13.05.2018

Zoran Kostic: "Das war weit weg von dem, was wir machen wollten"

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  • Benedikt Danek: "Ich glaube es wird noch viele Spiele geben"
  • Bernd Wimmer: "Wir wollten den Heimvorteil holen, das ist uns gelungen"
  • Daniel Friedrich: "Wir geben uns nicht zufrieden"
Wien, 13. Mai 2018 – Die Traiskirchen Lions verlieren Spiel 1 der Semifinalserie mit 66:68 gegen die Gmunden Swans. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
Zoran Kostic (Trainer Traiskirchen Lions):
 
...über das Spiel: „Die kämpferische Leistung war ok, aber wir haben unseren Spielplan nicht umgesetzt. Das war weit weg von dem, was wir heute machen wollten. Wir wollten mehr kontrollierte Offense, aber wir haben immer den ersten offenen Wurf genommen. Wir hatten keine Ballbewegung und ganz wenig Bewegung ohne Ball. Und wir hatten zu viele Reaktionen auf Schiedsrichterentscheidungen, auf gegnerische Treffer, das ist keine Siegermentalität. Das müssen wir verbessern. Wir haben schon vier Mal gegen Gmunden gespielt und wissen, wie wir gegen sie spielen müssen. Wenn wir den Rebound kontrollieren, dann ist alles klar. Wir haben durch die schnellen Würfe die Kontrolle über den Rebound verloren und sie hatten viele Würfe in Transition, was sie wollen.“
 
…über Spiel 2: „Wir werden mit dem gleichen Plan kommen, wir müssen ihn nur umsetzen. Mehr Kontrolle über Klette, er hat acht Punkte hintereinander gemacht.“
 
…über die Foulprobleme von Brkic und Trmal: „Das war unclever. Von diesen zehn Fouls brauchen sie fünf sicher nicht machen, die waren unnötig.“
 
Benedikt Danek (Traiskirchen Lions):
 
...über das Spiel: „Es war ein knappes Match, es hätte auf beide Seiten ausgehen können. Es war kein gutes Match, wir können sicher besser spielen, ich glaube sie auch. Wir haben viele Fehler gemacht, sowohl defensiv als auch offensiv, viele Kleinigkeiten. Sie haben uns bei manchen Punkten große Probleme gemacht, wir hatten viele Foulprobleme, das war sicher ein Nachteil für uns. Wir sind knapp dran gewesen und können die Partie auch gewinnen.“
 
…über die von Brkic und Trmal: „Wir haben schon Möglichkeiten gehabt von der Bank, aber es war nicht die optimale Option und das hat man auch gemerkt. Gmunden hat natürlich einen Vorteil daraus gezogen, aber das nächste Spiel beginnt wieder bei null. Wir müssen schauen, dass wir die Foulprobleme unter Kontrolle haben.“
 
…über die Serie: „Wir sind 1:0 hinten und müssen noch drei Spiele gewinnen um weiterzukommen, sie nur noch zwei. Es ist Best of Five, es ist eine lange Serie, ich glaube es wird noch viele Spiele geben. Ich hoffe, dass wir das nächste Spiel gewinnen können.“
 
Benedikt Güttl (Traiskirchen Lions):
 
...über seine vergebenen Freiwürfe am Spielende: „Das war sehr bitter, aber so ist der Sport. Ich muss schauen, dass ich das so schnell wie möglich abhake, ich glaube das ganze Team muss das Spiel so schnell wie möglich abhaken. Es ist eine lange Serie und ich glaube wir werden zurückschlagen. Ich mache mir zu viele Gedanken bei sowas, da muss man einfach hingehen und das Ding raufhauen.“
 
…über die Leistung der Mannschaft: „Wir tun uns am Rebound sehr schwer, Tilo Klette macht uns sehr viele Probleme unter dem Korb. Wir haben versucht ihn zu doppeln, das hat nicht gut funktioniert. Solange wir ihn nicht kontrollieren und solange wir den Rebound nicht kontrollieren, wird es gegen Gmunden immer schwer sein.“
 
Bernd Wimmer (Trainer Gmunden Swans):
 
...über das Spiel: „Wir wollten den Heimvorteil nach Gmunden zurückholen, das ist uns jetzt mit diesem Sieg gelungen. Es war ein knappes Spiel, Gratulation an Traiskirchen, sie haben uns alles abverlangt. Nachdem Brkic und Trmal mit fünf Fouls das Feld verlassen mussten, haben sie sich nochmal zurückgekämpft. Ich bin trotzdem sehr froh, dass wir das Spiel für uns entscheiden konnten.“
 
…über die Schlussphase: „Die freien Würfe sind wieder nicht gefallen, wir hatten schwere Füße, aber ich bin trotzdem glücklich und jetzt können wir am Mittwoch ein bisschen befreiter wieder nach Traiskirchen kommen.“
 
…über Spiel 2: „Es war so wie letztes Jahr, Traiskirchen hatte keinen Rhythmus, wir hatten letztes Jahr keinen Rhythmus. Aber das dauert ein Spiel. Mittwoch werden die Karten neu gemischt, wir müssen wieder voll fokussiert nach Traiskirchen kommen. Es ist nicht so, dass wir es als Freispiel sehen, weil ich keine Mannschaft wieder aufwecken will.“
 
…über die Leistung von Murati: „Er hat auch in den letzten Spielen freie Würfe genommen, die sind nicht gefallen. Das kann passieren. Die Mannschaft hat ihm geholfen, er hat der Mannschaft geholfen – das ist das, was ich unter Teamwork verstehe.“
 
Daniel Friedrich (Gmunden Swans):
 
...über das Spiel: „Schön wars wieder nicht, wir haben wieder keine 70 Punkte gemacht. Aber solange wir defensiv so gut spielen, haben wir immer eine Chance zu gewinnen. Es stand auf der Kippe, sie hatten am Schluss noch die Chance auf den Sieg oder Ausgleich gehabt. Aber wir haben noch gut verteidigt und gewonnen.“
 
…über seine Wurfleistung: „Ich weiß auch nicht, was los war. Es hat sich eigentlich normal angefühlt, aber die Würfe waren zu lang. Das kann passieren, im nächsten Spiel muss ich sie reinhauen.“
 
…über die Serie: „Wir haben uns jetzt den Heimvorteil erobert, aber wir geben uns nicht zufrieden. Wir wollen am Sonntag wieder herkommen und versuchen dasselbe nochmal zu machen. Möglich ist alles.“
 
Harald Stelzer (Vorsitzender Wirtschaftsbeirat Gmunden Swans):
 
...über die Zukunft von Daniel Friedrich: „Er hat uns kommuniziert, dass er gerne einmal ein Auslandsengagement angehen würde. Da wird es sicherlich zu einer Ausstiegsklausel kommen. Ein talentierter österreichischer Spieler soll so einen Schritt auch mal versuchen, wir haben ja auch gute Beispiele momentan in der deutschen Bundesliga und auch woanders. Wenn es für ihn gelingt, dann ist das schlecht für uns, aber für ihn natürlich positiv und da werden wir ihn auch nicht dran hindern. Das ist das, woran es sich momentan noch ein bisschen spießt, wir müssen uns drauf einigen, wie wir die Klausel aushandeln. Er ist ein ganz wichtiges Puzzlestück in unserer Mannschaft, da brauchen wir wirklich ein bisschen Zeit, um ihn zu ersetzen, wenn er wirklich ein Engagement finden sollte.“
 
Über Sky Österreich:
Sky gehört in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: März 2018) zu den erfolgreichsten privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programman-gebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millio-nen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo im-mer sie wollen.
 

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Sportkommunikation Sky Österreich

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