18.01.2019

Gregor Baumgartner: „Man hatte das Gefühl, sie haben fast Angst das Spiel zu gewinnen.“

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  • Doug Mason: „So ist Eishockey, so muss das auch sein.“
  • Ty Loney: „Wir haben das ganze Jahr sehr hart gearbeitet um ins Playoff zu kommen.“
  • Greg Poss: „Wir gewinnen als Mannschaft und verlieren als Mannschaft.“
  • Thomas Raffl: „Es war heute einfach von der ganzen Mannschaft geschlossen zu wenig.“
  • 99ers Manager Bernd Vollmann über mögliche Transfers: „Es gibt wirklich schon sehr viele Interessenten für nächste Saison, Namen die mich teilweise selbst überraschen.“

Wien, 18. Jänner 2019 – Moser Medical Graz99ers gewinnt gegen EC Red Bull Salzburg mit 5:4. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Moser Medical Graz99ers – EC Red Bull Salzburg 5:4 (1:1, 3:0, 1:3)

Doug Mason (Head Coach Moser Medical Graz99ers):
…über das Spiel: „Es ist natürlich super schön, dass wir endlich unter die ersten Sechs gekommen sind. Das war natürlich unser erstes Ziel. Salzburg hat heute im dritten Drittel ihre Klasse gezeigt, das ist ganz deutlich. Auf der anderen Seite war aber der Kampf und Ehrgeiz unserer Jungs. Wir haben viele junge Spieler. Die Jungs haben bei uns fast nie gespielt, das ganze Jahr nur trainiert, aber sie haben viel Herz gezeigt und uns geholfen diese drei Punkte zu holen.“

…über das enge letzte Drittel: „So ist Eishockey, so muss das auch sein. Es ist gut für die Fans. Ich bin natürlich sehr glücklich, dass wir die drei Punkte haben, aber das Spektakel und die Spannung gehören dazu.“

…über die Qualifikation fürs Playoff: „Ich bin, wie gesagt, sehr zufrieden. Es ist eine super Gruppe, eine erfahrene Gruppe mit viel Charakter. Das ist auch an der Leistung zu sehen, die die Jungs das ganze Jahr gezeigt haben.“

Ty Loney (Moser Medical Graz99ers):
…über das Spiel: „Es ist ein ganz wichtiger Sieg für uns. Wir haben das ganze Jahr sehr hart gearbeitet um ins Playoff zu kommen. Wenn man diese Punkte macht hat es viel Bedeutung. Salzburg ist ein gutes Team. Gegen sie ist es immer ein gutes Match. Es war ein großartiger Sieg für uns. Wir haben den Sieg mitgenommen, das ist alles was zählt.“

…über die Qualifikation fürs Playoff: „Es ist außerordentlich. Schauen Sie sich die Fans an, es drehen alle durch. Es ist unglaublich zu sehen wie viele da sind. Sie stecken uns mit ihrer Energie an.“

Colton Yellow Horn (Moser Medical Graz99ers):
…in der zweiten Drittelpause über das starke zweite Drittel seiner Mannschaft: „Es waren drei sehr wichtige Tore nachdem die Salzburger wieder gut in die Partie zurückgekommen sind.“

Bernd Vollmann (Manager Moser Medical Graz99ers):
…in der zweiten Drittelpause über die Qualifikation fürs Playoff: „Wir haben es noch nicht fix. Es sind noch zwanzig Minuten zu spielen. Es ist noch nicht fix, aber wir sind sehr nahe dran. Ich habe erst vor Kurzem mit ein paar Mitarbeitern von mir gesprochen. Ich glaube in der Vorsaison haben wir zu dieser Zeit geschaut wen wir verkaufen können. Jetzt ist es doch so, dass wir relativ gute Chancen haben ins Playoff zu kommen.“

…in der zweiten Drittelpause über die bisherige Saison: „Bis jetzt sind wir mit der Saison sehr zufrieden. Wenn wir ins Playoff kommen müssen wir schauen wie wir uns dort anstellen. Jetzt schon Resümee zu ziehen und zu schauen ob der Durchbruch gekommen ist, schaffen wir, glaube ich, noch nicht. Das können wir, glaube ich, erst im Sommer analysieren.“

…darüber, dass mehr österreichische Spieler nach Graz kommen wollen: „Spieler wollten immer kommen. Es war nicht so, dass ich sie irgendwo abholen musste. Aber das neue System, das wir jetzt haben, mit österreichischen Spielern, einem schönen Kern von Spielern, kommt, glaube ich, schon ganz gut an, auch in der österreichischen Spielerlandschaft. Es gibt wirklich schon sehr viele Interessenten für nächste Saison, Namen die mich teilweise selbst überraschen. Schauen wir Mal, wen wir dann wirklich für die nächste Saison holen oder verlängern können.“

…über wichtige geplante Vertragsverlängerungen: „Trainer ist sicher ein Thema, Co-Trainer auch. Man muss auch Mal Jens Gustafsson erwähnen, ein top Co-Trainer aus Schweden, der taktisch hervorragend arbeitet. Die erste Priorität sind die Österreicher, die sind auch die wichtigsten, unser Kern, unser Stamm. Wir haben auch schon begonnen mit einigen Ausländern zu sprechen. Ausländern, wo wir etwas skeptisch waren ob sie bleiben können, aber das erste Feedback ist einmal sehr positiv.“

…über mögliche Saisonziele: „Falls wir ins Playoff kommen, gilt es auch immer von Spiel zu Spiel zu schauen. Also wir sind da wirklich sehr bodenständig und vorsichtig und wagen da keine Prognosen.“

Greg Poss (Head Coach EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Ich glaube, dass wir ein bisschen langsam angefangen haben. Wir haben uns dann dieses unglückliche erste Tor eingefangen. Im zweiten Drittel hatten wir dann, glaube ich, diese drei Pfostenschüsse und viele gute Torchancen. Wir haben ein paar Fehler gemacht und wurden sofort bestraft. Die Mannschaft hat nicht aufgegeben. Wir haben im letzten Drittel Alles gegeben. Wir haben ein paar Tore geschossen, aber es hat heute Abend nicht gereicht. Wir gewinnen als Mannschaft und verlieren als Mannschaft. Wir hatten eine sehr emotionale Serie gegen München, das ist keine Ausrede. Wir sind momentan mental vielleicht ein bisschen leer. Wir haben die Balance zwischen Champions League und Ligaspiel nicht so gut geschafft. Wir müssen uns wieder auf die einfachen Sachen konzentrieren. Ich glaube an die Mannschaft und die Spieler. Wir werden einen Weg rausfinden und es wird uns am Ende stärker machen.“

…vor dem Spiel über die Champions Hockey League Saison der Salzburger: „Wir müssen auf das Positive schauen, es war ein Riesenerfolg ins Halbfinale zu kommen. Ich glaube nicht, dass eine Mannschaft aus unserer Liga oder eine österreichische Mannschaft das so schnell schafft. Es ist sehr gut für die Liga, zeigt wie stark sie ist. Wir sind knapp an einer Finalteilnahme vorbeigefahren. Im zweiten Spiel hat uns das Quäntchen Glück gefehlt, aber München hat andererseits eine starke Mannschaft und man hat gesehen, dass sie verdient ins Finale gekommen sind.“

Thomas Raffl (EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Es war heute einfach von der ganzen Mannschaft geschlossen zu wenig. Wir haben den Grazern in den ersten vierzig Minuten viel zu einfach zu Chancen verholfen, hatten auf der eigenen blauen Linie Turn Overs. Ich glaube in den letzten zehn Minuten hat man dann gesehen, dass es doch jeder kann. Wir wollen uns da jetzt nicht auf irgendeine Müdigkeit ausreden. Das war einfach zu wenig.“

…in der ersten Drittelpause über das bisherige Spiel und sein kurioses Tor: „Es ist natürlich schwer. Wir hatten am Mittwoch ein schwieriges Spiel, das ist natürlich noch bei jedem in den Beinen. Ich glaube, es war genau zum richtigen Zeitpunkt. Es ist wieder bei 1:1, wir fangen bei Null an und können uns die restlichen vierzig Minuten auf besseres Eishockey konzentrieren. Ich nehme die komischen Tore gerne.“

Andreas Brucker (Assistant Coach EC Red Bull Salzburg):
…in der ersten Drittelpause über das Spiel: „Wir sind ein bisschen zu langsam aus der Kabine gekommen, haben die ersten paar Minuten sichtlich verschlafen und haben den Rückstand kassiert. Wir sind dann mit der Fortdauer des Drittels besser ins Spiel gekommen und das wollen wir weiterführen.“

…in der ersten Drittelpause darüber, ob die Kräfte aufgrund des Champions Hockey League Spiels vielleicht etwas fehlen: „Na klar haben wir dort sichtlich Energie gelassen, das waren intensive Matches. Aber wir haben einen großen Kader und haben genug Potenzial und Energie in der Mannschaft um das durchzuhalten.“

Gregor Baumgartner (Sky Experte):
…über den Sieg der Grazer und das Spiel: „Sie hätten fast das Spiel aus der Hand gegeben. Umso schöner ist es, dass sie es jetzt geschafft haben. Salzburg hat in Summe viel zu wenig für das Spiel gemacht. Graz hat sich am Ende einfach zurückfallen lassen. Man hatte das Gefühl, sie haben fast Angst das Spiel zu gewinnen. Sie waren dann durch das komische Tor, das eigentlich aus dem Nichts gefallen ist, etwas eingeschüchtert. Dann waren sie einfach nicht aktiv. In Summe, mit der Leistung der Grazer über das gesamte Spiel, war es eigentlich okay, dass sie gewonnen haben. Das etwas unglückliche Tor, aus Salzburger Sicht, war dann der letzte Todesstoß damit das Spiel verloren wurde.“

…darüber, ob die Salzburger heute konditionell nicht bei hundert Prozent waren: „Sie waren in Summe eisläuferisch heute nicht auf dieser Höhe, wo sie Gegner an die Wand spielen können. Gegen eine gute Mannschaft wie Graz reicht das dann eben nicht.“

…darüber, ob Herzog Schuld am vierten Treffer der Grazer hatte: „In dieser Situation muss man sagen, dass es schon sein Tor war, weil das kurze Eck offen war und das gehört dem Tormann.“

…über den ersten Treffer von Dwight King: „Es war schwierig für den Torhüter, man weiß nicht was er da macht. Mit dieser Erfahrung aus NHL ist er da überhaupt nicht nervös geworden und hat ein schönes Tor gemacht. Er hatte einfach viel Zeit.“

…vor dem Spiel über die gute Saisonleistung der Grazer und die vielen Österreicher in deren Kader: „In Graz hat man es schön langsam verstanden auch hier im Hintergrund österreichische Spieler aufzubauen, denn Inputspieler kriegst du immer auf dem Markt, nicht immer die besten, aber du kriegst sie.“

…vor dem Spiel über die Nachwuchsarbeit bei Red Bull und den langsamen Kaderumbruch: „Salzburg hat da einfach Möglichkeiten. Die Akademie fängt langsam an Früchte zu tragen. Man hat die AHL Mannschaft, wo die Spieler langsam an das Liganiveau herangebracht werden und der eine oder andere hat heuer die Chance bekommen.“

…vor dem Spiel über die Leistung der Salzburger in der Champions Hockey League: „Es ist definitiv eine Aufwertung für unsere Liga. Die EBEL hatte ja noch nie eine Mannschaft die so weit vorgedrungen ist. Salzburg hat auch sehr gut gespielt, gute Gegner geschlagen. Greg Poss hat gesagt, dass der Fokus sehr stark auf der Champions League lag. Hier wollte man erfolgreich spielen.“


Über Sky Österreich:
Über Sky Österreich: Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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