04.11.2019

Daniel Drescher über seine Vertragsverlängerung: „Ich musste nicht lange überlegen“

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  • Klaus Schmidt: „Ich habe mir immer zum Ziel gesetzt, eine Arbeitssituation herzustellen, zu der man gerne geht und wo man geschätzt wird“
  • Felix Luckeneder: „Der Trainer hat entschieden, dass wir einfach den Verrücktesten hineinstellen – und da hat Rajko Rep ganz klar die Nase vorne“

Wien, 04. November 2019 – Der Free-to-Air Montag auf Sky: Zu Gast bei „Dein Verein“ waren am Montag u. a. Daniel Drescher, Spieler SKN St. Pölten, und Admira-Trainer Klaus Schmidt.

Alle Stimmen zu „Dein Verein“:

Daniel Drescher (Spieler spusu SKN St. Pölten):
...über seine sportliche Zukunft: „In diesem Hinblick hatte ich jetzt das Glück und konnte letzte Woche verlängern. Es freut mich irrsinnig und es ist eine enorme Wertschätzung des Vereins. Ich musste nicht lange überlegen. (...) Das Angebot von St. Pölten ist reingekommen und es ist nicht lange verhandelt worden. Ich fühle mich sehr wohl in St. Pölten, die Wertschätzung ist da – das ist sehr wichtig – und alle anderen Gegebenheiten sind auch top. Ich will mit St Pölten auf alle Fälle noch etwas erreichen und ich hoffe, das gelingt uns in den nächsten zwei Jahren.“

...auf die Frage, wie lange sein Vertrag nun läuft: „Bis Sommer 2022.“

...über seine Wandlung zum Routinier: „Früher war es natürlich angenehm, wenn man einen routinierten Spieler neben sich hatte. Die Jahre haben mich gelehrt, dass ich das meinen jüngeren Mitspielern jetzt weitergebe. (...) Ich bin jetzt in die Rolle hineingeschlüpft, hineingewachsen und sehe vielleicht Dinge schon ein bisschen gelassener und mit weniger Anspannung. Die Situation als Tabellenletzter ist keine angenehme, gerade für junge Spieler. Ich habe das auch miterfahren dürfen und wie gesagt, diese Ruhe oder diese Gelassenheit versuche ich auszustrahlen und den jungen Spielern neben mir mitzugeben.“

...auf die Frage, ob er mit den bereits fixierten Winter-Neuzugängen zufrieden sei: „Absolut. Ich glaube, dass das sehr gute Verstärkungen sind. (...) Ich weiß jetzt nicht, ob weitere Neuverpflichtungen geplant sind. Vielleicht kommt der ein oder andere noch, das würde uns glaube ich auch nicht schaden. Aber im Großen und Ganzen ist die Mannschaft wirklich intakt und eine super Truppe.“

...über die Spannung in der unteren Tabellenhälfte: „Die sechs Mannschaften im unteren PlayOff sind drei Punkte auseinander. Wenn es so bleibt, dann bräuchten wird die Punkteteilung eigentlich gar nicht mehr. Dann ist für Spannung genug gesorgt.“

Klaus Schmidt (Trainer FC Flyeralarm Admira):
...über die Wichtigkeit der menschlichen Komponente und was er diesbezüglich als Physiotherapeut gelernt habe: „Natürlich war der Einstieg als Therapeut wichtig für mich und ich habe in diesen Jahren schon sehr, sehr intensiv mitbekommen, wie es Spielern geht, die mal außen vor sind, die durch Verletzungen zurückgeworfen sind. Und da lernt man natürlich den einen oder anderen Move, wie man mit Spielern umgeht, die unzufrieden sind, denen es nicht so gut geht.“

...auf die Nachfrage, wie so ein ,Move‘ aussehe: „Einfach Zuhören, ihnen einfach das Gefühl zu geben, dass sie Menschen sind, dass sie wichtig sind, dass jeder seine Rolle in einem Team zu bekleiden hat. Diese ändert sich natürlich von Zeit zu Zeit – wenn ein Spieler mal Nummer 17, 18 ist, muss er eine andere Rolle einnehmen als wenn er Nummer 7 oder Nummer 8 ist. Der andere Punkt ist, dass ich mir immer zum Ziel gesetzt habe, eine Arbeitssituation herzustellen, zu der man gerne geht und wo man geschätzt wird. Und ich sehe meine Mannschaften immer so wie eine Familie: Wenn ich bei mir zuhause in die Tür reingehe, dann möchte ich mich auch wohlfühlen und einen dementsprechenden Umgangston pflegen. Und das soll in meiner Arbeit auch so sein. Das handhabe ich so und ich denke, dass das meistens geschätzt wird. Natürlich muss man aber auch in einer Familie irgendwo mal klare Worte fassen und das bleibt bei uns im Verein oder in der Mannschaft auch nicht aus.“

...über seinen Nachbarn Michael Schrittwieser (Kapfenberg-Bulls-Legende) und was er sich persönlich vom Basketball abschauen könne: „Ich gehe mittlerweile seit 37 Jahren in die Halle und habe Michi (Schrittwieser, Anm.) spielen gesehen, da war er 15 Jahre alt. Und seit dem begleiten wir uns. Und da lernt man natürlich in seiner Ära als Trainer, wie man mit Mannschaften umgeht und wie man versucht, aus jedem Einzelnen das Beste herauszuholen. Teamleading ist ein ganz ein starkes Thema von Michi. Und das sind einfach die Schwerpunkte, die ich da herausnehme.“

Die ABSTAUBER

Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte Felix Luckeneder über den Grund, warum gerade Rajko Rep als Tormann einsprang, Reps neuen Spitznamen, seine sportliche Zukunft und die Besonderheit von Hartberg.

Felix Luckeneder (Spieler TSV Prolactal Hartberg) bei „Die Abstauber“:
...auf die Frage, warum nicht er am Sonntag als Tormann einsprang „Ich habe kurz mal einen Gedanken während des Spiels darüber verloren. Ich habe ja meine fußballerische Karriere im Tor gestartet bei mir im Heimatverein und hatte in der U9 die Handschuhe an. Aber ich glaube, der Trainer hat dann irgendwie kurz entschieden, dass wir einfach den Verrücktesten hineinstellen – und da hat Rajko Rep ganz klar die Nase vorne. Und er hat das natürlich überragend gemacht. (...) Einen neuen Spitznamen hat er auch schon: Jan Oblak. Ihm fehlt halt nur ein bisschen was auf 1,90, aber das ist egal.“

...über seine Gedanken nach dem Ausschluss von Rene Swete: „Ich glaube, wir waren alle kurz ein bisschen unter Schock und haben nicht gewusst, wie wir weiter tun. Ich dachte: ,Jetzt kommt der ,Faisti‘ rein.‘ Und dann schaue ich so und er geht nicht aufwärmen. Und ich denke mir: ,Das gibt’s ja nicht, was ist da los?‘ Dann überlegst du mal: ,Haben wir schon dreimal gewechselt?‘ Und ja, dann hat es halt der ,Jan Oblak‘ gemacht.“

...über seine sportliche Zukunft: „Ich bin jetzt auf Leihe in Hartberg. Ich glaube, dass das für mich persönlich ein sehr wichtiger und guter Schritt war, damit ich einfach auf meine Bundesliga-Spiele komme und damit ich mein Können unter Beweis stellen kann. Was dann im Sommer passiert, wird man sehen. Aber ich bin kein Freund mehr davon, dass ich sage, ich muss mich jedes Jahr irgendwohin verleihen lassen und dann wieder zurückkommen und im nächsten Sommer wieder das selbe Thema. Von dem her muss man schauen, was passt.“

...auf die Frage, wer in seiner Laufbahn sein bester Trainer gewesen sei: „Wenn ich wirklich sportlich schaue, war Oliver Glasner sehr prägend. Der hat eine Truppe zusammengestellt und hat jeden Spieler besser gemacht. Auch mit Markus Schopp bin ich wirklich sehr, sehr zufrieden. Er hat mir schon am Anfang der Saison das Vertrauen geschenkt und wollte unbedingt, dass ich nach Hartberg komme. Im Endeffekt nimmt man von jedem etwas mit. Von einem ein bisschen mehr, vom anderen weniger. Aber ich glaube trotzdem, dass vor allem diese zwei Trainer – also Glasner und Schopp – sehr prägend sind.“

...auf die Frage, wie es Mitspieler Dario Tadic trotz bereits fortgeschrittenen Alters immer wieder schafft zu scoren: „Dario ist ein ganz ein besonderer Typ. Fußballerisch hat er wirklich noch eine sehr, sehr feine Klinge, einen überragenden linken Fuß. (...) Ich denke, er ist topfit und er ist ein ganz ein wichtiger Spieler bei uns in der Mannschaft.“

...über die Gerüchte 2017, dass er zu Rapid wechsle: „Das haben die Vereine intern gemacht. Ich habe da selbst nicht so viel mitgekriegt. Es ist auf der Hand gelegen, dass Rapid zu der Zeit einfach einen Innenverteidiger sucht, wenn möglich Linksfuß und Österreicher – das ist schon mal schwierig und trifft dann halt auf mich zu. Und ich hatte beim LASK eine gute Zweitliga-Saison gespielt und habe mich selbst aber gar nicht so brutal damit beschäftigt. Man hat dann auch von irgendwelchen Millionenbeträgen gelesen, weil Rapid Geld hatte. Aber im Endeffekt hatte ich zur der Zeit fünf Bundesligaspiele und war selbst auch ein bisschen überrascht, wie das dann in den Medien aufgebauscht wird. Im Endeffekt hat sich dann Rapid für einen anderen entschieden und inwieweit das in Kombination mit dem LASK war, weiß ich selbst auch nicht.“

Über die ABSTAUBER:
In dem innovativen Diskussions-Format diskutieren wöchentlich vier Hosts über die wichtigsten Ereignisse auf dem Rasen und in den sozialen Medien. Neben den Sky Moderatoren Johannes Brandl und Johannes Hofer sind Florian Prokopetz, Jean-Claude Mpassy, Andreas Födinger, Lukas Traxler, Holger Hörtnagl, Martin Grath und seit dieser Saison Maximilian Ratzenböck Teil des Teams. In ,,Die ABSTAUBER‘‘ können Fans durch ihre Social Media Aktivitäten Teil der Sendung werden. Weitere Informationen zu ,,Die Abstauber'' gibt es unter: dieabstauber.at/

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