01.06.2019

Enis Murati: "Alles was ich probiert habe, hat irgendwie nicht funktioniert"

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  •  Matthias Linortner: „Der Hund liegt im Detail bei solchen Spielen“
  •  Mike Coffin: „Die Offensivrebounds waren der Schlüssel zum Sieg“
  •  Enis Muarti: „Sie haben immer schnell eine Antwort"

Wien am 01. Juni 2019
– Die Kapfenberg Bulls gewinnen mit 69:61 gegen die Swans Gmunden und führen somit in der Finalserie mit 2:0 – Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport 4 HD.

Kapfenberg Bulls : Swans Gmunden 69:61 (34:29)

Mike Coffin (Head Coach Kapfenberg Bulls)

…auf die Frage, was heute den Unterschied gemacht hat: „Wir haben am Ende unsere Rebounds geholt und waren auch sehr aggressiv am Offensiv Rebound. Xavier Ford hat unglaubliche Offensiv Rebounds für uns geholt, das war auf jeden Fall ein Schlüssel zum Sieg. Das Vertrauen in die Spieler, auch von Juvosevic, der den richtigen Mann im richtigen Moment gefunden hat, ich glaube, das war auch ein Schlüssel in der zweiten Halbzeit.“

…ob Kapfenberg in den entscheidenden Momenten einfach besser ist: „Schwer zu sagen. Wir haben ein paar Spieler, die diese Big Plays machen können. Wir haben Juvosevic, wir haben Wilson, wir haben Stegnjaic, auch Coffin, der einen großen dreier heute gemacht hat. Wir haben viele solcher Spieler, die das Spiel entscheiden können. Natürlich ist Bogic unser Go-to-Guy und Xavier hat das Spiel heute auch mit seiner Rebound und Defensiv Qualität entschieden. Wir setzen sowieso auf unsere Defensive. Die Offensivrebounds waren der Schlüssel zum Sieg, und Kompliment an die Mannschaft, wie sie heute in der Defense gearbeitet hat.“

Marck Coffin (Kapfenberg Bulls)

…was man heute besser als Gmunden gemacht hat: „Also ich glaube, unsere Defensive war wieder ausgezeichnet. Jeder hat rotiert, jeder hat für sich gespielt und das war heute unser Hauptziel, gute Defensive zu spielen.

…wie wichtig es war Enis Murati heute gut zu verteidigen: „ Ja wir wissen, dass Enis ein sehr guter Spieler ist, er ist ja Nationalteamspieler. Wir fokussieren einiges auf ihn, auch vieles auf die gesamte Mannschaft, aber es ist auf alle Fälle ein Hauptziel in unserer Defensive, ihn zu stoppen.“

…wie wichtig es war mal ein ausgeglichenes Punkte Verhältnis in der Mannschaft zu haben: „Ja das ist sehr wichtig. Wir haben ein sehr gute Truppe. Von eins durch zehn kann jeder Spieler locker 15 Punkte machen. In solchen Spielen wie heute, sieht man es auch, aber es ist natürlich auch lustig, wenn man einen Scorer wie Elijah Wilson und Bogic Juvosevic hat, die einfach Offensiv alles machen.“

Enis Murati (Swans Gmunden)

…über die heutige Niederlage: „Ich hab keine Erklärung dafür, keine Ahnung. Sie haben sehr gut verteidigt. Alles was ich probiert habe, hat irgendwie nicht funktioniert. Ich bin aber trotzdem froh, dass wir das als Team dennoch gut geschafft haben und bis zum Schluss gekämpft haben.“

…ob schon ein gewisser Frust vorhanden ist: „Es ist schwierig. Natürlich liegt es an mir, dass ich mir Würfe kreiere und mir was erarbeite, aber wenn es nicht funktioniert, ist es sehr ärgerlich für mich. Es gilt nur eines für mich im nächsten Spiel, ich muss das besser machen. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir als Team 35 Minuten lang sehr gut gespielt haben. Zum Schluss haben sie die Big Plays gemacht.“

…warum es so schwer ist gegen Kapfenberg einen Sieg zu holen: „Sie sind sehr gut eingestellt auf alles. Sie haben immer schnell eine Antwort, auf Sachen die wir umstellen. Sie wissen ganz genau, was sie in der Offensive spielen wollen. Wir versuchen genauso zu agieren wie sie, nur bei uns passiert zum Beispiel, der ein oder andere Lay Up der nicht reingeht oder ein Turnover. Sie kommen dann ins Laufen, dann kommt ein Kicker Pass, ein offener Dreier, sie treffen diesen Dreier und dann bringen wir uns selber in sehr schwierige Situation. Das sind eben diese Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen.“

Matthias Linortner (Swans Gmunden)

…über die heutige Niederlage: „Ja es hat heute für uns eigentlich sehr gut ausgeschaut. Leider haben wir es über 40 Minuten nicht ganz durchziehen können. Die Bulls waren insgesamt die solidere Mannschaft, sie haben einfach weniger Fehler gemacht. Sie haben fast alle Big Plays gemacht, die wichtigen Würfe getroffen. Einfach eine solidere Leistung von den Bulls.“

…warum reicht es immer so knapp für einen Sieg nicht aus: „Es ist immer extrem knapp, aber es machen die Details den Unterschied. Ein Backdoor Cut von Juvosevic, den ich nicht bemerke. Einfach die schweren Würfe die sie treffen, wo uns dann die Füße schon zu schwer sind. Ja, der Hund liegt im Detail bei solchen Spielen.“

…auf die Frage, wie erschöpfend es ist der Führung von den Bulls nachzulaufen: „Ja natürlich ist es ein Schas, wäre schon angenehmer, wenn du das ganze Spiel in Führung bist. Das Leben ist aber kein Wunschkonzert und sobald sie in Führung sind müssen wir einfach damit klar kommen. Ich glaube es gibt keinen von uns, der alle 30 Sekunden aufs Scoreboard schaut, du versinkst eh im Spiel und kommst so richtig in einen Flow. Und da geht es dann darum, den letzten Schritt am Rebound zu machen, manche Spieler den Ball nicht bekommen zu lassen, den letzten Schritt über den Screen ein bisschen schneller zu machen und das müssen wir noch besser machen, um eben gegen die Bulls noch zu gewinnen.“

Lucas Hajda (Sky Experte)

…über das heutige Spiel und was entscheidend war: „Beginn viertes Viertel, da war es eigentlich so, dass man auf Augenhöhe war. Das Momentum war sogar eher bei den Gmundern und man hat eigentlich sehr routiniert, souverän und abgeklärt gestartet. Dann sind die Kräfte der Gäste ein wenig geschwunden. Sie haben sich nichts vorzuwerfen, aber letztendlich war es so, dass man nicht mehr die Energie aufwenden konnte, um das Spiel zu drehen und im Endeffekt, hat für mich die bessere Mannschaft verdient gewonnen, auch wenn es Kleinigkeiten waren. Wenn man 61 Punkte gegen eine doch starke Gmundner Mannschaft zulässt, dann ist das aller Ehren wert und auf dem kann man Richtung Titel aufbauen.“

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