27.11.2018

Gerhard Unterluggauer: „Wir brauchen den Gretzky“

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  • Nikolas Petrik: „Wir müssen uns als Mannschaft bei den Fans und der Stadt entschuldigen“
  • Troy Ward: „Wir sind gut gelaufen“
  • David Kickert: „Ich habe nicht den besten Tag erwischt“
  • Ulf Wallisch: „Das ist Villach, eine Stadt, die für den Sport Eishockey steht, wir halten zusammen“
  • Gregor Baumgartner: „In Villach braucht man jemand, der positive Energie mitbringt“

Wien, 27. November 2018 – Die Black Wings Linz gewinnen beim VSV mit 5:0. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
EC Panaceo VSV – EHC Liwest Black Wings Linz, 0:5 (0:1, 0:2, 0:2)
 
Gerhard Unterluggauer (Head Coach VSV):

…nach dem Spiel: „Das war eine katastrophale Leistung. Ein paar Komplettausfälle, wir haben einen kleinen Kader, da muss jeder funktionieren. Die Körpersprache war unter aller Sau, ich akzeptiere nicht, dass Spieler herumfahren und sich selbst bemitleiden. Die letzten 40 Minuten waren gar nichts. Jeder kann einen Abend haben, an dem es nicht funktioniert, aber mehrere Komplettausfälle sind für uns nicht verkraftbar. Linz hat verdient gewonnen. Wir brauchen den Gretzky. Wir wollen einen dynamischen Spieler reinbringen, es ist schwierig am Markt, ich telefoniere mit den Deutschen. Der Markt ist derzeit tot, es muss passen, wenn wir Geld ausgeben. Dass es in dieser Saison nicht einfach wird, haben wir alle gewusst. Da muss man durch, wir bilden alles neu und das braucht seine Zeit. Es passieren viele Sachen hinter den Kulissen, wo man nicht so einen Einblick hat von außen.“
 
Troy Ward (Head Coach Black Wings Linz):

…nach dem Spiel: „Wir sind gut gelaufen, das war das Wichtigste. Wir hatten einen tollen Start und verdient gewonnen. Das 2. Tor war ein sehr schöner Spielzug von Rick Schofield, die ganze Aktion war schön. Schofield und Davies haben schon bewiesen, dass die Chemie passt. Lebler, es braucht eine Weile bis man in diese Rolle schlüpfen kann, das braucht Zeit. Es liegt nicht nur an ihm Verantwortung zu übernehmen. Das heute war die erste Challenge, am Freitag geht es weiter. Wir denken von Spiel zu Spiel.“
 
David Kickert (Goalie Black Wings Linz):

…nach dem Spiel: „Die Burschen haben es für mich heute ziemlich einfach gemacht. Ich habe nicht den besten Tag erwischt, da war eine Banane hinter dem Tor. Wir spielen als Mannschaft jetzt viel besser und wenn wir so weitermachen bin ich sehr zufrieden.“
 
Nikolas Petrik (Kapitän VSV):

…nach dem Spiel: „Mir fehlen die Worte, heute war es eine Katastrophenvorstellung. Ich habe gedacht, dass es nicht mehr schlimmer geht, aber das heute war skandalös. Wir müssen uns als Mannschaft bei den Fans und der Stadt entschuldigen. Als Letzter ist das Selbstvertrauen nicht da, wir waren bei den letzten Spielen knapp dabei, aber heute war es ein Tritt in den Hintern. Ich bin absolut sprachlos. Es wäre wieder einmal ein Sieg wichtig, aber momentan sind wir so down, dass es wirklich schwer ist. Das war heute absolut zu wenig.“
 
Ulf Wallisch (Obmann VSV):

…nach dem 1. Drittel bei Sky: „Sie haben am Anfang die Zuordnung nicht gehabt, zum Ende des Drittels ist es besser geworden. Beide Mannschaften spielen ein wenig verhalten, keiner will Fehler machen. Wir haben gewusst, dass wir mit dem Kader einen wichtigen Weg gehen wollen. Aus dem einen oder anderen Spiel sind wir unglücklich rausgegangen. Wir müssen uns hart zurückarbeiten, es waren immer Kleinigkeiten. Wir schauen den ganzen Markt an, in unserer Preisklasse können wir momentan nicht mithalten. Wir müssen Geduld haben. Die Fans bringen auch Geduld mit. Wir wollen natürlich Siege sehen. Wir müssen anfangen Spiele zu gewinnen. Der Plan ist die Saison nicht als Tabellenletzter zu beenden. Wir wollen den österreichischen Spielern eine Plattform geben und werden nicht abweichen. Von dem einen oder anderen Leaderspieler erwarten wir uns mehr. Wir haben in den letzten 25 Jahren auch schon schwierige Phasen gehabt. Das ist Villach, eine Stadt, die für den Sport Eishockey steht und wir halten zusammen. Wenn die Fans sehen, dass wir an der Sache dran sind, werden sie das Vertrauen weiterhin haben. Ein Vertrauen, das man nicht ausnützen darf, sondern auch bestätigen muss.“
 
Gregor Baumgartner (Sky Experte):

…nach dem 1. Drittel: „Das Resultat hat gestimmt, aber die Black Wings spielen nicht so gut, sie führen, waren aber im restlichen Drittel nicht vorhanden und haben sich von Villach zurückdrängen lassen.“

…nach dem 2. Drittel: „Ich wäre jetzt als Coach an der Villacher Bande auch etwas ratlos. Die Villacher sind in der Negativspirale drinnen. Wenn es nicht läuft, musst du stinkeinfach spielen, das hat mir gefehlt und dann sind noch mehr Fehler passiert. Die Qualität fehlt nicht, sie wirken unkonzentriert, müde, durch die Rückreise aus Dornbirn, aber es ist auch eine mentale Müdigkeit nach der knappen Niederlage. Es war ein guter alter Faustkampf im Eishockey. Schade, dass die Schiedsrichter relativ schnell dazwischen gegangen sind. Das gefällt den Leuten und zeigt, dass die Villacher nicht aufgeben. Vielleicht kann es für das Spiel was bewirken, in der Kabine wird jetzt sicher darüber gesprochen.“

…nach dem 3. Drittel: „Es ist schwierig, trotz allem, wenn es schwierig ist, musst du das Spiel vereinfachen und das hat mir gefehlt. Sie (Villach) hatten zwar 30 Schüsse, von denen waren aber nicht viele an Qualität. Die Spieler, die da wären um Junge zu führen oder Tore zu machen, können ihre Leistung auch nicht abrufen. Die Linzer haben in den letzten Runden mehr Tore geschossen, Lebler ist ein wichtiger Faktor, sie spielen aber noch nicht mit dem Potenzial, das sie haben. Aber die Ergebnisse stimmen. Man beweist auch in Linz Geduld. In Villach braucht man jemand, der positive Energie mitbringt. Die Mannschaft ist nicht gut drauf, der Trainer ist positiv, das ist wichtig und sie würden einen Scorer brauchen. Phasenweise waren sie heute ehrlicherweise ganz gut dabei. Ich würde einen mit Erfahrung suchen, der positive Energie mitbringt. Der VSV hat den Plan klar kommuniziert. Die Fans, die kommen, verstehen das, der eine oder andere vielleicht nicht. Wichtig wird sein, nicht dieselben Fehler zu machen. Der Verein braucht diese Fans dringend und ich kann nur appellieren, dass sie den jungen Weg der Österreicher unterstützen.“
 
Über Sky Österreich:
Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.
 

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