24.11.2019

Christopher Dibon: „In den letzten Wochen höre ich immer nur, wie aggressiv und dreckig die alle spielen“

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  • Dietmar Kühbauer über Schwab: „Der Junge hat genau das, was einen Rapid-Spieler auszeichnen muss“
  • Stefan Schwab über die Präsidentenwahl: „Es ist gut, dass das morgen vorbei ist und dass der Fokus bei allen Beteiligten dann wieder nur am Sport liegt“
  • Nestor El Maestro: „Ich glaube, wir haben uns mindestens den einen Punkt verdient“
  • Philipp Huspek: „In Wien ist es immer gut, wenn man nicht verliert“
  • Marc Janko: „Richtig hochklassig war es nicht“

Wien, 24. November 2019 – SK Rapid Wien spielt gegen SK Puntigamer Sturm Graz 1:1. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

SK Rapid Wien – SK Puntigamer Sturm Graz 1:1 (1:0)
Schiedsrichter: Walter Altmann

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
...über das Spiel: „Es war von beiden Seiten nicht so, dass man sagt, es waren viele herausgespielte Chancen. (...) Es war ein sehr kampfbetontes Spiel und deshalb waren die spielerischen Elemente heute nicht das, was wir alle wollten.“

…über die vielen Verletzten in seiner Mannschaft: „Mittlerweile ist es auch bei den Heimspielen so, dass man wirklich oftmals nicht das tun kann, was man will. Ich konnte heute wieder dreimal nur reagieren. Ich hoffe, es ist bei den drei nicht gröber. Das ist dann schon für den Spielverlauf ein wichtiger Einschnitt. Ich würde komplett anders reagieren, muss ich sagen. (...) Wir haben noch drei Runden und ich hoffe, dass ich schon 18 Spieler zusammenbringe.“

...auf die Frage, ob man bei den heute erlittenen Verletzungen schon genaueres wisse: „Bei Auer ist es so, dass er wahrscheinlich eine Muskelverletzung hat. Bei Mateo (Barac, Anm.) ist es so, dass er mit dem Knöchel ein Problem hat und bei Filip (Stojkovic, Anm.) so, dass er mit den Bauchmuskeln ein Problem hat. Es ist wirklich ein Jammer. Als Trainer sind dir die Hände gebunden, weil du eine komplett andere Energie reinbringen willst, du dann aber das tun musst, weil es einfach erforderlich ist.“

...über die anstehende Präsidenten-Wahl: „Ich habe eine Aufgabe zu machen und das andere Ding habe nicht ich zu entscheiden. Was soll ich tun? Soll ich einen Doppelsalto schlagen daheim? Ich bin ja live dort. Ich kann ja nichts verändern. Wir werden alles machen, was für Rapid gut ist. Das ist das wichtigste. Es geht um Rapid, um nichts anderes.“

...darüber, ob er eine Vertragsverlängerung von Schwab gutheißen würde: „Ich wäre absolut dafür. Man hat heute wieder gesehen, Stefan ist ein Spieler, der wirklich vorangeht. Nicht, dass ihm heute alles gelungen ist, aber man sieht ganz genau, der Junge hat genau das, was einen Rapid-Spieler auszeichnen muss. Der ein oder andere muss da schon noch auf den Zug von ihm aufspringen. Vom einen oder anderen muss man noch mehr verlangen.“

...vor dem Spiel über den Ausfall von Philipp Schobesberger: „Für ihn persönlich tut es mir sehr, sehr leid, weil er schon eine Leidensgeschichte in der Vergangenheit hatte. Wir werden heute für ihn spielen und wir werden den Dreier für ihn einfahren. Das bringt ihm zwar nicht viel, aber wir sind für ihn da.“

...vor dem Spiel auf die Frage, wie Schobesberger selbst damit umgehe: „Ich glaube, er hat das jetzt schon gut aufgenommen. Weil er kann es eh nicht ändern. Und deshalb ist es so, dass er, so gut es geht, positiv ist. Das wichtigste ist, dass die Operation gut verläuft und dass man dann wirklich alles daran setzt, dass er wieder zurückkommt.“

Christopher Dibon (SK Rapid Wien):
…über das Spiel: „Ich bin natürlich enttäuscht. Wir wollten das Spiel heute unbedingt gewinnen. Sturm war in den ersten paar Minuten wirklich aggressiv und gut im Spiel. Wir mussten uns dann reinkämpfen, haben dann durch eine Standardsituation das Tor gemacht und nach der Pause leider Gottes zu billig den Ausgleich kassiert. Und am Ende steht es 1:1 – richtig happy bin ich nicht. Aber ja, wir haben das Spiel auch nicht verloren und deswegen habe ich gemischte Gefühle.“

...über die Emotionen nach dem Schlusspfiff: „Weil mir das auf die Nerven geht. In den letzten Wochen höre ich immer nur, wenn alle nach Hütteldorf kommen, wie aggressiv und dreckig die alle spielen. Nach der ersten Minuten springen alle auf und fordern gelbe Karten. Das muss aufhören – egal auf welcher Seite. Das ist Fußball, da gehört ein bisschen was dazu. Und der Schiedsrichter entscheidet nachher, ob er gelb gibt oder nicht. Das ärgert mich einfach und das gehört einfach abgestellt – generell in Österreich.“

...über die schlechte Heimbilanz: „Natürlich wissen wir, dass wir daheim zu wenig Punkte gemacht haben. Da brauchen wir nicht reden.“

Stefan Schwab (SK Rapid Wien):
...über das Spiel: „Über 90 Minuten gesehen ist das 1:1 am Ende des Tages gerecht. Wir haben über 90 Minuten eine solide Leistung gebracht, mehr war es leider nicht, sonst wäre ein Sieg drinnen gewesen. Es war nicht wirklich eine Schwächephase im Spiel, wir hatten aber auch keine Phase, in der wir sie richtig eingeschnürt haben.“

...über die schwache Heimbilanz: „Natürlich wollen und müssen wir daheim mehr Punkte machen. Aber wir tun uns im Moment schwer zuhause. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und müssen weiterarbeiten. Wenn du die Spiele nicht gewinnen kannst, so wie heute, dann darfst du sie zumindest nicht verlieren.“

...über die anstehende Präsidentenwahl: „Natürlich kriegt man es im Umfeld mit. Es ist jetzt im Moment halt rundherum kein miteinander, es will jeder Position beziehen. Sicher sprechen wir in der Mannschaft darüber, aber es ist jetzt nicht so ein Thema, dass uns das jetzt am Feld belastet oder am Trainieren stört. Aber es ist trotzdem gut, dass das morgen dann vorbei ist und dass der Fokus bei allen Beteiligten dann wieder nur am Sport liegt.“

...über seine Vertragsverhandlungen: „Es ist im Moment so, dass andere Themen im Verein ganz wichtig sind. Darum ist das im Moment kein Dauerbrenner oder heißes Thema. Wir schauen uns das alles in Ruhe an. Jetzt schauen wir mal, was da morgen passiert und dann wird der ganze Fokus wieder auf den Sport gelegt und dann wird es in Zukunft sicher eine Entscheidung geben.“

...auf die Frage, ob er sich sicher sei, dass er bleiben will : „Über das äußere ich mich jetzt nicht in der Öffentlichkeit.“

Thorsten Schick (SK Rapid Wien) vor dem Spiel:
…über seine Reha: „Ich bin jetzt erst einmal froh, dass ich wieder auf dem Platz stehen kann. Also ich mache noch individuelle Sachen mit dem Athletiktrainer und mit dem Physio. Alles noch ruhig, alles noch im Aufbau, aber die Mannschaft ist nicht mehr so weit weg. Ich kann schon viele Sachen machen, aber es braucht dann trotzdem noch ein bisschen Zeit.“

...über die Verletzung von Philipp Schobesberger: „Es war ein riesiger Schockmoment. Ich war gerade am Trainingsplatz mit dem Athletiktrainer in ,Action‘ und dann passiert das drüben. Und man hat gleich gemerkt, dass etwas passiert ist. Ich habe ihn dann gleich nachher zuhause besucht. Es ist allgemein für die Mannschaft eine extrem schwierige Situation. Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns.“

Nestor El Maestro (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…über das Spiel: „Es war ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel, ohne große fußballerische Akzente. Ich glaube, wir haben uns mindestens den einen Punkt verdient. Letztendlich müssen wir damit leben und können auch damit leben.“

...darüber, warum es heute spielerisch nicht so klappte: „Aus mehreren Gründen. Wie das Spiel entsteht hat mit beiden Mannschaften zu tun. In der ersten Halbzeit hatten wir sehr viele leichtsinnige Ballverluste, kleine Unkonzentriertheiten, deswegen sind wir, was den eigenen Ballbesitz betrifft, nie so richtig in den Fluss gekommen. Das wurde in der zweiten Halbzeit – wenn auch nur ein bisschen – aber doch besser. Es ist für keine Mannschaft leicht ganz sauber zu spielen gegen die große Intensität, die auf dem Platz zu sehen war. Beide haben darunter gelitten.“

...auf die Frage, ob Philipp Huspek seine Erwartungen erfüllt habe: „Auf jeden Fall. Nicht nur mit dem Tor. Es war jetzt für mich wenig überraschend, dass er eine gute Leistung bringt. Er hat schon eine Weile nicht von Anfang an gespielt, aber ich sehe die Jungs täglich im Training. (...) Ich freue mich besonders für ihn, dass er das Ausgleichstor gemacht hat.“

Philipp Huspek (SK Puntigamer Sturm Graz):
…über das Spiel: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir noch mehr mitnehmen. Ich glaube auch, dass es möglich gewesen wäre. Die erste Halbzeit war ordentlich, wir sind gut rausgekommen in den ersten paar Minuten. Wir haben es verabsäumt, dass wir 1:0 in Führung gehen. Dann kriegst du so ein blödes Standardtor, bist 1:0 hinten und dann ist es ganz schwer, dass du in Wien nochmal zurückkommst. Wir hatten genug Chancen und wenn wir ein bisschen Glück haben, gewinnen wir vielleicht auch die Partie.“

...über die Situation bei Sturm: „Wir sind froh, dass wir nicht verloren haben, dass die Punkte so geblieben sind. Sicher hätten wir gerne gewonnen. Aber den Punkt nehmen wir mit. In Wien ist es immer gut, wenn man nicht verliert. Jetzt haben wir noch drei Spiele und die wollen wir auch noch positiv bestreiten.“

...über seinen Jubel: „Das ist unser Katapult-Freund, der Axel. Wir haben ausgemacht, wenn ich ein Tore mache, dann zeige ich ihm das X für Axel. Das Tor ist für ihn.“

Anton Pfeffer (Sky Experte):
…über die Bedeutung des Unentschiedens für Sturm: „Ich glaube schon, dass Sturm damit besser leben kann. Und mit diesem Punkt ist man ja wieder die Nummer 1 in der Steiermark.“

Marc Janko (Sky Experte):
…über das Spiel: „Von der fußballerischen Klasse waren wir noch etwas weit entfernt. Aber dafür war es ein intensiv geführtes Spiel, ein sehr körperlich geführtes Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Aber richtig hochklassig war es nicht.“

…über die Rapids Präsidentenwahl: „Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man diesen Modus nicht in ein Zeitfenster gelegt hat, in dem nicht gerade Meisterschaftsbetrieb ist. Weil es natürlich in den Medien, hier bei uns, immer ein Thema ist und es einfach Unruhe in den Verein bringt. Ich kann es als Außenstehender nicht nachvollziehen, warum man nicht die Statuten ändert und diese Präsidentenwahl auf ein Datum legt, an dem es nur um die Präsidentenwahl geht.“

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