03.01.2018

Steve Walker: „Es war ein verrücktes und intensives Derby“

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  • Markus Peintner: „Wir machen Schritte nach vorne, aber die Ergebnisse passen nicht“
  • Thomas Koch: „Gemeinsam können wir solche Siege feiern“
  • Lukas Herzog: „Es war sicherlich nicht das letzte Derby der Geschichte“
  • David Schuller: „Tore, Checks, Overtime, Penaltyschießen – alles was das Eishockey-Herz begehrt“

Wien, 3. Jänner 2018 – Im 321. Kärntner Derby setzt sich der KAC in Villach mit 4:3 nach Penaltyschießen durch und gewinnt somit auch das vierte Derby der Saison. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
 
EC VSV – EC-KAC, 3:4 n. P. (2:1, 0:1, 1:1; 0:0)
 
Markus Peintner (Head Coach VSV):

…nach dem Spiel: „Die Enttäuschung ist sehr groß, dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft. Sie hat alles gegeben. Wir waren sehr nahe dran, es will zurzeit einfach nicht sein. Großen Dank an die Mannschaft und die Fans, es war eine super Stimmung. Die Fans sind hinter der Mannschaft gestanden, die Atmosphäre war sensationell. Die Fans sehen, dass wir kämpfen und mit sehr viel Leidenschaft dabei sind. Ich freue mich riesig für Petrik, er hat große Qualität. Die mentale Arbeit und Kommunikation mit den Spielern sind mir wichtig. Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, als der Leader Niki Petrik zurückgekommen ist. Wir machen Schritte nach vorne, aber die Ergebnisse passen nicht.“
 
Steve Walker (Head Coach KAC):

…nach dem Spiel: „Es war ein verrücktes und intensives Derby. Unsere Fans haben uns im dritten Drittel nach vorne gepusht. Es war Playoff-Atmosphäre in Villach, plötzlich waren wir gleich zu Beginn 1:0 hinten, meine Mannschaft hat dann gut reagiert und wir haben gewonnen. Koch ist natürlich außergewöhnlich. Jedes Derby war sehr knapp, immer hat nur ein Tor den Unterschied ausgemacht und heute das Penaltyschießen. Hundertpfund hat hoffentlich keine schlimme Verletzung, morgen wissen wir mehr. Jeder Sieg ist wichtig, aber die Atmosphäre ist bei einem Derby eine andere, das genießen wir.“
 
Thomas Koch (KAC):

…nach dem Spiel: „Es war das erwartet enge Spiel, es hatte Playoffcharakter. Wir hatten einige Chancen, aber Villach war defensiv sehr gut und das Penaltyschießen ist dann Glückssache. Bei meinem zweiten Penalty habe ich mir gedacht: Nur nicht das Gleiche machen wie beim ersten und heute sind beide Tricks aufgegangen. Kompliment an die ganze Villacher Mannschaft, aber heute haben wir das Glück auf unserer Seite gehabt. Alle Spieler haben ihre Leistung abgerufen und alle haben sich reingehaut, gemeinsam können wir solche Siege feiern.“
 
Lukas Herzog (Goalie VSV):

…nach dem Spiel: „Respekt, Thomas Koch hat seine Penalties sehr gut gemacht. Unsere Leistung war über 60 Minuten sehr gut, wir waren teilweise die bessere Mannschaft. Es war ein unglückliches Tor dabei, ein Punkt ist es geworden, es hätten aber zwei, drei werden können. Ich hoffe, dass wir weiter über 60 Minuten konstant spielen und dann wird es wieder bergauf gehen. Wir haben jedes Derby mit einem Tor Unterschied verloren, der KAC hat in allen vier Spielen das glücklichere Ende für sich gehabt. Aber es war sicherlich nicht das letzte Derby der Geschichte.“
 
Stefan Bacher (VSV) in der zweiten Drittelpause bei Sky:

„Es wird noch zwei bis drei Wochen mit meiner Schulterverletzung dauern, ich muss sie gut ausheilen lassen. Derzeit steht viel Radfahren auf dem Programm – was ich nicht so mag – und viel Rumpf- und Bein-Training.“
 
Manuel Ganahl (KAC):

…in einem Beitrag von Sky: „Ich wollte schon immer Eishockeyspieler werden, schon in der Volksschule. Dort wurde mir dann gesagt, ich soll zuerst was Gescheites lernen. Für mich gibt es nichts Schöneres als auf dem Eis zu stehen. Das ganze Mannschaftsleben macht es auch aus, viele verschiedene Charaktere kommen zusammen und man lernt dadurch neue Menschen kennen und erfährt immer interessante Geschichten. Dass dann alle am Eis zusammenhalten und jeder sein Ego zurücksteckt, um als Mannschaft zu funktionieren, ist sehr interessant. Ich mache viel Wege am Eis und will immer alles geben, spiele aggressiv und schone mich kaum. Ich habe meine Stärken sicher in der Offensive. Mit 17 Jahren war es für mich das größte die Nationalliga zu gewinnen und ab dem Zeitpunkt ist mir bewusst geworden, dass eine Profikarriere möglich ist. Das ist mir noch sehr gut in Erinnerung. Ich bin beim KAC um früher oder später den Titel in der Hand zu halten. Ich hoffe, dass wir das in der näheren Zukunft umsetzen können.“
 
David Schuller (Sky Experte):

…über das Spiel: „Die VSV-Führung war nicht unverdient, nach einer kurzen Villacher Drangphase hat der KAC dann im ersten Drittel das Ruder übernommen und dann waren aber wieder die Villacher am Zug. Ganahl gefällt mir als Eishockeyspieler sehr gut, er hat sich gut entwickelt und man hört, dass schon einige ausländische Vereine auf ihn aufmerksam geworden sind. Tore, Checks, Overtime, Penaltyschießen – alles was das Eishockey-Herz begehrt. Thomas Koch kann einfach Penaltyschießen, das stellt er immer wieder unter Beweis und zeigt wie wichtig er für den KAC ist. Markus Peintner legt auf die Kommunikation mit den Spielern sehr viel wert und dadurch kann eine Siegermentalität entstehen.“
 
Über Sky Deutschland:
Mit über 5 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Über 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: September 2017).

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