11.01.2020

Benjamin Blazevic: „Wir haben das Spiel 39 Minuten unter Kontrolle und dann geben wir es mit zwei Offensiv-Rebounds aus der Hand“

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  • Bogic Vujosevic: „Heute haben andere Spieler die Verantwortung übernommen, vor allem Moschik und Hahn“
  • Jeremy Jones: „Vor allem aufgrund von Ian Moschik sind wir heute im Spiel geblieben“
  • Sebastian Waser: „Wenn wir hier gewinnen wollen, dann brauchen wir eine bessere Wurfquote“
Wien, 11. Jänner 2020 – Die Kapfenberg Bulls gewinnen gegen die Raiffeisen Flyers Wels mit 79:74. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Kapfenberg Bulls – Raiffeisen Flyers Wels 79:74 (43:45)

Mike Coffin (Head Coach Kapfenberg Bulls):
…über das Spiel und was den Unterschied ausgemacht hat: „Unsere Defensive war in der zweiten Halbzeit viel besser, als in der ersten Halbzeit. Es war schön zu sehen, dass wir uns hier steigern konnten. Diese Richtung müssen wir gehen.“

Jeremy Jones (Kapfenberg Bulls):
...nach dem Spiel: „Vor allem aufgrund von Ian Moschik sind wir heute in der ersten Hälfte im Spiel geblieben. Danke, Ian. Wir sind da einfach mit zu wenig Energie aus der Kabine rausgekommen und haben es den Welsern einfach zu leicht gemacht, insbesondere in der Defensive. “

…über Ian Moschik: „Die harte Arbeit zahlt sich aus. Er übt so viel und auch der Trainer sagt ihm immer, dass er werfen soll, wenn er frei ist. Heute hat er es gemacht und getroffen.“

Bogic Vujosevic (Kapfenberg Bulls):
...auf die Frage, warum er heute nur 9 Punkte gemacht hat und was falschgelaufen sei: „Nichts ist falsch gelaufen. Heute haben andere Spieler die Verantwortung übernommen, vor allem Moschik und Hahn. Solche Leistungen werden wir auch in den nächsten Wochen und Runden von diesen Spielern brauchen.“

Ian Moschik (Kapfenberg Bulls):

...in der Halbzeit auf die Frage, warum er eine so überragende erste Halbzeit gespielt hat: „Die Würfe sind gefallen, ich war fokussiert. So einfach ist es.“

…über die erste Hälfte und was für die zweite Halbzeit wichtig sein wird: „Unser größtes Problem war – wir müssen ihr Fast Break besser stoppen. Und am Rebound müssen wir auch härter sein. Da waren wir noch zu schwach.“

Sebastian Waser (Head Coach Raiffeisen Flyers Wels):
…über das Spiel: „Wenn wir hier gewinnen wollen, dann brauchen wir eine bessere Wurfquote. Aber nicht nur vom Dreier, sondern auch der Freiwurf ist zu schwach. Auch unter 50% vom Zweier - dann wird es auswärts schwer. Aber trotzdem ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben sehr gut verteidigt. Aber wie Moschik und Hahn die Dinger dann treffen – Hut ab. So hatten wir sie nicht am Papier. Darum Gratulation an Kapfenberg, aber auch Gratulation an meine Mannschaft für diesen Fight.“

…auf die Frage, ob man durch die zwei verlorenen Rebounds am Schluss die Partie verloren hat: „Zu hundert Prozent richtig analysiert. So haben wir das Spiel verloren. Es war unentschieden und dann geben wir so vier schnelle Punkte ab. Das ist auch das Einzige, was ich heute kritisieren kann und das habe ich der Mannschaft gerade auch gesagt. Es hätte nicht sein müssen. Aber ich kann auch sehr viel Positives aus der Partie mitnehmen. Wir haben bis auf diese zwei Fehler am Schluss den Rebound kontrolliert, haben 74 Punkte auswärts gemacht, obwohl wir heute nicht einmal einen Stein in einen Brunner getroffen haben.“

…über das kommende Duell gegen Gmunden in der Platzierungsrunde: „Gmunden ist momentan die mit Abstand beste Mannschaft ist. Jetzt haben sie sich nochmals mit einem schwedischen Topspieler verstärkt. Wir wollen dem Favoriten Gmunden aber auf jeden Fall einen harten Fight liefern.“

…vor dem Spiel über die Entwicklung und dem Output im Verein: „Das hat auch immer mit der Konkurrenz zu tun. Wir haben mit Gmunden, Kapfenberg und Klosterneuburg drei wirklich sehr, sehr starke Teams am Start – auch finanziell. Da können wir einfach nicht mitspielen. Ich weiß das tut jedem Fan weh, aber es ist einfach so. Da fehlt uns so viel, dass wir einen Kader hinstellen können, damit wir kontinuierlich da mitspielen können. Auf der anderen Seite muss auch unser Anspruch sein, dass wir um den 4. Platz mitspielen Da gebe ich auch jedem Kritiker Recht.“

Benjamin Blazevic (Raiffeisen Flyers Wels):

…über das Spiel: „Sehr bitter. Wenn man bedenkt, dass wir das Spiel 39 Minuten unter Kontrolle hatten und dann geben wir das Spiel mit zwei Offensiv-Rebounds aus der Hand. Sehr bitter. Aber wir können zufrieden sein, weil wir solange mit dem amtierenden Meister mitgehalten haben.“

…über die bisherige Saison: „Ein Auf und Ab. Teilweise waren gute Spiele dabei und dann hatten wir wieder unnötige Niederlagen.“

Michael Dittrich (Obmann Raiffeisen Flyers Wels) in der Halbzeitpause:

...über die Entwicklung der Flyers: „Nach dem sensationellen Aufstiegsjahr mit Platz 4 sind wir letztes Jahr leider wieder im Viertelfinale gescheitert. Dann haben wir uns als Ziel gesetzt, dass wir heuer den nächsten Schritt machen. Aber man darf unsere Verletzungssorgen nicht vergessen – uns fehlt mit Tilo Klette in jedem Spiel ein Profi.“

…auf die Frage, warum man über die Jahre hinweg nicht mehr als die Hälfte seiner Spiele gewinnt: „Bei mehr finanziellen Mittel ginge es vielleicht schneller in den Zahlen bergauf.“

…auf die Frage, ob nur der Faktor ´finanzielle Mittel` den Ausschlag für diese 50 % Siegstatistik gibt: „Wir sehen, dass wir bis zu Platz 4 hinschnuppern können. Für die vorderen Plätze können wir finanziell nicht mithalten. Siehe Gmunden – die haben einen schwedischen Nationalteamspieler nachverpflichtetet. Da können wir nicht mit.“

…auf die Frage, ob man im Verein mit dem Output zufrieden ist und ob dem Verein wirklich nur die finanziellen Mittel für den nächsten Schritt fehlen: „Oberflächlich gesehen – definitiv.“

…auf die Frage, wie man es dann schafft, diese Sponsoren an Land zu ziehen: „Man muss sich ein Netzwerk aufbauen, man muss Kontakte knüpfen. Das dauert. So leicht wie in Gmunden, wo man gelesen hat, dass dort Sponsoren in den letzten Wochen bezirzt wurden, um einen Spieler zu ergattern - so leicht geht es bei den Flyers noch nicht. Vielleicht muss man da noch beim Hari Stelzer (Gmunden Swans, Anm.) in Schulung gehen. Aber ja, dieses Netzwerk muss man sich aufbauen, was dauert. Und natürlich wünschen wir uns, dass es hierbei ein bisschen schneller geht.“

…auf die Frage, ob es bei den Flyers einen längerfristigen Plan gibt, um ganz nach oben zu kommen: „In zwei bis drei Jahren wollen wir ganz vorne mitspielen. Es wird wichtig sein, die jungen Spieler zu halten, was bei uns nicht so leicht ist. Viele wollen studieren, was in Wels nicht möglich ist. Da ist die Wiener- und Grazer-Gegend sicher attraktiver. Die Spieler bei uns zu halten, wird noch ein Meilenstein werden. Aber wir arbeiten daran und wollen attraktiv sein. Nicht nur bei den Spielern, die schon jetzt bei uns sind, sondern auch bei Spielern, die bei anderen Vereinen unzufrieden sind und gerne bei den Flyers spielen wollen.“

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