler ist. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Dominik Grafenthin (Moser Medical Graz99ers):
…über das Spiel: „Es ist unbeschreiblich. Wir haben die ganze Saison hart dafür gearbeitet. Dass wir das Spiel jetzt am Ende so abliefern und gewinnen ist einfach nur unbeschreiblich schön. Wir hatten in den Spielen davor öfters schon Schwierigkeiten, dass wir unsere Chancen nicht so genutzt haben. Heute hat es einfach funktioniert und das war dann auch der Schlüssel zum Erfolg. Wir nehmen einfach jedes Spiel so wie es kommt.“

…darüber, wie sich der erste Tabellenplatz anfühlt: „Bis jetzt noch gut. Schauen wir einmal was am Sonntag passiert.“

Christian Feichtinger (Geschäftsführer Erste Bank Eishockey Liga):
…im Videobeitrag über die neue Regelung bezüglich der Begrenzung von Legionärsspielern: „Es ist kommuniziert worden, dass es von der ganzen Liga, von allen Vereinen, speziell von den österreichischen Vereinen ein Commitment für die Nationalmannschaft gibt. Die im Raum stehende Reduktion oder grundlegende Regeländerung, dass unsere Kaderregelung soweit verändert wird, dass von den jetzt fünfzehn möglichen Transferkartenspielern das Ganze in Richtung einer Regelung mit maximal elf Transferkartenspielern geht, wurde angenommen und bestätigt. Das heißt nicht, dass jeder Verein elf einsetzen wird sondern, dass das die Maximalanzahl ist, die in der kommenden Saison verwendet werden kann. Wir sind sehr glücklich und froh darüber, dass wir das so erklären und durchbringen konnten.“

Gregor Baumgartner (Sky Experte):
…über das Spiel und den ersten Platz der Grazer: „Sie haben sich über die Saison die Chance gegeben, dass sie heute dieses Spiel so absolvieren. Das haben sie auch gut gemeistert, bravurös eigentlich. Sie haben einen super Auswärtssieg gefeiert und dürfen jetzt von da oben runterlachen. Für mich war es vielleicht nicht das Spiel, das wir uns erwartet haben, vor allem weil die Capitals heute auch nicht so auf diesem Niveau spielen konnten. Grundsätzlich hat Graz das wirklich gut gemacht und hat effizient gespielt. Die Capitals haben heute in Summe im Spiel viele Flüchtigkeitsfehler gemacht.“

…über das nicht gegebene Tor der Capitals: „Es war eine kleine Berührung. In der Situation, in der der Schuss kam, war er fast wieder frei, aber dieser Torraum, der blaue Bereich gehört dem Torhüter. Wenn man ihn da in seiner Bewegung einschränkt, dann ist es nicht regelkonform. Es war eine denkbar knappe Entscheidung.“

…über Setzingers Treffer zum 0:1: „Die Qualität von Oliver Setzinger brauchen wir nicht anzuzweifeln, er hat gute Hände. Hier konnte er natürlich auch viel Fahrt aufnehmen und war dann nicht zu stoppen.“

…über Lamoureuxs Verhalten beim dritten Treffer der Grazer: „Die Scheibe war frei. Natürlich kann der Goalie hinfahren und die Scheibe spielen. Die Verteidiger gehen auch in Position, damit sie anspielbar wären. Ich weiß nicht, ob hier richtig kommuniziert wurde. Letztlich haben wir es heute schon mehrmals gesehen, vielleicht ist es heute nicht sein Tag um solche Aktionen zu liefern.“

…über die Situation von Philippe Lakos, der derzeit mit der zweiten Mannschaft der Capitals spielt: „Es war bei mir eine ähnliche Situation, mitten in der Saison. Ich denke er hat es richtig gesagt, es wurde ja schon besprochen und du kommst in ein gewisses Alter, wo du weißt, es könnte passieren. Wenn es tatsächlich passiert, ist es natürlich nicht einfach zu verarbeiten. Es wird aber schwieriger, wenn es tatsächlich vorbei ist.“

…darüber, ob der Ausschluss Zagrebs nach dem Grunddurchgang gerechtfertigt ist: „Ich denke schon. Wenn wir die Resultate anschauen, dann wissen wir, dass es in gewissem Rahmen wertlos war oder für die Optik der Liga nicht ideal ist. Man muss Zagreb natürlich auch trotzdem loben, dass sie sich, sofern es ging, bemüht haben hier weiterzuspielen.“

…über die beschlossene Begrenzung der Legionärsanzahl in der Kaderplanung: „Das bringt mich immer ein bisschen zum Schmunzeln. Natürlich ist man bemüht Lösungen zu finden, die allen Parteien dienen. Wenn man es sich jetzt grob anschaut kann man fast nicht Reduktion dazu sagen, weil es wahrscheinlich nur ein bis zwei Mannschaften betrifft, Dornbirn und Innsbruck, weil die anderen Mannschaften eh schon mit weniger Legionären spielen. Ich hätte mir gewünscht, dass es hier noch stärkere Maßnahmen in Richtung Österreicher gibt.“

…vor dem Spiel über die Saison der Capitals: „Als Erstes hat es mich doch überrascht, dass sie mit dem neuen Trainer so gut gestartet sind. Da hat man nicht genau gewusst wie die Mannschaft diesen Wechsel von Serge Aubin annimmt, aber letztlich haben sie sehr gut performt. Es ist eine gute Mannschaft, die gutes Eishockey bietet und mit dem Coach, glaube ich, auch den richtigen Mann gefunden hat.“

…vor dem Spiel über die sehr gute Saison der 99ers: „Ich habe sie mir im Sommer angeschaut. Sie haben gute Ergänzungsspieler gekauft und der Trainer ist auch sehr gut. Deshalb habe ich sie schon als Überraschungsmannschaft kommen sehen.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

(. )

Maße Größe
Original x
Medium 1200 x
Small 600 x
Custom x