16.12.2017

Veh kritisiert Ex-Trainer Stöger: Mentale und körperliche Defizite "hat ein Anderer zu verantworten“

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  • Neuer Kölner Geschäftsführer: „13 verletzte Spieler sind nicht normal“

  • Ruthenbeck möglicherweise auch in der Rückrunde Trainer beim Tabellen-Schlusslicht

  • Salihamidzic lobt Heynckes‘ Rotation: „Das macht dieser Trainer sensationell“ 

  • Sky Experte Calmund nimmt Eberl nach harscher Fan-Kritik in Schutz: „Ich habe Verständnis dafür“
Wien, 16. Dezember 2017 - Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 17. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky Sport Austria HD.
 
Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern München):
... über die Rotation von Trainer Jupp Heynckes: „Das ist, was dieser Trainer sensationell macht. Er macht es immer so, dass wir Top-Leute auf dem Platz haben, die fit sind und dass sich keiner verletzt. Die Trainingssteuerung und Spielsteuerung macht er perfekt. Das ist Gold wert. Die Spieler akzeptieren das alle und fühlen sich wohl, auch wenn sie mal draußen sitzen.“
 
... zur Personalie Renato Sanches: „Wir sind in ständigem Austausch mit ihm. Wir beobachten die Entwicklung, die ist nicht optimal. Wir werden uns dann zusammensetzen und schauen, was für den Jungen das Beste ist, weil wir wollen natürlich, dass er eine Entwicklung nimmt, die auch für den Klub das Beste ist. Wir müssen sehen, was wir in den nächsten Tagen entscheiden.“
 
Armin Veh (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln):
... zur Frage, ob es sinnvoll ist, für die Rückrunde einen neuen Trainer zu verpflichten, um diesen nach einem Abstieg erneut zu ersetzen statt bei Ruthenbeck zu bleiben: „Sehr gut gedacht, ja. Wir haben noch ein Spiel und am Dienstag ein wichtiges Pokalspiel, dann werden wir uns zusammensetzen. Ich werde sicher keinen Aktionismus betreiben, dafür bin ich zu lange im Geschäft.“
 
... über die Lage beim 1. FC Köln: „Ich bin jetzt fünf Tage hier und konnte mir schon ein Bild machen, zwar nicht endgültig, aber ein paar Dinge konnte ich schon erkennen. Die Jungs sind total willig, sie sind allerdings mental und vor allem körperlich schwer angeschlagen. Da haben wir große Defizite und da muss ich auch sagen, da kann mein jetziger Trainer überhaupt nichts dafür. Dementsprechend hat das ein Anderer zu verantworten, was den körperlichen Zustand betrifft. Wir haben 13 verletzte Spieler und das ist auch nicht normal. Wenn man 14 Spiele hat und 3 Punkte und 13 Verletzte dann hat mich Sicherheit etwas nicht gestimmt. Ich will meinen jetzigen Trainer da auch in Schutz nehmen, weil der für die Situation nichts kann.“
 
... über mögliche Abgänge schon in der Winterpause: „Eins ist klar, wir werden hier sicherlich keine Wettbewerbsverzerrung machen. Ich kann nicht nur die besten Spieler abgeben und die letzte Chance, die wir haben aus der Hand geben. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich wesentlich höher, dass wir nächstes Jahr in einer anderen Liga spielen. Aber wir müssen sachlich und nicht emotional planen. Aber es ist noch keiner auf mich zugekommen, ob er wechseln könnte. Ich könnte das Ganze auch proaktiv angehen, aber das werde ich nicht.“
 
Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
... zur Situation beim SC Freiburg: „Wir sind vollständig im Tunnel und gehen nur von Fußballplatz zu Fußballplatz. Wir haben 18 Punkte und sind in höchster Abstiegsgefahr. Hätten wir die Punkte in Köln und gegen Gladbach nicht geholt, wären wir abgeschlagen.“
 
... zum Charakter der Spieler beim FC Bayern München: „Wenn du bei Bayern München spielst, hast du in der Regel einen sehr, sehr guten Charakter. Sonst wärst du nicht dahingekommen, weil du unter einem enormen Druck stehst. Den ganzen Weg bis dahin, hast du geschafft. Da gehören ganz viel Disziplin und andere Sachen dazu, sonst würden die nicht immer so weit oben stehen und so viele Spiele gewinnen.“
 
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt):
... über Kevin-Prince Boateng: „Ich brauche mit ihm nicht über seine Vergangenheit auf Schalke reden. Er ist hier heute unser Kapitän und wird die Mannschaft aufs Feld führen. Er wird alles geben, um heute zu gewinnen, aber er wird nicht übermotiviert reingehen und ich bin überzeugt, dass er ein sehr gutes Spiel machen wird.“
 
Manuel Baum (Trainer FC Augsburg):
... zum Spiel (vor dem Spiel): „Es treffen zwei Mannschaften mit einer ähnlichen Spielidee aufeinander, die vor allem über die Mentalität kommen. Bei Freiburg hat man das Gefühl wenn man die Laufwerte sieht, die spielen nicht mit elf, sondern mit zwölf Mann. Ich denke, die Mannschaft mit den größeren Willen wird heute die drei Punkte holen.“
 
Thomas Hitzlsperger (Präsidiumsmitglied VfB Stuttgart):
... zur Situation bei VfB Stuttgart: „Wir sind nicht überrascht, dass wir da stehen. Es war vom ersten Tag unser Ziel ist, in der Bundesliga zu bleiben. Es ist unangenehm, aber jeder ist sensibilisiert und wir gehen mit der Situation um. Wir treffen auf eine Mannschaft, die in allen Bereichen sehr gut ist. Jeder würde hier gerne einen Punkt mitnehmen, wenn es drei sind freue ich mich umso mehr, aber es ist schwer heute.“
 
... über Stürmer Simon Terodde: „Es ist für ihn in dieser Saison nicht leicht, aber er ist ein super Typ, der nie aufgibt und kämpft, deshalb wünsche ich ihm sehr, dass ihm heute Gutes gelingt und er trifft.“
 
Jens Todt (Sportchef Hamburger SV):
... zur Lage beim Hamburer SV: „Wir haben zwar nur zwei Punkte mehr als im Vorjahr, aber die Mannschaft ist intakt. Deshalb fahren wir ganz klar die Strategie: zusammenrücken.“
 
Sky Experte Lothar Matthäus:
... zur harschen Kritik von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl an den eigenen Fans: „Wenn du mit zwei 18-Jährigen spielst, kann nicht jeder Ball in die Offensive geleitet werden. Das sind emotionale Worte, die passieren, weil die Mannschaft unterstützt werden muss. Da kann er nicht akzeptieren, dass ein Teil dieser sogenannten Fans die Spieler noch mehr verunsichert.“
 
... über Bremens Interimstrainer Florian Kohfeldt: „In Leverkusen kann man auch 1:0 verlieren. Die haben einen Lauf. Aber in Bremen ist wieder Begeisterung da. Das war ja in Bremen oft so, wenn ein Trainer aus dem Nachwuchsbereich gekommen ist, dann hat es zumindest in den ersten Monaten funktioniert. Die Mannschaft läuft mehr und hat wieder Spielfreude, strahlt mehr Torgefahr aus. Solche Niederlagen steckt man zwar nicht gerne ein, aber man kann sie wegstecken. Bisher macht Kohfeldt einen super Job. Die Atmosphäre und der Kontakt zur Mannschaft sind unter ihm besser als zum Schluss bei Alexander Nouri. Dem Vertrag als Cheftrainer steht nichts im Wege.“
 
Sky Experte Reiner Calmund:
... über Max Eberl: „Ich habe Verständnis dafür. Wenn du so ein wichtiges Spiel hast, liegen die Nerven ein bisschen blank. Dann bist du im letzten Spiel, hast viele junge Spieler und dann kommt so eine Kritik auf. Ich habe auch Verständnis, wenn die Fans mal pfeifen und toben, aber dann muss man auch Verständnis haben, wenn der Max Eberl sowas sagt. Er hat sich nachher dafür entschuldigt für die Wortwahl. Also Frohe Weihnachten und Schluss damit.“
 
 
Über Sky Deutschland:

Mit über 5 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Über 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: September 2017).

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