17.03.2018

HSV-Coach Titz nach bitterer Niederlage: „Uns hat der Mut verlassen“

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  • Berlins Trainer Dardai erkennt HSV-Schwäche: Verlustängste nach Führung
  • Hecking sieht richtig gutes Bundesligaspiel, Borussia wird aber „leider nur mit einem Punkt belohnt“ 
  • Eberl entschuldigt sich bei Nagelsmann: „Etwas gesagt, was sich nicht gehört“
  • Nagelsmann trotz dreimaliger Führung mit Punkteteilung zufrieden
Wien, 17. März 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 27. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky Sport Austria HD.
 
Christian Titz (Trainer Hamburger SV): 
„Leider haben wir das Spiel verloren. In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt, dass 2:0 zu machen. Wir kommen aus der Halbzeit und sind nicht mehr eng am Mann und gehen nicht mehr ins Pressing. In den 20 Minuten hat uns der Mut verlassen. Wir werden das abhaken und mit der Mannschaft daran arbeiten, dass wir es in Stuttgart besser machen.“ 
 
Thomas von Heesen (Sportdirektor Hamburger SV): 
„Es zieht sich von Woche zu Woche, die Überzeugung muss jeder Spieler für sich ziehen. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft in der ersten Halbzeit an sich geglaubt hat. Es war ein tolles Tor, das super herausgespielt war. Den Bruch danach verstehe ich nicht ganz. Mit so einer ersten Halbzeit geht man anders in die zweite.“ 
 
Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): 
„In der ersten Halbzeit haben wir zwei oder drei Chancen gehabt, um in Führung zu gehen. Dann werden wir ausgekontert und die Mannschaft war ein bisschen schockiert. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass der Gegner Angst haben wird, denn sie hatten etwas zu verlieren. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt.“ 
 
Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt): 
„Es war eine überragende erste Halbzeit, Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben den Ball laufen lassen, guten Fußball gespielt, super Tore gemacht und verdient gewonnen. Wenn es so weitergeht, dann kann man am Ende vielleicht da oben stehen.“   
 
Marius Wolf (Eintracht Frankfurt): 
„Wir haben richtig gut begonnen, waren super aggressiv und haben die Mainzer nicht ins Spiel kommen lassen. Unseren Plan haben wir umgesetzt, es war ein verdienter Sieg.“   
 
Sandro Schwarz (Trainer 1. FSV Mainz 05):
... zum Spiel: „Gerade nach dem 0:1 hatten wir keinen Zugriff mehr. Der Spielverlauf war dann nicht mehr auf unserer Seite, es hat sich angefühlt wie im Pokalspiel. Was die Defensive angeht war es nicht gut heute, und nach vorne war es auch zu wenig. Florian Müller hat heute nicht das Spiel verloren, wir müssen es als Mannschaft besser machen.
 
... zum Protest der Fans nach Spielende: „Wenn man in kürzester Zeit zweimal 0:3 in Frankfurt verliert, dann ist doch selbstverständlich, dass die Leute nicht zufrieden sind. Der Unmut der Fans ist zu recht, wir müssen uns stellen und eine bessere Leistung im nächsten Heimspiel zeigen.“ 
 
Leon Balogun (1. FSV Mainz 05): 
„Wir verteilen die Geschenke, die Frankfurter haben sehr abwartend gespielt und auf unsere Fehler gewartet. Es war einfach uneffektiv. Am Ende steht es 0:3, da braucht man gar nicht rätseln, ob es verdient oder unverdient war. Wir haben verloren.“ 
 
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): 
„Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir uns in der ersten Halbzeit schon aus der Saison verabschiedet haben. Mit 35 Punkten sieht uns ja jeder schon dem Klassenerhalt nahe. So haben wir auch gespielt, aber das kann auf gar keinen Fall unser Anspruch sein.“ 
 
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): 
„Glückwunsch an die Jungs, sie haben es überragend gemacht in den letzten Wochen. Kurz durchatmen, aber es gibt keinen Grund zur Zufriedenheit. Wir sind auf gar keinen Fall durch.“  
 
Max Kruse (Werder Bremen): 
„Wenn wir das Spiel heute verloren hätten, dann wären wir wieder unten drin gewesen. Wir wussten ja nicht, wie HSV und Mainz spielen. Man hat in den letzten Wochen schon unsere Qualität gesehen. Nicht immer über 90 Minuten, aber mit den nötigen Erfolgserlebnissen und das zählt.“ 
 
Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): 
„Wir haben ein richtig gutes Bundesligaspiel gesehen, beide Mannschaften haben mit offenem Visier gespielt und um den Sieg gerungen. Die Gegentore waren aus meiner sicher vermeidbar. Aber heute überwiegt, dass die Mannschaft das Spiel angenommen hat und nach hinten raus das Spiel für sich gestalten wollte. Leider wurde es nur mit einem Punkt belohnt.“ 
 
Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach):
...zur Frage, ob man nach dem Spiel gewisse Äußerungen bereue: „Definitiv, ich bin nicht frei von Fehlern. Man ist hoch emotionalisiert und kämpft für seinen Verein. Ich habe etwas gesagt, was sich nicht gehört. Ich habe mich bei Julian entschuldigt.“ 
 
Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): 
„Ich bin froh, dass wir den Punkt geholt haben. Gladbach war heute sehr gut. Bei uns haben nicht alle die top Tagesform erreicht, dann ist es schwer, richtig mithalten zu können. Natürlich haben wir dreimal geführt, aber wir haben heute nicht zwingend mehr als den Punkt verdient gehabt.“ 
 

Über Sky Österreich:
Sky ist in Österreich mit rund 400.000 Kunden und einem Jahresumsatz von über 170 Millionen Euro (Stand: Juni 2017) eines der führenden privaten Fernseh-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Österreich mit Sitz in Wien ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. 23 Millionen Kunden in sieben Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen.
 

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