14.04.2018

Ruthenbeck verliert die Hoffnung auf den Klassenerhalt: „Irgendwann glaubst du nicht mehr dran“

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  • Köln-Trainer hadert mit Schiedsrichterentscheidung: „Was in diesem Jahr schon gegen uns gelaufen ist...“
  • Frankfurt-Coach Kovac: „Leverkusen hat uns den Schneid abgekauft“
  • Dreifachtorschütze Volland erleichtert: „Haben ein 6-Punktespiel gewonnen“
  • Hamburgs Salihovic klammert sich an letzten Strohhalm: „Lassen uns nicht unterkriegen, müssen gegen Freiburg gewinnen“

Wien, 14. April 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 30. Spieltages der Deutschen Bundesliga bei Sky. 
 
Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln): 

... zur 1:2-Niederlage bei Hertha BSC: „Wir haben zwölf Minuten nach der Halbzeitpause nicht gut verteidigt. Das verfolgt uns die ganze Saison. Zum Ende ist es offen, aber dann fehlt uns das Quäntchen Glück, das 2:2 mal noch zu machen. Dieses Momentum fehlt uns einfach.“

... zur umstrittenen Einwurfentscheidung vor dem Gegentreffer: „Was in diesem Jahr schon alles gegen uns gelaufen ist... Wenn mir einer erzählt, das gleicht sich am Ende aus, ich verspreche, läuft es andersrum, es wird gegen uns gepfiffen. Ich bin ja auch gerade sehr emotional, für diese Situation können auch die Schiedsrichter nichts. Was in dieser Saison alles gelaufen ist, irgendwann glaubst du auch nicht mehr dran und gerade ist es schwierig.“
 
Leonardo Bittencourt (1. FC Köln):

„Wir nehmen uns viel vor, aber ist wie gegen Mainz, in der 60. Minuten haben wir das Spiel schon wieder so verkackt, dass Hertha 2:1 führt.“
 
Pal Dardai (Trainer Hertha BSC):

„Das war aus psychologischer Sicht sehr wichtig für die Mannschaft. Die Jungs haben Moral gezeigt. Aber ich bin nicht zufrieden. Nach dem 2:1 müssen wir das dritte Tor machen, aber das haben wir nicht geschafft.“
 
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt):

„Die 2. Halbzeit war ganz klar der entscheidende Punkt. In der ersten Hälfte haben wir dominiert und waren ganz klar die bessere Mannschaft. Im Mittelfeld hat Leverkusen uns den Schneid abgekauft. Wir haben es nicht gut verteidigt. Für mich war es ein normales Fußballspiel, nicht mehr und nicht weniger.“
 
Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt):

„Der Gegner hat uns in der 2. Halbzeit wirklich im Griff gehabt und verdient gewonnen. Wir haben es in der 2. Halbzeit nicht geschafft, dem Druck standzuhalten. Heute war Leverkusen zu groß. Man muss auch anerkennen, wenn der Gegner besser war. Die Jungs haben alles rausgeholt, was sie hatten. Die sind zum Schluss auf der Felge rausgegangen. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass der Wechsel von Niko Kovac einen negativen Einfluss auf die Mannschaft hat. Ich hatte da keine Bauchschmerzen.“
 
Kevin Volland (Dreifachtorschütze Bayer Leverkusen):

„Das war in erster Linie ein wichtiges Spiel, ein 6-Punkte-Spiel, das haben wir gewonnen. Es war schwer genug. Wir waren in der 2. Halbzeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ 
 
Lukas Hradecky (Torhüter Eintracht Frankfurt):

„Es war eine komische Woche. Wir wollten hier etwas holen, das ist uns nicht gelungen. Es war viel los.“ 
 
Christian Titz (Trainer Hamburger SV):

„Wir haben das Spiel in der 1. Halbzeit verloren. Wir haben den Gegner nicht ausreichend unter Druck gesetzt. Aber in der 2. Halbzeit hat sich die Mannschaft gegen die Niederlage gestemmt.“
 
Sejad Salihovic (Hamburger SV):

„Leider haben wir das Spiel verloren, wir waren in der 1. Halbzeit nicht wach genug. Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht. Es wird immer schwieriger, aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Nächste Woche haben wir gegen Freiburg ein Heimspiel, das müssen wir unbedingt gewinnen. Aber die Spiele werden weniger.“ 
 
Kevin Vogt (1899 Hoffenheim):

„Wir wollen in das internationale Geschäft. Wir wollen das wiederholen. Wir müssen dranbleiben, denn es ist schwer uns zu schlagen. Wir werden alles daran setzen, den siebten Platz am Ende zu umgehen. Es ist hart getaktet. Es ist schön, dass wir es selbst in der Hand haben.“
 
Niclas Füllkrug (Torschütze Hannover 96):

„Das war heute Abnutzungskampf. Wir haben den Stuttgartern bewusst mehr Ballbesitz gelassen. Umso glücklicher sind wir, dass wir noch das Tor machen. Ich habe gemerkt, dass ich gut an den Ball komme, das ist dann auch ein bisschen Stürmerinstinkt.“ 
 
Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart):

„Es ist natürlich bitter, mit dem letzten Ball, der in den Strafraum geschlagen wird, den Gegentreffer zu bekommen. Das ist bitter für die Mannschaft, die wollte es heute erledigt haben.“
 
Über Sky Österreich:
Sky ist in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2017) eines der führenden privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.

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